Quizapps im Unterricht

Quizze finden zunehmend Eingang in den Unterricht. Teilweise werden die aus Fernsehsendungen bekannten Formate wie z. B. Wer wird Millionär, BUZZ übernommen und digitalisiert bzw. in verschiedenen Lernmanagmentsystemen (LMS) abgebildet. 

Quizze können in unterschiedlichen Phasen von Lehr- und Lernszenarien integriert werden. Sie können genutzt werden, um die Lernausgangslage der Lernenden zu erheben oder während einer Unterrichtseinheit, -sequenz eine formative Rückmeldung auf das Erreichte geben. Sie können zu Beginn einer Unterrichtsstunde/-einheit ein Brainstorming einleiten. Und sie können abschließend die vermittelten Kompetenzen und Inhalte der jeweiligen Lerneinheit überprüfen bzw. reflektieren.

Eine Lehrkraft (@akuemu) kürzlich im Edutwitter:

Ich kann aus der Praxis nur sagen: Schüler*innen lieben Kahoot-Quizze zur Abwechslung im Unterricht. Es steigert die Motivation auch nach drei Jahren Einsatz immer noch. Grad zum Ein-oder Ausstieg. Keine Lehrkraft, die ich kenne, nutzt Kahoot als einziges digitales Element. Meine Schüler*innen bitten mich (ohne, dass ich ihnen die Idee in den Kopf gepflanzt hätte) darum, in Übungsphasen selbst Kahoot zu erstellen. Und als Mathelehrerin bin ich begeistert, wie sie absichtlich typische Schülerfehler einbauen und damit das Thema für sich reflektieren und auch ihr Mitschüler*innen auf Gefahrenquellen trainieren. Wir besprechen Kahoots dann auch im Nachhinein mit Lösungsweg etc. 

Ausgangspunkt war die Kritik von Axel Krommer am Artikel Mit interaktiver Quiz-App einen Text erschließen – Am Beispiel des Dramas Die Räuber von Friedrich Schiller. Dort heißt es einleitend [1]https://www.friedrich-verlag.de/deutsch/film-medien/mit-interaktiver-quiz-app-einen-text-erschliessen-11377#cta-box:

Digitale interaktive Quiz für den Deutschunterricht gibt es mittlerweile in großer Zahl. Dabei werden in der Regel auf spielerische Weise Kompetenzen in Bereichen wie Orthografie und Grammatik gesichert. Häufig ist es so, dass die Quiz zum Üben und Festigen bereits erarbeiteter Inhalte eingesetzt werden, aber nicht darüber hinaus gehen. (…) Das vorliegende Unterrichtsmodell (…) zeigt, wie durch den Einsatz einer Quiz-App ein Drama erschlossen und auf diese Weise eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Gelesenen erreicht werden kann. Die Lernenden haben die Aufgabe, ein eigenes Quiz zu den einzelnen Akten des Dramas Die Räuber von Friedrich Schiller zu erstellen. (…) Bei der Erstellung eines Quiz können Verstehensdimensionen mithilfe unterschiedlicher Aufgabenformate (geschlossene Aufgaben (richtig/falsch), Multiple-Choice-Aufgaben, halb offene, offene Aufgaben), die in Quiz bereitgestellt werden, berücksichtigt werden.

Im weiteren Threadverlauf wird auf eine Forschungsarbeit verwiesen. Als wichtigste Erkenntnisse gelten [2]Alf Inge Wang, Rabail Tahir: The effect of using Kahoot! for learning – A literature review:

  • Kahoot! hat eine positive Wirkung auf die Lernleistung, die Dynamik im Klassenzimmer, die Einstellung und die Angst der Schüler.
  • Zu den größten Herausforderungen gehören technische Probleme, die Anzeige von Fragen und Antworten, Zeitstress, Angst vor dem Verlieren und die Schwierigkeit, den Rückstand aufzuholen.

Für konkrete Beispiele lohnt z. B.:

Kurz und knapp fasst Jaana Stiller in einem Tweet die Nutzung von Kahoot so zusammen:

 

Selbsterfahrung

Ich selbst baue Quizze immer gerne in Lernpfade ein. Sie ermöglichen den Schüler*innen eine Selbstkontrolle und mir eine Rückmeldung, inwieweit das Thema verstanden bzw. das Unterrichtsziel erreicht wurde. Darüber hinaus ermöglicht mir die Ergebnisauswertung ein Redesign des Lernpfads. Häufig mit Unterstützung meiner Schüler*innen: Ihre Erläuterungen, warum sie zu dem (falschen) Ergebnis gekommen sind, lassen mich immer darüber nachdenken, wie ich den Input anderes gestalten oder den Aufbau des Lernpfads anders organisieren kann, z. B. durch Ergänzungen eines weiteren Erklärteils, Übungsteils, …

Darüber hinaus empfehle ich Quizformate, die gruppenbezogen durchgeführt werden. Der dadurch entstehende Wettkampfcharakter kann – muss aber nicht (!) – zu weiterer Motivation beitragen. Die Gruppenzusammensetzung habe ich aus Zeit- und Organisationsgründen per Abzählen (1-2-3-4, 1-2-3-4, …) organisiert, ganz so wie in meinem Sportunterricht. Soll ja ein Spiel bleiben. Das hat zum einen das soziale Lernen gefördert und zum anderen bei einigen Schüler*innen dazu geführt, sich nochmals mit dem Thema zu beschäftigen. Sie wollten beim nächsten Mal zu den Gewinner*innen gehören …

 

Themenseite mit Forschungsstand & Praxistipps

Der o. g. Kahoot-Thread hat mich dazu angeregt, den aktuellen Forschungsstand zu recherchieren. Meine neue Themenseite befasst sich u. a. mit dieser Analyse. Viel ist es nicht, was ich berichten kann. Und doch wird sich der Besuch lohnen: Wegen der vielen Praxisbeiträge der Kolleg*innen aus dem Edutwitter …

… Stay tuned …

Unterrichtsentwicklung: Apps & Tools

Mit der Aktualisierung meiner Feedback- und Evaluationsseite heute das Update einer weiteren Themenseite. Anlass waren und sind Tweets und Tröts, die die neuesten Apps & Tools vorstellen. Bei meinen Fortbildungen werde ich immer wieder gefragt, wie ich eigentlich die Übersicht behalten würde und was sich aus meiner Sicht lohne auszuprobieren. Offen gestanden tue ich mich schwer mit Empfehlungen. Hängt es doch vom Kontext und von den technischen Voraussetzungen ab. Ganz allgemein empfehle ich:

  • Learning Management System (LMS)
  • Mindmap
  • Grafiktool
  • Messenger
  • Videokonferenz
  • „Schwarzes Brett“, z. B. Taskcards

In meiner Aktualisierung der Themenseite Apps & Tools schlage ich einen Weg vor, der digitale Werkzeuge über das Analyze-Design-Develop-Implement-Evaluate (ADDIE)-Modell integrieren hilft. Eine Besonderheit des ADDIE-Modells ist die letzte Phase: die summative Evaluation des Lernerfolges bzw. des Lernangebotes. Sie gelingt individuell und in Kooperation mit den Kolleg*innen der eigenen Schule und können in weitere Unterrichtsentwicklungsüberlegungen einfließen. Zur Reflexion und Evaluation eignen sich u. a. die drei folgenden Methoden, denen ich ebenfalls eigene Themenseiten gewidmet habe:

Die letzte Option wird in der Edutwitterszene kritisch eingeschätzt. Unter Weiterführendes Material habe ich in der SAMR-Themenseite einige Artikel mit eher ablehnenden Aussagen zu diesem Konzept aufgeführt. Ich selbst schätze es wegen seiner Einfachheit und der Chance, mit Kolleg*innen auf niederschwelligem Level ins Gespräch zu kommen. Das Modell dient zur Reflexion und ist keine Aufforderung, unbedingt die vierte Stufe erreichen zu müssen. Und doch eröffnen gerade die letzten beiden Stufen Gesprächsanlässe, sich auf neue Prüfungsformate zu verständigen.

Zurück zur Themenseite Apps & Tools. Die Darstellung bewährter Praxis von Lehrkräften für Lehrkräfte habe ich beibehalten. Viele Tipps aus der Edutwitterszene habe ich aufgegriffen und eingearbeitet. Apropos: Für ein erstes (umfangreiches) Kennenlernen ist bei dieser Gelegenheit eine eigene Themenseite für das #Edutwitter entstanden.

Ich hoffe, dass meine Hinweise noch mehr dazu einladen, das eine oder andere auszuprobieren und einzusetzen. Und noch eine letzte Anregung: Wann immer ich neue Apps & Tools eingesetzt habe, habe ich mich zunächst gefragt ob es meine Schüler*innen und mich selbst unterstützt. Anschließend organisierte ich einen 

  • Testlauf mit zwei-drei Kolleg*innen und/oder mit meiner Homepage-AG („Versuchskaninchen“, haben die immer gerne gemacht), ehe ich dann
  • die Anwendung meiner Lerngruppe mit einem „leichten“ Beispiel vorgestellt habe.

Eine anschließende Evaluation lud meine Lerngruppe ein, über das Unterrichtsgeschehen zu reflektieren. Immer mit entsprechenden Rückmeldungen, wie das digitale Werkzeug noch sinnvoller genutzt werden konnte … 

… Stay tuned …

 Bildnachweis: StartupStockPhotos from Pixabay

Schulentwicklung: Selbstevaluation

Kürzlich hat der Bundesrechnungshof Kritik am Digitalpakt geübt. Es sei nicht feststellbar, ob sich durch die Bundesbeteiligung das digitale Lernen verbessere. „Der Erfolg der Digitalisierung misst sich nicht am Mittelabfluss oder den Klickzahlen, sondern am Kompetenzgewinn der Lernenden“, heißt es im Bericht[1]https://www.spiegel.de/panorama/bildung/bundesrechnungshof-fordert-ende-des-digitalpakts-schule-a-950541e6-b86e-4c2c-8f9a-57bca2d27bba. Das Ministerium konnte zum Prüfbericht Stellung nehmen. Demnach gab das Ministerium an: „Das BMBF sieht keine Möglichkeiten zur Änderung. Es könne den Ländern keine Vorschriften machen.“[2]https://www.spiegel.de/panorama/bildung/bundesrechnungshof-fordert-ende-des-digitalpakts-schule-a-950541e6-b86e-4c2c-8f9a-57bca2d27bba

Viele Bundesländer haben in ihren Schulgesetzen Evaluationsverfahren verankert. So heißt es etwa im Hessischen Schulgesetz[3]https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/bshe/document/aiz-jlr-SchulGHE2017rahmen%4020210331:

Bildungsstandards enthalten wesentliche Ziele der pädagogischen Arbeit, ausgedrückt als Lernergebnisse der Schülerinnen und Schüler für die einzelnen Fächer in Form konkreter Beschreibungen des Könnensstandes und des Ausprägungsgrades zu einem bestimmten Zeitpunkt. Bildungsstandards bilden zugleich eine Grundlage für die Entwicklung von Maßnahmen interner und externer Evaluation.

Vorstellbar ist eine externe Evaluation im Auftrag des Ministeriums. Mit Fragestellungen, die Top-down Entwicklungen vorbereiten und weiterentwickeln helfen. Darum geht es mir in den folgenden Ausführungen zu meiner komplett überarbeiteten Themenseite Schulinterne Evaluation nicht. Denn siehe oben, Schulen können ja auch den Weg über die Selbstevaluation gehen.

Aus meiner mehrjährigen Arbeit als externer Evaluator weiß ich, wie schwer es Schulleitungen und Steuergruppen fällt, Ressourcen für diese herausfordernde Arbeit zu finden. Und doch: Zur Sicherung und Entwicklung der Qualität der Schule und der Lehr-Lernprozesse ist Schule gut beraten, bewährte Verfahren zu identifizieren und einzusetzen.

Feedback vs. Evaluation

Selbstevaluation bedeutet, dass die Verantwortung für die systematische Durchführung, Gestaltung und Auswertung einer Evaluation bei der Schule selbst liegt. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse bilden die Grundlage für den schulischen Weiterentwicklungsprozess. Selbstevaluation dient also vorrangig der Selbstvergewisserung des eigenen Tuns, der Möglichkeit zur Selbststeuerung der eigenen Schule und eventuell auch der eigenverantwortlichen Rechenschaftslegung nach innen und nach außen.
Im Gegensatz zur Selbstevaluation als ein Qualitätsmerkmal einer Institution (Schule) steht beim Individualfeedback die persönliche Professionalisierung der Lehrkraft im Mittelpunkt. Aus den Rückmeldungen sowohl zwischen den Lehrkräften als auch zwischen Schülerschaft und Lehrkräften können die Lehrkräfte erkennen, welche Auswirkungen ihr pädagogisches Handeln bei den Schülerinnen und Schülern zeigt. Sie gewinnen aus den Rückmeldungen sowohl Anregungen zur Entwicklung des Unterrichts als auch persönliche Bestärkung. Das Individualfeedback trägt zusammen mit der Selbstevaluation dazu bei, dass eine Feedback-Kultur wächst, mit dem Ziel der Weiterentwicklung der Qualität von Schule und Unterricht. Hierbei werden zwei Ebenen unterschieden: die Weiterentwicklung der Institution auf der Basis von Evaluationen und die Weiterentwicklung der einzelnen Lehrkraft auf der Basis von Individualfeedback.
Die Unterschiedlichkeit wie auch die gegenseitige Abhängigkeit einer erfolgreichen Implementation einer Qualitätskultur einer Schule zeigt die folgende Tabelle [4]in Anlehnung an Handbuch-OES, S. 10

 

Online-Befragungen

Im #Edutwitter werden immer mal wieder Fragen zu Online-Befragungen aufgeworfen:

Auf der neugestalten Themenseite stelle ich zunächst einige Praxisbeispiele vor. Anschließend befasse ich mich mit Überlegungen zu Strategien bewährter Evaluationsverfahren, ehe ich dann konkret einige Server-basierte Online-Befragungssysteme mit ihren Stärken und Schwächen vorstelle. Zunächst allgemein und dann ausgewählt an einigen Umfragetools.

Schließlich gebe ich noch einige Tipps zur Itementwicklung, inkl. vieler Beispiele. Ich werde sie immer wieder ergänzen, sobald mir eine neue Sammlung bekannt wird. Gerne mich via Kontaktformular informieren …

LimeSurvey

Besondere Aufmerksamkeit widme ich mich (im Slider) mit der Implementation einer LimeSurvey– Instanz. Hier der kurze Steckbrief:

LimeSurvey™ ist eine Software, mit deren Hilfe Web-Umfragen durchgeführt werden können. In einigen Ländern (Baden Württemberg, Sachsen, Hessen) und Städten (München) werden die Erstellung von Web-Umfragen dadurch erleichtert, dass die Software auf eigenen Servern gemäß DSGVO datenschutzkonform läuft. Schulseitig werden zur Nutzung von LimeSurvey™ folgendes benötigt:

  • ein Computer (z. B. Windows-PC, Mac oder Tablet) mit Internetanschluss
  • ein beliebiger, moderner Web-Browser
  • eine E-Mail-Adresse, um über eine E-Mail eine Einladung zugestellt zu bekommen.

Stärken

  • Die Software ist kostenfrei (Open Source)
  • Community unterstützt zeitnah
  • zahlreiche Einsatzmöglichkeiten
  • Export für individuelle Aufbereitung der daten
  • Ergebnisabruf direkt möglich
  • Import externer Fragebögen (sofern im LS-Format)

Schwächen

  • Benutzerführung gewöhnungsbedürftig
  • Update häufig nötig und umständlich (kompletter Upload per FTP-Server). Sehr nützliches Tool “comfortupdate” ist kostenpflichtig und recht teuer (100€ / Jahr).
  • Unterstützung der Landesinstitute nur auf das Notwendigste beschränkt (Einrichtung der Schule), (in der Regel) kein Support bei individuellen Fragestellungen

Ich habe viele Jahre mit diesem Umfragesystem gearbeitet.  Auch wenn Limesurvey als „kostenlos“ ausgewiesen wird, kann ich es aufgrund des nicht zu unterschätzenden Einarbeitungs- und begleitenden Supportaufwands nicht uneingeschränkt empfehlen. Neben IT-Know-How benötigt es die Bereitschaft, die Kolleg*innen einzuführen und sie im Prozess zu unterstützen. Auch technisch muss man immer up to date bleiben. Bei keinem System werden so häufig Systemupdates bereitgestellt, die recht umständlich (via ftp) einzuspielen sind. Weil mich das viel zu viel zeit gekostet hat, habe ich sehr schnell das kostenpflichtigen ComfortUpdate (ca. 100€/Jahr) installiert. Und in der Tat, wie der Name es bereits andeutet: Auf Klick wird alles „erledigt“, in weniger als zwei Minuten …

Wenn man sich eingefuchst hat, verfügt eine Schule, ein Schulträger, ein Medienzentrum, … über ein leistungsfähiges Umfragetool. Der größte Vorteil liegt neben seiner Open Source Verfügbarkeit in der Option, die Software auf die eigene Schulerfordernisse anzupassen. Vor allem die Möglichkeit, die (Gestaltungs)Templates via HTML/CSS bearbeiten zu können, eröffnen viele individuelle Einstellungen.

Wer sich einmal „heranwagen“ will, dem empfehle ich:

Dann hat man es geschafft, nun sind einige Einstellungen vorzunehmen. Hier sind Aspekte zum Thema Datenschutz (hier von irights.info) zu berücksichtigen. Wer einige Beispiele kennenlernen möchte:

Wenn Sie neugierig sind, wie das Interface von LimeSurvey aussieht und sich bedienen lässt, können Sie auch zunächst mit der Demoversion spielen. Die Nutzung dieser Software empfiehlt sich umso mehr, wenn sie im Land technisch und personell unterstützt wird. Nach meiner Kenntnis in: Baden-Württemberg, Hessen (via Schulberatung), Sachsen

Ich habe kürzlich bei einer Fortbildungsveranstaltung mit einem sehr heterogen zusammengesetzten Kollegium die Veranstaltungsleitung darum gebeten, den Kompetenzstand der Lehrkräfte zu erheben. Ich habe bei der Vorbereitung und anschließenden Umsetzung meiner Fortbildungsreihe von den Ergebnissen großen Nutzen ziehen können: Ich konnte mir einen ersten Überblick verschaffen. Eine zweite Umfrage mit der Beschreibung der Erwartungshaltung vervollständigte mein Bild von dem Teilnehmer*innenkreis.

Die verlinkte Druckversion ist durch eine Exportfunktion entstanden und hat sich in meiner Praxis als hilfreich erwiesen. Zum Beispiel, wenn Schüler*innen und Eltern keinen Online-Zugriff haben oder wenn das WLAN der Schule seinen Geist aufgibt. Hier haben dann die Klassenlehrkräfte geholfen, die ausgefüllten Fragebögen einzugeben.

Schlussbemerkung

Wie immer im #Edutwitter gab es einige Rückmeldungen zu den Anfragen der beiden Kolleginnen (s.o.). Hier eine Zusammenfassung:

Überzeugt hat mich die Antwort von @frausonnig auf den (berechtigten) Hinweis von Florian R @FlorianRHH: Evaluieren kann (sollte?) man ja nur Ziele, die vorher gesteckt wurden…die kennt nur ihr :):

Tendenziell ja. Gleichzeitig ergeben sich ja auch manchmal unerwartete Nebeneffekte. Das herauszufinden finde ich spannend und wichtig.

Hier bestätigt sich, wie wichtig es ist, neben den eigenen Zielen noch Erfahrungswerte aus dem Prozess mit in die Evaluation aufzunehmen, ohne sie im Vorfeld im Blick gehabt zu haben. Das zeigen übrigens weitere Tweets im Thread. Allemal lesenswert …

Noch einmal zurück zum Bericht des Bundesrechnungshofs. Wir haben Mitte der 90er-Jahre als Schulen ans Netz e. V. den Schulen unterschiedlich hohe Geldbeträge zur Verfügung gestellt. In die Antragsbewilligung haben wir die Erwartungshaltung ausgesprochen, einen Projektbericht zu erhalten. Wir haben annähernd 2000 Berichte erhalten. Zugegeben: auf sehr unterschiedlichem Niveau. Und doch: Uns Verantwortlichen gaben sie eine Rückmeldung, woran und wie gearbeitet wurde. Die Schulverantwortlichen haben uns eine Rückmeldung gegeben, was gut lief und was weniger gut. Diese Rückmeldungen haben die weiteren Ausschreibungsverfahren geprägt. Darüber hinaus haben wir Ideen/Konzepte in Film- und Funkbeträgen, in Lehrer-Online und in eigenen Publikationen veröffentlicht. Übertragen auf die vom Bundesrechnungshof erwartete Evaluation auf Länder- und kommunaler Ebene: Die Berichte der Schulen können über die Rückmeldung Indikatoren einer erfolgreichen Implementation gewinnen und sind darüber hinaus für die eigene Aus- und Fortbildungsarbeit nutzbar.

… Stay tuned …

Bildnachweis: Shahid Abdullah from Pixabay

 

Schul- und Unterrichtsentwicklung: Feedback

Ich habe die Sommerferien genutzt, um meine umfangreiche Bookmarkliste zu scannen. Dabei sind eine Reihe neuer Einträge in meinen Themenseiten entstanden. Ich werde sie in den nächsten Wochen vorstellen.

Den Anfang machen zwei der – für mich – wichtigsten Fragestellungen:

  • Wie gebe ich meinen Lernenden ein hilfreiches Feedback?
  • Wie lasse ich mir von den Lernenden ein geeignetes Feedback zu meinem Unterricht geben?

Die komplett überarbeitete Feedbackseite geht auf diese beiden Fragestellungen ein, stellt analoge und digitale Werkzeuge in kuratierter Form vor und bietet in der abschließenden Literaturliste zahlreiche Möglichkeiten, das Thema vertiefend zu reflektieren. Vor allem an dieser Stelle habe ich viele Einträge aus meiner Bookmarkliste (aka aus dem #Edutwitter) eingearbeitet. Wie immer gehe ich auf Ergebnisse der Bildungsforschung ein. Kurz zusammengefasst[1]https://schule-in-der-digitalen-welt.de/feedback-revisited/:

 

Lehrkraft –> Schüler*in

  • Feedback ist für kognitive und physische Leistungsrückmeldungen effektiver als für Motivations- und Verhaltenskriterien.
  • Feedback mit umfänglichen Informationen zu Aufgaben, Prozessen und Selbstregulierung entfalten eine große Wirkung.

Schüler*innen profitieren offensichtlich in hohem Maße von Rückmeldungen, wenn sie nicht nur verstehen, welche Fehler sie gemacht haben, sondern auch, warum sie diese Fehler gemacht haben und was sie tun können, um sie beim nächsten Mal zu vermeiden. Dass schriftliches Feedback effektiver ist als mündliches Feedback, konnte nicht bestätigt werden.

Schüler*in–> Lehrkraft

Effekte waren hauptsächlich in Studien zu finden, die sich mit der Hochschulbildung befassten, d. h. mit Rückmeldungen von Universitäts- oder College-Student*innen an ihre Professor*innen. Folglich lassen die Daten keine Rückschlüsse auf die Wirksamkeit des Feedbacks von Schüler*innen an Lehrkräfte im schulischen Kontext zu. Im Allgemeinen ist das Feedback von Lehrkaft zu Schüler*innen effektiver als das von den Lernenden zur Lehrkraft. Gleichwohl verweist die hohe Varianz beim letztgenannten Feedbackformat auf positive Erfahrungen. Es fehlen allerdings (noch) Kennzeichnungen von Gelingensbedingungen.

Schüler*innen –> Schüler*innen

In Bezug auf die Richtung des Feedbacks ist das Peer-Feedback die effektivste Form. Andererseits: Es ist Vorsicht geboten, da diese Einschätzungen auf sehr kleinen Stichproben basieren.

 

Feedback ist ein komplexes und differenziertes Konstrukt, das viele verschiedene Formate besitzt und unterschiedliche Auswirkungen auf das Lernen der Schüler*innen aufweisen. Feedback ist umso effektiver, je mehr Informationen damit verknüpft sind. Feedback ist im Durchschnitt leistungsfähig, aber einige Formate zeichnen sich besonders aus: Umgang mit Fehlern und Prozess(=Peer)feedback!

Ich hoffe, dass Sie durch die Themenseite darin unterstützt werden, das eine oder andere auszuprobieren. Und das am besten gleich zum Beginn des neuen Schuljahres …

… Stay tuned …

Bildnachweis: Gerd Altmann @pixabay

Schulstart

Das neue Schuljahr beginnt, die Schulgemeinde kommt (hoffentlich) gut erholt aus der Sommer(ferien)zeit, Schülerinnen und Schüler sind froh, endlich wieder ihre Freundinnen und Freunde treffen zu können. Die ersten Unterrichtswochen in einigen Schulen zeigen, wie herausfordernd die kommenden Monate werden können, zum einen wegen des Lehrkräftemangels zum anderen wegen der Lernrückstände. Zwei Tweets, die das widerspiegeln:

Und noch etwas anderes gilt es zu berücksichtigen: Zu Beginn eines Schul(halb)jahres kommen neue Lehrkräfte, neue Schülerinnen und Schüler. Gerne werden die Ferien genutzt, Technik upzudaten bzw. neu einzuspielen. Somit benötigen neue wie alte Schulgemeindemitglieder inkl. der Elternschaft ein Update auf Gremien- bzw. Klassenebene. Wie kann die Schulleitung diese (neuen) Lehrkräfte und Eltern darauf vorbereiten? Wie kann ich als Lehrkraft meine Lerngruppe geeignet mit den IT-Angeboten vertraut machen?

Im Folgenden zeige ich einen möglichen Weg auf, wie eine Schule unabhängig von Pandemieentwicklungen Blended Learning Elemente in das schuleigene Curriculum integrieren kann. Diese Strategie ermöglicht Schulen darüber hinaus die Vorbereitung eines möglichen Wechselunterrichts.

Technikeinführung via Onboarding

 

Wer neu zur Schule stößt oder eine Auffrischung benötigt, der/ dem hilft am besten ein sogenannter „Onboarding Prozess“. Im Rahmen unseres uni-ol@schule – Projekts haben wir das 5-Stufen-Modell benutzt.  Dabei hat ein Schulteam diese eindrucksvolle Anleitung zum Kennenlernen der digitalen Kommunikations- und Lernplattform entwickelt. Zur Nachahmung auch für andere Onlinesysteme empfohlen!

Onboarding meint auch: Verteilung der Dienst- und Leihgeräte, damit mit höherer Sicherheit eine zuverlässige Inbetriebnahme gewährleistet werden kann.

Die Kontaktaufnahme mit der Lerngruppe umfasst zunächst eine Abstimmung der Lehrkräfte auf Klassenebene. Dies meint insbesondere die Verständigung auf einzusetzende Tools. Meine Empfehlung ist hier: Weniger ist mehr!

Zum Beispiel kann man sich auf Klassenebene auf

verständigen.

Klaus Ramsaier hat kürzlich eine hilfreiche Broschüre „Datenschutzkonforme Tools“ vorgestellt, die Informationen und Anleitungen zur Nutzung im Rahmen des schulischen Curriculums enthält:

 

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Auch bezüglich der Organisation von Videokonferenzen ist es sinnvoll, sich schulweit darauf vorzubereiten:

 

Videobasierter Onlineunterricht

 

Es ist wichtig, daran zu denken, dass guter Unterricht guter Unterricht bleibt, ob in der Schule oder zu Hause. All die Dinge, von denen wir wissen, dass sie wirklich gute und bewährte Praxis sind, können auch virtuell durchgeführt werden. Es könnte nur ein bisschen anders aussehen. Erhalten bleiben müssen Aspekte eines guten Unterrichts:

  • Klare und konsistente Kommunikation
  • Schaffung expliziter und konsistenter Rituale und Routinen
  • Verwendung forschungsbasierter Unterrichtsstrategien
  • Bestimmen, ob digitale oder nicht-digitale Werkzeuge für eine Aufgabe verwendet werden sollen
  • Ein Schwerpunkt auf authentischem Lernen, bei dem authentische Produkte geschaffen werden und die Schülerinnen und Schüler bei den Aufgaben Mitspracherecht und Wahlmöglichkeiten haben

Das gilt auch – und erst recht – in Onlinephasen. Sie stellen uns Lehrkräfte immer wieder vor neue Herausforderungen. Frau Sonnig hat in einem sehr empfehlenswerten Blogbeitrag einen guten videobasierten Unterricht mit folgenden Merkmalen beschrieben (Einzelheiten, inkl. weiterer Hinweise bitte hier entnehmen):

  • Klare Strukturierung

    • Regeln vereinbaren
    • Transparente Rahmenbedingungen
  • Lernförderliches Klima

    • Warm-up mit z. B. diesen Vorlagen für eine Stimmungsabfrage von @katiko157
    • Rückversicherung/Tempo
  • Effiziente Zeitnutzung

  • Inhaltliche Klarheit

  • Variierende Methoden und Sozialformen

    • Abwechslung + (Inter)Aktivität
    • Kollaborationstools
    • Gruppenarbeit
    • Digitale Projektarbeit und Lernprodukte
    • Peer-Feedback
  •  Wirkungs- und Kompetenzorientierung
    • Einbindung aller Lernenden
    • Differenzierung und individuelles Lernen
    • Intelligentes Üben

Und abschließend hier noch weitere Beiträge zum Thema:

 

Unterrichtsorganisation

Ziel sollte sein, dass der Lehrer und die Lehrerin in der Lage sind, Lernräume zu gestalten, die analog, digital und auch hybrid funktionieren. Die umfängliches Lernen ermöglichen. Und die in digitalen Formaten Beziehungserfahrungen zulassen und nicht nur das Stellen von Aufgaben und das Abfragen von Ergebnissen. Dabei lohnen die im Video dargestellten Strukturen und Merkmale einer ausgeprägten Unterrichtsqualität in den Blick zu nehmen:

 

 

 

 

 

 

Digitalisierung prägt Kultur und Gesellschaft, damit auch unser Schulsystem. Wir müssen uns lösen von einer getrennten Betrachtung eines analogen und/oder digitalen Unterrichts. Es gilt wirksame hybride Lehr- und Lernformen zu entwickeln. Online wie offline, in Präsenz- wie auch Onlinephasen bewähren sich sogenannte Blaupausen. Sie sorgen für einen schulintern abgestimmten Unterrichtsstandard in der Schule oder zu Hause. Je mehr sie eingeübt werden, desto leichter fällt der Wechsel zwischen den Phasen. Man kann sich die Blaupausen in unterschiedlichen Formaten vorstellen:

 

  • Prozessmodell: Schülerinnen und Schüler erhalten ein in Phasen organisiertes Unterrichtsangebot:
    • Lernen vorbereiten und initiieren
    • Lernwege eröffnen und gestalten
    • Orientierung geben und erhalten
    • Kompetenzen stärken und erweitern
    • Lernen bilanzieren und reflektieren
  • Deeper Learning: Auch dieses Unterrichtsmodell ist in Phasen gegliedert:
    • Instruktionsphase: Zunächst gibt es einen geballten Input, in der Regel durch die Lehrkraft orchestriert (Videos, eigener Vortrag, Textbausteine,…). Diese erste Phase dient dem Aufbau kognitiver Strukturen.
    • Ko-Konstruktion/ Ko-Kreation: Die zweite Phase wird dann von Schülerteams organisiert. Diese Gruppen setzen sich – in Kenntnis des Inputs aus der vorangegangenen Phase – individuelle Lernziele. Die Lehrkraft nimmt hier lediglich eine moderierende Funktion wahr. Schülerinnen und Schüler erleben in diesem Entscheidungsprozess ihre eigene Kompetenzen, eine hohe Autonomie und eine emotionale Zugehörigkeit. Alles Bausteine, die zu einer hohen intrinsischen Motivation führen. In Kanada wird dieser Abschnitt “Voice and Choice” genannt, eine gelungene Kennzeichnung, wie ich finde…
    • Präsentation: Auch hier entscheiden die Schülerinnen und Schüler in der Regel selbst über das Format einer Ergebnispräsentation.
    • Lernpfad: Ein Lernpfad ist eine Unterrichtseinheit mit einzelnen Lernschritten, die die Lernenden im eigenen Tempo selbstständig bearbeiten. Die Lernenden bearbeiten die Lernschritte in der vorgegebenen Reihenfolge, dokumentieren ihren Lernzuwachs nach jedem Schritt und können am Schluss auf vergleichbare Ergebnisse zurückgreifen. Implementationen weisen in der Regel einen abgestimmten Unterrichts- und Aufgabenplan mit wichtigen Daten und Zeiten auf, der immer wiederkehrend einem festen Format folgt, etwa: Thema, Beschreibung, Ziele, Ergebnisse, Lehr- und Lernaktivitäten, Reflexion. Beispiele:

    Bliebt noch eine den Herausforderungen gerecht werdende Stundenplanorganisation. Auch hier gibt es ein Blogbeitrag, gerne zur Nachahmung empfohlen:

     

     

    Schlussbemerkung

    Das Deutsche Schulportal hat einige Koluminstinnen und Kolumnisten nach deren Meinung bezüglich der Herausforderungen gefragt:

     

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    Es gibt eine Reihe von weiteren Tipps aus dem #Edutwitter zum Schulanfang:

    Erneut ein eindrucksvoller Nachweis der Bereitschaft der in den sozialen Netzwerken tweetenden Kolleginnen und Kollegen, sich gegenseitig zu unterstützen.

    Ihnen allen wünsche ich einen erfolgreichen Start ins neue Schuljahr!

    … Stay tuned …

    Bildnachweis: Titelbild by Wokandapix from Pixabay, Datenschutzkonforme Tools by @RamsaierKlaus, Stundenplan by @halbtagsblog, Slider by @schulportal

    PISA 2022

    Es ist wieder einmal so weit: Die deutsche Bildungslandschaft steht am Beginn eines zweiten PISA-Dramas. Mit Vorankündigung. Denn bereits vor einem Jahr hat Prof. Wößmann (Leiter des ifo Zentrum für Bildungsökonomik) in einem Blogbeitrag [1]https://sites.google.com/view/woessmann/themen/schule/zeit eine Grafik (siehe Titelbild) veröffentlicht, die offensichtlich kaum jemand zur Kenntnis nahm. Und das, obwohl zwei ZEIT Redakteure unter dem Titel Der nächste Bildungsabsturz auf den Pisa-Schock vor 20 Jahren verwiesen und feststellten, dass das Land zusieht, wie die Leistungen der Schülerinnen und Schüler schon wieder schlechter werden.[2]https://www.zeit.de/2021/41/bildung-deutschland-pisa-studie-bildungspolitik-ludger-woessmann-forschung/komplettansicht.

    Nun geht es um den IQB-Bildungstrend 2021: Kurzbericht und Präsentationsfolien. Einblick in Beispielaufgaben.

    Erneut ist es Prof. Wößmann, der die Finger deutlich in die Wunde legt (um den gesamten Thread zu lesen, einfach auf das blaue  Vorschaubild der Version vom 19:13, 3. Sep. 2016 klicken):

    Erste Reaktion bestanden in Interviews mit der wissenschaftlichen Leiterin Prof.’in Petra Stanat, allein drei am ersten Tag(!)

    sowie eine Einordnung des SPIEGEL und erste wütende Reaktionen in den sozialen Netzwerken auf die Vorwürfe in Richtung der Lehrkräfte (hier am Beispiel eines Blogbeitrags von Jens Lindström).

    Meine Gedanken zielen eher in die Richtung, was wir ad hoc dagegen tun können? Mögen auf die Rufe in (z. B.) der Interviewrunde im Campus und Karriere nach kleineren Klassen, mehr Multiprofessionalität mit besserer Betreuung durch Förderlehrkräfte, Schulpsychologen und Schulsozialarbeiter gerechtfertigt sein, werden sie kaum zu einer schnellen Lösung beitragen können. Auch ich habe natürlich keine Patentlösung, vielleicht jedoch hilfreiche Ansätze für Überlegungen innerhalb des pädagogischen Personals:

    Prof. Michael Becker-Mrotzek, Direktor des Mercator-Instituts für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache in einem Statement zu den Ergebnissen:[3]https://www.mercator-institut-sprachfoerderung.de/aktuelles/meldung/2022/es-ist-absolut-notwendig-die-basalen-fertigkeiten-zu-foerdern-um-bildungsgerechtigkeit-herzustellen/

    Wir dürfen den Kompetenzrückgang, der in Teilen einem halben Schuljahr entspricht, nicht hinnehmen. Wir müssen alles daran setzen, dass alle Schülerinnen und Schüler die Mindeststandards erreichen, damit sie über zentrale Kompetenzen verfügen und bestmögliche Bildungschancen haben. (…) Es ist absolut notwendig, die basalen Fertigkeiten zu fördern, um Bildungsgerechtigkeit herzustellen. Aus der Forschung wissen wir, welche Konzepte und Maßnahmen wirksam sind.

    Diese Forschungsergebnisse in den Lerngruppen umzusetzen, ist ein Bildungsauftrag an das pädagogische Personal, schulindividuell versteht sich. Wie man das konkret machen kann, zeigt in vorbildlicher Form die Silbergschule in Baden Württemberg:

    Und hier geht es direkt zu den FAQs.

    Systematische Förderstrategien und konkrete Maßnahmen auf den Weg zu bringen (Becker-Mrotzek) ist die Aufgabe der Politiker und Politikerinnen im Bund und in den Ländern. Wie wäre es (z. B.) mit einer konzertierten Aktion, die bewährte Förderstrategien in allen drei Phasen (Aus- und Fortbildung) anbietet/integriert? Mit gleichzeitiger Schnittstellenabstimmung zwischen den Phasen. Damit die Kurve (siehe Titelbild) wieder eine Chance hat, sich einen Weg nach oben zu bahnen …

    … Stay tuned …

    Bildnachweis:

    Ludger Wößmann@https://sites.google.com/view/woessmann/themen/schule/zeit