LernMIT.de alive 🥳

In jüngster Zeit werden immer wieder Stimmen laut, die sich gegen den Einsatz digitaler Technik in Schule und Unterricht aussprechen. Pädagog:innen (und auch Eltern) tun sich nach wie vor schwer damit. Zu mächtig scheint der im deutschen Schulsystem traditionell verankerte analoge Präsenzunterricht (überwiegender Einsatz von Schulbüchern). Dem möchte ich mit der heutigen Freischaltung meiner LernMIT-Plattform etwas entgegensetzen.

Das Bildungssystem hat sich in den letzten 100 Jahren kaum verändert. Die heutigen Lehr- und Lernarrangements sind oft wenig individualisiert und Eltern mit höherem Einkommen investieren immer mehr Zeit und Geld in die schulische Ausbildung ihrer Kinder.

 

Warum LernMIT?

  • Zukunftsweisende Lernmethoden: LernMIT kombiniert bewährte Lernansätze mit modernen Technologien, um eine dynamische und effektive Lernumgebung zu schaffen.
  • Fokus auf alle Bildungsakteure: Von der Schulleitung über die Lehrkräfte bis hin zu Eltern und Schülern – LernMIT wurde mit Blick auf die gesamte Bildungsgemeinschaft entwickelt.

 

Was erwartet Sie bei LernMIT?

  • Praxisorientierte Ressourcen, die den Lehrplan bereichern und den Schülern ein tieferes Verständnis vermitteln.
  • Innovative Unterrichtsressourcen, die den Unterricht interaktiver und engagierter gestalten.
  • Evidenzbasiertes Lernen, um Lehr- und Lernprozesse zu optimieren und die bestmöglichen Ergebnisse für Schülerinnen und Schüler zu erzielen.

Woher kommen die Inhalte?

 

In den letzten Monaten habe ich insbesondere die Beiträge von #FediLZ, #FediCampus, #BlueLZ und #BlueCampus verfolgt und in zahlreichen Blogbeiträgen vorgestellt. So ist auch das folgende Portfolio entstanden:

LernMIT-Portfolio

Ende letzten Jahres habe ich mit dem Aufbau eines LernMIT-Portfolios begonnen. Zunächst mit

  • einer Einführung und einigen zusammenfassenden Informationen zu #LernenmitKI

—> LernMIT (1) – Einführung

  • Ausgehend von Aussagen aus der Bildungsforschung und der Beschreibung des Constructive Alignment Modells habe ich im Teil 2 erprobte schulische Lehr-Lernkonzepte vorgestellt:

—> LernMIT (2) – Kompetenzmodelle

  • Im dritten Teil geht es um die Förderung unserer stärkeren Schülerinnen und Schüler, wobei zunächst Jonathan mit seinen Vorstellungen von einem ihn fördernden Unterricht zu Wort kommt. Anschließend stelle ich ein hybrides Prozessmodell und geeignete Feedback- und Evaluationsverfahren vor.

—> LernMIT (3) – Hybrider Lernraum

  • Der vorletzte Teil befasst sich mit der leitbildorientierten Schulentwicklung, der damit verbundenen Schulprogrammarbeit und deren Evaluation.

—> LernMIT (4) – Schulentwicklung

  • Der letzte Teil schließlich widmet sich der Fort- und Weiterbildung. Mit vielen Praxisbeispielen und Literaturhinweisen für vernetztes und individuelles Lernen.

—> LernMIT (5) – Fortbildung

In diesen und den folgenden Beiträgen wird die Bedeutung digitaler Kompetenzen, flexibler Curricula und neuer Lerninhalte sowie die Notwendigkeit individualisierter Lernangebote deutlich: Die Schülerinnen und Schüler erwerben durch flexible Prüfungsansätze und individualisierte Curricula erfolgreich zukunftsrelevante Inhalte und Kompetenzen.

Schlussbemerkung

Die Beiträge aus den entsprechenden digitalen Lehrer:innenräumen zeigen vielfältige Varianten von Transformationsprozessen. Meine Berufspraxis bestätigt immer wieder: Datengestützt und evidenzbasiert ist man auf dem richtigen Weg. Übrigens hat die Wübben-Stiftung gerade ein Magazinheft zu diesem Thema herausgegeben. Im Mittelpunkt steht das kanadische Bildungssystem:

(…) Die Wübben Stiftung Bildung war Anfang Oktober 2023 zu Besuch in der kanadischen Provinz Alberta, in der Champions League. Schon mit der ersten Schule, die wir dort besucht haben, hat sich uns folgender Satz eingeprägt: „Hope is not a strategy.“ Hier wird die Wirksamkeit anhand von Daten ständig überprüft, um zu schauen, ob sich die Schülerinnen und Schüler richtig entwickeln.

„Durch den Einsatz von Diagnostik und Datenanalysen können Ungleichheiten im Bildungssystem präzise identifiziert und überwunden werden.“

„So können pädagogische Strategien dicht auf die Bedürfnisse und Potenziale der einzelnen Schülerinnen und Schüler zugeschnitten werden.“

Ich habe Mitte der 90er Jahre in Kanada hospitiert… Ich war und bin sehr beeindruckt von dem Verständnis, wie ein Bildungssystem entwickelt werden muss. Das Bildungssystem ist übrigens wie in Deutschland föderal aufgebaut. Die (in der Regel gut ausgestatteten) Schulen arbeiten nach dem Gesamtschulprinzip…

Ich lade Sie nun herzlich ein, LernMIT zu entdecken und sich gegebenfalls mit eigenen Beiträgen aktiv zu beteiligen. Besuchen Sie die Plattform und entdecken Sie, wie Sie gemeinsam mit der Schulgemeinschaft die Zukunft des Lernens gestalten können. Wenn Sie Verbesserungsvorschläge oder eigene Beiträge haben, zögern Sie nicht, mich per E-Mail zu kontaktieren.

Und:

Ich stelle nächste Woche auf der #didacta24 die Plattform lernMIT vor.

Samstag, 24.02.2024, 14.00 – 14:45 Uhr, Forum didacta aktuell, Halle 8, Stand A040 – B041

Ich freue mich, Jonathan und Erik kennenzulernen, zwei Kontakte aus den sozialen Netzwerken! Vielleicht kommen noch mehr. Wir würden uns freuen…

 

… stay tuned …

LernMIT: Spitzer reloaded

Lang, lang ist’s her: 2019 habe ich einen ersten Beitrag zu Spitzer geschrieben. Auslöser war die Ankündigung von Bildungsministerin Johanna Wanka, fünf Milliarden Euro für einen „Digitalpakt“ zwischen Bund und Ländern zur Verfügung zu stellen. Spitzer damals: Der Einsatz digitaler Medien werde zur Verdummung der Schülerinnen und Schüler sowie zu einer Bildungskatastrophe führen.

Nun hat Spitzer nachgelegt. Die Journalistin Eva Wolfangel setzt sich in einem lesenswerten ZEIT- Artikel intensiv mit Spitzers Thesen auseinander. Zur Vorbereitung habe sie Spitzers neues Buch über künstliche Intelligenz gelesen, schreibt sie. Und:

Das Erstaunliche: Es ist kein kulturpessimistischer Abgesang, sondern eine differenzierte und obendrein ausführliche Darstellung der Geschichte der künstlichen Intelligenz bis hin zu den aktuellen Herausforderungen. Das Buch liegt vor uns auf dem Tisch, ich deute darauf: Wieso geht das Thema so differenziert und ausgeruht, aber das Thema Digitalisierung und Bildung nicht? “Weil es um das Wohl der Kinder geht”, sagt Manfred Spitzer.

um anschließend im Gespräch mit ihm die kontroversen Ansichten des Hirnforschers zur Digitalisierung zu beleuchten. Spitzer, so Wolfangel, warne vor den negativen Auswirkungen von Handys, Tablets und der Digitalisierung im Allgemeinen. Er behaupte, diese Technologien könnten Menschen dement, fettleibig, depressiv, süchtig und blind machen. Spitzer würde von einigen als populär angesehen, während andere seine Ansichten als Panikmache und unseriös betrachteten. Er werde als polternder Kulturpessimist beschrieben, der Korrelationen mit Kausalität verwechsle und sich eher wie ein Aktivist als wie ein seriöser Wissenschaftler verhalte. Sein Ruf als Kulturpessimist habe dazu geführt, dass viele Menschen seinen Ideen skeptisch gegenüberstünden.

Eva Wolfangel beschreibt ihre eigene Skepsis gegenüber Spitzer und seinen Thesen. Sie erwähnt, dass Spitzer sich verteidigt, wenn er von Journalisten zur Rede gestellt wird, und dass er oft als jemand dargestellt wird, der Ängste ausnutzt, um Geld zu verdienen. Dennoch gibt Spitzer Quellen für seine Behauptungen an, darunter internationale Studien und einen eigenen Aufsatz. Die Autorin wirft die Frage auf, ob trotz Spitzers umstrittenem Ruf an seinen Thesen etwas dran sein könnte. Sie beleuchtet auch die Diskrepanz zwischen Spitzers Ansichten und denen anderer Experten, die ebenfalls negative Auswirkungen der Digitalisierung auf Aufmerksamkeitsspanne und Produktivität sehen, aber differenziertere Ansätze verfolgen.

Und genau darum geht es mir im Folgenden: Ich frage wie Eva Wolfangel, ob es nicht möglich ist, die Digitalisierung in der Bildung so zu gestalten, dass negative Folgen vermieden werden? Dass Bildung sogar davon profitiert? Dazu stelle ich einige aktuelle Posts (BlueSky)/Tröts(Mastodon) vor. Ich kann zwar nicht immer Evidenz liefern (was Spitzer zu Recht fordert), in diesen Fällen zumindest auf gute Erfahrungen verweisen …

Fangen wir mit unseren Jüngsten an:

    Grundschule

    richtet sich in erster Linie an das pädagogische Personal von Grundschulen. Inhalte wie z.B.

      • Warum sind Wolken weiß?
      • Wie entstehen Schallwellen?
      • Warum funkeln Sterne?

    bringen nicht nur Lehrkräfte in Erklärungsnot. Kindgerechte Antworten liefert die o. g. Website. Eine Reihe von Experimenten wird vorgeschlagen, um naturwissenschaftlichen Phänomenen auf den Grund zu gehen. Die Links sind in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) entstanden. Zum Thema Schall gibt es beispielsweise zwei Videos, verschiedene Arbeitsblätter und Experimente. Die Lehrerinformation enthält zudem didaktisch-methodische Überlegungen: Neben einer Kurzbeschreibung schlüsselt das PDF-Dokument die geförderten Lernkompetenzen auf und gibt Hinweise auf empfohlene Vorkenntnisse.

      • Institut Weiterbildung und Beratung (Pädagogische Hochschule FHNW): minibooks

      minibooks sind Bücher mit maximal acht Seiten in den Formaten DIN A4 oder DIN A3. Das Beste: minibooks können alle schreiben, die eine Idee zu einer Geschichte haben. Einfach und online werden so Gedanken zu kleinen Büchern. Die minibooks werden online geschrieben, formatiert und auf Wunsch veröffentlicht. Sie können aber auch ausgedruckt und mit Hilfe unserer Anleitung zu einem Buch gefaltet werden.

      Zum Verfassen und Vervielfältigen deines minibooks brauchst du eine Idee, einen Internetzugang, einen Drucker und eine Schere. So einfach, so besonders ist dein minibook

      Tutoring ist laut Forschung eine der wirksamsten Methoden zur Leseförderung überhaupt. Deshalb haben wir ein wissenschaftlich fundiertes Tutoring-Programm zur spielerischen Leseförderung von Grundschulkindern in Kleingruppen entwickelt. Es beruht auf einer digitalen Plattform und ermöglicht auch Tutor:innen ohne langjährige Qualifikation eine wirksame Förderung gerade von benachteiligten Kindern.

      Die Arbeit von Tutoring for All beruht auf neuesten Ergebnissen der Bildungsforschung. Wir kombinieren wissenschaftlich fundierte, nachweislich effektive Fördermethoden wie Scaffolding und kooperatives Lernen mit positiv evaluierten Lesefördermethoden. Auch die Wirksamkeit unseres Programms wird mit wissenschaftlich anerkannten Testverfahren überprüft.

      Maria arbeitet mit differenzierten Pinnwänden bzw. unterschiedlichen Berechtigungen. Darüber hinaus erstellt sie Karten mit einer Sprachaufnahme. Kolleginnen und Kollegen ergänzen:

        • Allein die Möglichkeit, durch Berechtigungen die Inhalte auf das “Nötigste” zu reduzieren. Ob Wochenplan oder einzelne Spalten. Der Besitzer sieht immer alles und ein QR-Code genügt, um gezielt Inhalte freizugeben. Dabei bleibt der QR auch bei Änderungen immer gleich. DAS überzeugt oft. (@dersteh)
        • Das kann ich bestätigen. Die Möglichkeiten sind so vielfältig. Es ist mittlerweile für mich im Rahmen der Individualisierung im Unterricht fast unverzichtbar. (@mertinsulrike)
        • Gerade die Berechtigungen möchte ich nicht mehr missen. Das eröffnet so viele Möglichkeiten. Ich organisiere inzwischen einen Großteil meiner Unterrichtsinhalte über #TaskCards. Die Eltern schätzen es auch, weil erkrankte Schülerinnen und Schüler so unkompliziert Zugriff auf die Inhalte haben. (@aanisah-archer)

      Weiterhin schreibt sie:

          • Hier mal ein Beispiel aus dem 1. Schuljahr. Auf der Buchstabenpinnwand schalte ich jede Woche die Spalte mit dem neuen Buchstaben frei. Die Pinnwand ist Teil der Buchstabenwerkstatt. Die SuS holen ein iPad, scannen QR, bearbeiten die H5Ps und LearningApps, können sich die Schreibrichtung anschauen.
          • Hier ein Beispiel aus Klasse 3. Die SuS sollten sich zu einem Lied neue Strophen ausdenken. Jede Gruppe nur Schreibberechtigung für die eigene Spalte. Lied und Playback standen auf der Pinnwand zur Verfügung. Sie haben die Strophen in die Spalten geschrieben und jeweils ein Audio dazu eingesungen.
          • Noch etwas aus Klasse 1: Die SuS sollten zu Hause Rechengeschichten fotografieren und auf die TaskCard laden. In der Schule haben sie anschließend ihre Rechengeschichten mit Plättchen nachgelegt, fotografiert und zu der jeweiligen Karte hinzugefügt.

      @dersteh hat zu TC – arbeiten mit Berechtigungen ein Tutorial erstellt.

        Sek. I / II

        #MathematikEDU

        Im Vortrag wird der Frage nachgegangen, welche Rolle KI-Sprachassistenten wie ChatGPT als Ergänzung zu traditionellen Werkzeugen wie Taschenrechnern, Tabellenkalkulationsprogrammen, dynamischer Geometriesoftware und Computeralgebrasystemen im Mathematikunterricht spielen können. Der Fokus liegt dabei auf dem Austausch und der Reflexion über den Einsatz von KI-Assistenten in der Mathematik mit dem Ziel, neue Impulse für die Gestaltung von Mathematikunterricht zu setzen.

        @birgitlachner: Gestern interessantes Kolloquium an der @rptu_transfer Kaiserslautern zum Thema “Funktionales Denken zielgerichtet förderm – Der Beitrag von Grundvorstellungen und digitalen Lernumgebungen”. Was vorgestellt wurde, war für mich nicht überraschend, nur eine erneute Bestätigung. Interessant fand ich die Reaktion der anwesenden Mathematiker aus der Uni, die sich wunderten, dass die Ideen, die vorgestellt wurden, nicht so in der Schule verbreitet sind.

        Das Kolloquium stellte die Frage: Warum ist das so und wie können die Erfahrungen/Ideen verbreitet werden? Die Präsenationsfolien enthalten eine Reihe von weiteren Literaturhinweisen.

        Animiertes Erklärvideo, interaktives Quiz oder Virtual-Reality-Umgebung? Digitale Medien im Unterricht effektiv einzusetzen, will gelernt sein! Teilnehmerin Franziska Siegrist erzählt, warum sie sich für den CAS-Lehrgang entschieden hat, und was sie bereits gelernt hat. Ein Video zu produzieren, zum Beispiel.

        #PhysikEDU

        Lange Zeit scheiterten Wissenschaftler immer wieder daran, den bekannten Halbleitermaterialien blaues Licht zu entlocken. Der Durchbruch gelang erst 1992, als Akasaki, Amano und Nakamura durch Zufall bei der Untersuchung eines Galliumnitrid-Kristalls unter einem Elektronenmikroskop blaues Licht entdeckten. [1] … Continue reading

        #InformatikEDU

        Der digitale Escape-Room “The Mystery of Crypto-Castle” wurde entwickelt, um den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, auf “spielerische” Art und Weise verschiedene Codierungs- und Verschlüsselungsaspekte kennen zu lernen, auf welche dann im weiteren Unterrichtsverlauf Bezug genommen, respektive eine Vertiefung vorgenommen werden kann. Der Escape-Room deckt weite Teile der Lehrplaninhalte der Thematik “Codierung und Verschlüsselung” in der 11. Jahrgangsstufe des Gymnasiums ab. 

        Der Escape-Room “The Mystery of Crypto-Castle” kann ohne Anmeldung oder Registrierung in den gängigen Browsern genutzt werden.

        Ich habe einen spielerischen Zugang zur Kryptologie erstellt:  Die Schülerinnen und Schüler müssen mit Hilfe digitaler Hinweise mehrere (analoge) Nachrichten entschlüsseln, um jeweils zum nächsten Hinweis zu gelangen. Im finalen Rätsel gibt es den Code für ein Zahlenschloss am “Spionenkoffer”.

        Grundlage sind Stationen aus dem “Spioncamp” der Uni Wuppertal – die auch verlinkt sind. 

        #Ökonomische Bildung

        Im Escape Game zu den ökonomischen Grundannahmen begeben sich die Spielenden an Bord eines Raumschiffs. In der Rolle der Raumschiffcrew sind sie auf geheimer Supercell-Mission und müssen eine besonders wertvolle Fracht schnell und sicher auf die Erde bringen.

        Auf ihrer abenteuerlichen Reise durch den Weltraum entschlüsseln sie Rätsel unter Zeitdruck und sammeln nebenbei Erfahrungen, die sie später mit den ökonomischen Grundannahmen wie Knappheit, dem ökonomischen Prinzip oder Opportunitätskosten verbinden lernen. Die Spielerfahrungen können in der zugehörigen Unterrichtseinheit nachbesprochen und vertieft werden.

        Mit dem Teach Economy Wirtschaftsquiz können Sie das Wissen Ihrer Klassen testen. Der Spielanreiz ist groß. Denn Ihre Schülerinnen und Schüler sammeln nicht nur Punkte für sich selbst, sondern treten in Teams gegeneinander an. Spannend wird es am Ende noch einmal bei der Punktevergabe. Denn der geschickte Einsatz einer Bonusmünze kann das Ergebnis kurz vor dem Ende noch vollkommen verändern. Auch Schülerinnen und Schüler ohne Handy können über den „Huckepack-Modus“ mitspielen.

        Als Lehrkraft können Sie das vorgefertigte Fragenset zu jeder Unterrichtseinheit nutzen oder aber Ihr eigenes Quiz zusammenstellen. Dabei wählen Sie aus einem umfangreichen, redaktionell geprüften Fragenpool mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Das Quiz kann im Unterricht vielfältig eingesetzt werden. Nutzen Sie die Fragen, um das Vorwissen Ihrer Klasse zu testen, den Lernstand zu ermitteln und Wissenslücken zu identifizieren oder setzen Sie das Quiz zur Auflockerung in Ihrem Unterricht ein.

        Der Fragenpool wird sukzessive erweitert. Zurzeit stehen Ihnen die Fragen zu den Themenbereichen Grundannahmen ökonomischen Denkens, soziale Marktwirtschaft und Wirtschaftspolitik zur Verfügung. 

         

        #ReligionEDU

        Schon älter, ja, aber es passt gut in diese Liste. Und: Nicht nur für den Konfirmandenunterricht geeignet, denke ich:

        Während der Corona-Pandemie gab und gibt es viele Einschränkungen, die auch die Konfi-Arbeit stark beeinträchtigt haben. Dafür wurden globale Zusammenhänge umso deutlicher und damit auch die Bedeutung von Globalem Lernen in der Arbeit mit Konfirmanden und Konfirmandinnen. Vielleicht auch aus diesem Grund war die Pandemie Ideentreiberin für zahlreiche neue und alternative Lernangebote, die vorwiegend online stattfinden. Escape Games sind ein Bereich, in dem vor allem rund um globale Themen wie Frieden, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit, neue Angebote geschaffen wurden. Im Folgenden möchte ich Ihnen einige spannende Escape Games vorstellen, die in der Konfi-Arbeit – nicht nur in Zeiten von Corona – gespielt werden können.

        #LernenmitKI

        Mit der Plattform To-Teach können Lehrkräfte mithilfe von künstlicher Intelligenz personalisierte Unterrichtsmaterialien und Übungsaufgaben erstellen, die ideal auf die Interessen und Bedürfnisse ihrer Schüler*innen zugeschnitten sind.

          uni@schule

          Zugegeben, es liest sich wie eine Werbebroschüre des BMBF. Und doch lohnt sich ein Blick in dieses digitale Dokument, denn sie verweist auf zahlreiche Forschungsprojekte, die sich mit einer „Schule in der digitalen Welt“ beschäftigen.

          Auf eine Webseite will ich besonders hinweisen:

          Es zeigte sich, dass digitale Kompetenzen in fünf Teilbereichen von Schulentwicklung gefördert werden können: 1. Organisationsentwicklung, 2. Unterrichtsentwicklung, 3. Personalentwicklung, 4. Kooperationsentwicklung und 5. Technologieentwicklung.  Schulen können selbst also einen maßgeblichen Beitrag leisten, um Chancengerechtigkeit im Kontext der Digitalisierung auf allen der fünf Ebenen der Schulentwicklung zu fördern. Für eine nachhaltige Wirksamkeit sollten darüber hinaus die Schulträger die digitalisierungsbezogene Schulentwicklung unterstützend begleiten. Sie sind hauptverantwortlich, in den Schulen eine lernförderliche IT-Ausstattung bereitzustellen. Und können auch darüber hinaus Hilfestellungen leisten: Zum Beispiel, indem sie Orientierungsdokumente bereitstellen, die die Schulen dabei unterstützen Medienkonzepte und Leitbilder zu entwickeln.

          Zwei Handlungsempfehlungen – Open Access veröffentlicht – sind das Ergebnis:

          Wie können moderne Lernmethoden den Anforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht werden?  Der Half-Flip Classroom verbindet Selbstlernphasen mit strukturierter Präsenzlehre.

          Hybride Lehre hat sich während der Corona-Pandemie nicht nur als eine sinnvolle (Not-)Lösung etabliert, sondern bietet darüber hinaus viel Potential. So ist es möglich, mittels hybrider Szenarien die Internationalisierung von verschiedenen Studiengängen nachhaltig zu gestalten. Das DAAD-Förderprogramm „Internationale Programme Digital“ („IP Digital“) förderte im Zeitraum 2020 bis 2022 insgesamt 19 Digitalisierungsprojekte, die sich mit genau dieser Herausforderung beschäftigten. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche wertvollen Erfahrungen die Autor:innen aus dem zweijährigen Förderprogramm ziehen

          Dazu passt auch dieser englischsprachige Beitrag:

            • Sally Clemenson, Ellen Johnson (Minnesota State University, Mankato):

          Connectedness in the asynchronous online environment can be difficult to establish. Faculty can make a difference by creating opportunities to engage in transformational educational experiences in the online discussion board.

          Wie könnte das Lehren und Lernen im „Klassenzimmer der Zukunft” aussehen? Welche digitalen Technologien sollten dort zur Unterstützung des Lernens eingesetzt werden und welche Technologien sind weniger empfehlenswert? Welcher Preis ist mit dem Einsatz innovativer Bildungstechnologien verbunden und lohnt es sich, diesen Preis zu akzeptieren?

          Dies sind Fragen, die nicht nur Bildungsforscher*innen umtreiben, sondern die für das gesamte Bildungssystem von höchster Relevanz sind. Sie zu beantworten und Möglichkeiten für einen sinnvollen Einsatz digitaler Technologien im Klassenzimmer aufzuzeigen, ist Ziel des FUTURE INNOVATION SPACE, der aktuell am Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen entsteht.

           

          Schlussbemerkung

          Innovative Schul- und Lernkonzepte in Verbindung mit Bildungstechnologien können Lösungen für langjährige Herausforderungen im Bildungsbereich bieten. Die Bildungsministerien sollten eine führende Rolle bei der Entwicklung der Schule der Zukunft einnehmen, indem sie den multilateralen Wissensaustausch unterstützen und Anreize sowie finanzielle Mittel für die zukunftsorientierte Ausrichtung von Schulen bereitstellen. Offenheit für Neues, Veränderungsbereitschaft und konstruktiver Austausch zwischen allen Beteiligten. Die Schulpolitik ist gefordert, Experimentierräume zu schaffen, die eine Anpassung an sich verändernde Lebens- und Arbeitswelten ermöglichen, einschließlich Datenschutzkonzepten und finanzieller Ressourcen für Bildungstechnologien. Fortbildungen, Workshops und Netzwerktreffen für Lehrkräfte und Schulleitungen sollen gefördert werden.

          Nächste Woche, kurz vor Beginn der Didacta, ist es soweit: Ich stelle die Plattform lernMIT online. Vieles aus dem Portfolio ist schon drin. Neues kommt hinzu. Ich lade Sie herzlich ein, LernMIT zu entdecken und sich aktiv mit eigenen Beiträgen zu beteiligen. Und ich werbe gerne dafür:

          Samstag, 24.02.2024, 14.00 – 14:45 Uhr, Forum didacta aktuell, Halle 8, Stand A040 – B041

           

          Ich freue mich, Jonathan zu unterstützen (siehe LernMIT (3) – Hybrider Lernraum). Und natürlich freue ich mich auf das ein oder andere Treffen mit User:innen aus meinen sozialen Netzwerken!

           

          … stay tuned …

           

          Update 20.02.24:

          Im Nachhinein erhielt ich einen Link zu diesem Blogbeitrag (mit zahlreichen Kommentaren):

          Bei diesem Artikel handelt es sich ausschließlich um meine persönliche Meinung und Einordnung des Buches “Digitale Demenz – wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen”.

          Bildnachweis: Prof. Strasser, Keynote@zukunftsschulen-nrw, 2019

          Eva Wolfangel: @wikimedia, CC BY-SA 4.0 DEED

          Large Language Models

          ChatGPT im Klassenzimmer? „Man kann schon in der Grundschule dafür sensibilisieren“, sagt der Informatiker Stefan Seegerer in einem Interview mit dem Tagesspiegel [1]https://www.tagesspiegel.de/wissen/chatgtp-macht-schule-wir-mussen-aufpassen-die-internationale-entwicklung-nicht-zu-verschlafen-11134681.html. Er greift damit die sehr lebhafte Diskussion um den Einsatz von Large Language Models (LLM) in der Schule auf. Anlass ist nicht zuletzt eine Veröffentlichung der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission, die kürzlich im Auftrag der KMK ein Impulspapier zum Einsatz von LLM bei der Textproduktion und -recherche, beim adaptiven Lernen, beim individuellen Feedback und bei der Erstellung von Lernmaterialien vorgelegt hat.

          In einem SWK-Talk haben zwei Mitglieder der Kommission die notwendigen Voraussetzungen für den kompetenten Einsatz von LLM herausgearbeitet und anschließend diskutiert. Es geht um technologiebezogenes Wissen und Reflexion, um Quellenbewertung, -prüfung und -reflexion, um inhaltliches Wissen und Prompt-Tuning, um Selbstregulationskompetenzen und um mediendidaktische Kompetenzen bei Lehrenden.

          In diesem Beitrag gehe ich zunächst auf das Impulspapier und die Diskussion im Talk ein. Anschließend greife ich einige Schlussfolgerungen auf und konkretisiere sie mit einigen Vorschlägen.

          Impulspapier der SWK

          Die Ständige Wissenschaftliche Kommission (SWK) hat ein Impulspapier zur Implementierung und Nutzung von Künstlicher Intelligenz in der Schule vorgelegt. Kommissionsmitglied Ulrike Kress erläutert in einem Interview die wichtigsten Punkte:

          Mit der Veröffentlichung von ChatGPT vor circa einem Jahr ist eine sprachbasierte künstliche Intelligenz (KI), die fertige Texte produziert, für jeden und jede nutzbar. Erste Daten zeigen, dass sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrkräfte ChatGPT verwenden. Mit ChatGPT ist KI schlagartig in der Schulrealität angekommen und in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt – und das ist gut so, denn KI wird Teil unserer Gesellschaft sein und sie erfordert, dass das Bildungssystem sich darauf vorbereitet. Deswegen hat die Ständige Wissenschaftliche Kommission (SWK) entschieden, ein Impulspapier zum Thema „Large Language Models und ihre Potenziale im Bildungssystem“ zu veröffentlichen.

          Darüber hinaus stellten im Rahmen eines SWK Talk Spezial (Youtube-  und/oder Podcast (Spotify)) die Vorsitzenden der SWK Prof. Dr. Olaf Köller (IPN) und Prof.’in Dr. Ulrike Cress (IWM) den Prozess und die Ergebnisse näher vor und diskutierten anschließend mit Christine Streichert-Clivot, Präsidentin der Kultusministerkonferenz 2024 und Bildungsministerin des Saarlandes, sowie Björn Frommann, Lehrer und Fortbildner aus Berlin, den Umgang mit dem Papier. Köller/Cress erläutern in dieser Online-Veranstaltung die folgenden Schlussfolgerungen:

          • Systematischen Erprobung bei offener Fehlerkultur, zunächst auf Promptebene konzentrieren
          • Domänenspezifische (fachspezifische) Tools entwickeln
          • LLM ab (späterer) Sekundarstufe einsetzen
          • Prüfungskultur verändern
          • Nutzungspotenzial für formative Feedbackverfahren erkennen und nutzen
          • Rahmenbedingungen schaffen
          • LLM in Lernplattformen integrieren und Commons-Lösungen entwickeln (bzgl. Ethik, Datenschutz. Keine Informationsmonopole zulassen)

          Grundschule?

          Dabei wird auch auf die rege Beteiligung im Chat eingegangen. Vor allem die Festlegung „8. Klasse“ wird heftig kritisiert und von Herrn Köller relativiert, indem er auf die (noch) nicht nachgewiesene Evidenz eines erfolgreichen Einsatzes von LLM im Kontext der Förderung von Lese- und Schreibkompetenz verweist und gleichzeitig feststellt, dass je nach Zusammensetzung der Lerngruppe der Einsatz von Apps und Tools auch schon vor der 8. Klasse sinnvoll sein kann. Frau Streichert-Clivot ergänzt, dass im Saarland der flächendeckende Einsatz von Endgeräten ab der 3. Klasse wissenschaftlich begleitet wird und entsprechende Schlussfolgerungen aus diesem Forschungsprojekt gezogen werden können.

          Im Rahmen meiner Schulberatungen kam ich häufig mit dem pädagogischen Personal der Grundschulen ins Gespräch. Sie sahen vor allem im Sachunterricht eine Möglichkeit und Notwendigkeit, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Aus meiner Sicht kann der Einsatz von KI in der Grundschule dazu beitragen, die Technikkompetenz von Schülerinnen und Schülern frühzeitig zu fördern. Kürzlich habe ich in den sozialen Medien über ein Experiment berichtet, auf das mich ein Podacst im Deutschlandfunk (DLF) aufmerksam gemacht hat:

          War gerade im Garten und habe mal Flora Incognita und BirdNet ausprobiert. Irre, was da geht. Wollt ihr die Natur besser kennenlernen, dann probiert das mal aus.

          Auch toll die Idee, BirdNet auf dem #Raspberry Pi laufen zu lassen. Zeichnet das Gezwitscher vom Morgen auf und erstellt eine Übersicht über die Besucher. Geht, weil die App im #OpenSource vorliegt…Was für schulische Möglichkeiten in der Grund- wie Sekundarstufe.

          Die Rückmeldungen bestätigen die Aussage von Stefan Seegerer (Didaktik der Informatik, Berlin) [2]https://www.tagesspiegel.de/wissen/chatgtp-macht-schule-wir-mussen-aufpassen-die-internationale-entwicklung-nicht-zu-verschlafen-11134681.html: Man kann die SchülerInnen schon in der Grundschule für das Thema sensibilisieren. Nicht unbedingt für die Nutzung von LLMs, aber doch für die Grundideen künstlicher Intelligenz. Also: Wie lernt ein Computer eigentlich? Wie entsteht eine Antwort von solch einem System? Damit schaffen wir die Basis für den künftigen Einsatz dieser Werkzeuge – und auch für künftiges Lernen über diese Themen. Gleichzeitig begeistern wir SchülerInnen dafür, in diesem Feld selbst tätig zu werden, also eigene Ideen und Lösungen zu entwickeln.

          Zurück zum SWK-Talk, fasse ich die Ausführungen der beiden Mitdiskutanten wie folgt zusammen:

          Christine Streichert-Clivot (KMK-Präsidentin, KuMi'in Saarland); Handreichungen der Länder

            Streicher-Clivot im Talk:

            • Erarbeitung einer Handlungsempfehlung auf der Grundlage dieser Expertise.
            • Empfehlungen zur Unterstützung des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz in der Bildung entwickeln
            • Verankerung von Werkzeugen in den Lehrplänen unter Berücksichtigung von Medienkompetenzrahmen
            • Informatikunterricht ausweiten
            • Fortbildungskonzept phasenübergreifend entwickeln (Ausbildung an der Universität (1. Phase) mit Referendariat (2. Phase) und Lehrerprofessionalisierung (3. Phase) verknüpfen)
            • Nachhaltigkeit (Fortsetzung des Digitalpakts) und Lehrmittelfreiheit sicherstellen (Sozialgesetzgebung anpassen)

            und verweist im übrigen auf die von mir im Einzelnen recherchierten Leitfäden der Länder (Änderungen und Ergänzungen bitte per Kontaktformular mitteilen).

            Bernd Frommann (Fortbildner, Berlin)

            Frommann:

            • Lehrkräfte müssen sich selbst weiterbilden
            • Mit LLM ermöglicht
              • auf Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler einzugehen
              • kollaboratives Lernen zu fördern
              • Feedbacks und individuelle Unterstützung
            • Durch die Integration von Instrumenten können Schulen mit einem hohen Anteil an Schülerinnen und Schülern nichtdeutscher Herkunftssprache eine unterstützende und inklusive Lernumgebung schaffen, die den individuellen Bedürfnissen der Lernenden gerecht wird und ihre Lernerfahrungen bereichert:
              • Sprachförderung
              • Individualisierte Lernförderung
              • Förderung von Diversität und Inklusion
              • Förderung der Medienkomp

            Fortbildung: Grundlagen

            Fromman wurde zum Ende des SWK Talks gefragt, welche Forderungen er an ein Fortbildungskonzept hat. Im Wesentlichen schlägt er die Einführung in ein LLM vor. Zunächst allgemein, anschließend mit fachspezifischen Bezügen. In Abhängigkeit von der Schulform schließen sich dann praktische Experimente im Umgang mit den Werkzeugen der Künstlichen Intelligenz und deren Auswüchsen (Deepfakes, Fake News und vielem mehr) an. Von der KMK wie auch der Bildungsforschung wünscht er sich in naher Zukunft ein kohärentes Fortbildungscurriculum.

            Forschungsergebnisse zeigen, dass Kooperation beim pädagogischen Personal Motivation und Berufszufriedenheit steigert. In meiner langjährigen eigenen und später beratenden Schulentwicklungspraxis hat sich für mich die Arbeit in kleinen Teams als das wesentliche Merkmal erfolgreicher schulinterner Unterrichtsarbeit herauskristallisiert. Zusammenfassend werbe ich hier noch einmal für die Zusammenarbeit im (Fach-)Kollegium:

            • Ich kann im Kollegium Wissen und Erfahrungen austauschen und davon lernen. Dies kann dazu beitragen, die Qualität des Unterrichts zu verbessern und den Schülerinnen und Schülern ein breiteres Spektrum an Lernmöglichkeiten zu bieten.
            • Ich kann Ressourcen wie Unterrichtsmaterialien und Technologien austauschen und dazu beitragen, dass diese besser bekannt und effektiver genutzt werden.
            • Zusammenarbeit hilft bei der Unterrichtsplanung: Es können Unterrichtspläne entwickelt werden, die aufeinander abgestimmt sind und unterschiedliche Lernstile und Interessen berücksichtigen.
            • Zusammenarbeit kann helfen, sich gegenseitig zu unterstützen und zu ermutigen. Dies kann dazu beitragen, Stress und Burnout zu reduzieren und das Wohlbefinden der Lehrkräfte zu verbessern. Eine Methode, die ich mehrfach als erfolgreich erlebt habe, ist die kollegiale Fallberatung.
            • Zusammenarbeit kann dazu beitragen, Lehr- und Lernkonzepte zu reflektieren, um besser auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler eingehen zu können und ihnen die bestmöglichen Lernmöglichkeiten zu bieten.

            Für diesen Basisartikel habe ich eine Auswahl nach Inhalt und Format getroffen. Die entsprechenden ausführlichen Themenseiten finden Sie unter den Links.

            Fortbildung: Konkret

            Für einen ersten Einstieg in das Thema, auch um einen gleichen Kenntnisstand bei allen Beteiligten zu erreichen, empfehle ich zwei Videobeiträge aus der Praxis. Obwohl aus dem universitären Umfeld kommend, plädiert Prof.’in Weßels für eine verbindliche Auseinandersetzung mit dem Thema auch im Rahmen der schulischen Ausbildung und empfiehlt zunächst die Umsetzung von 4A:

            • Aufklären: Fortbildungsveranstaltung organisieren oder besuchen
            • Ausprobieren: Allein und/oder mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Fachbereich
            • Akzeptieren: Wer denkt: „Auch dieser Kelch geht an mir vorüber“, dem sei gesagt: Dieser definitiv nicht. Die bisherigen Entwicklungen sind unumkehrbar und werden sich rasant fortsetzen.
            • Aktiv: Das eigene Erleben, das Mitdiskutieren, das Einflussnehmen auf die Entwicklungen sorgen für eine aktive Auseinandersetzung mit dem Thema.

            Prof.’in Weßels gab kürzlich zum Auftakt eines Themenspecials einen Überblick über die bisherigen Entwicklungen im Bereich des Einsatzes Künstlicher Intelligenz: Welche Themen sind zentral und welche Veränderungen haben sich bereits ergeben?

            Als zweiten Beitrag empfehle ich den Input Übernimmt jetzt die KI? Auswirkungen der KI auf Medien und Gesellschaft von Gregor Schmalzried (freier Tech-Journalist (BR, brand eins), Berater), der bei den Augsburger Mediengesprächen fünf sogenannten KI-Keynotes (Themen)

            • Chance für die Einzekämpfer
            • R.I.P. neuer Berufswunsch: Promptengineering
            • Alles wächst zusammen
            • Software spricht
            • Nichts ist mehr echt (Deepfakes)

            Die KI-Expertin Prof. Dr. Doris Weßels (FH Kiel) gibt einen Überblick über die bisherigen Entwicklungen im Bereich des Einsatzes Künstlicher Intelligenz in der Hochschullehre: Welche Themen sind zentral und welche Veränderungen hat es bereits gegeben? (YT ab ca. 6:00)

            Beim im Video als „custom ChatGPT“ (aka Lernbot) vorgestellten Tool handelt es sich um Poe

             

            Die diesjährgen Augsburger Mediengespräche, die von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) in Zusammenarbeit mit den Augsburger Hörfunk- und Fernsehsendern und der Stadt Augsburg am 6. November zum neunzehnten Mal veranstaltet werden, beschäftigen sich mit den Auswirkungen, die Künstliche Intelligenz und ihre Anwendungen auf Gesellschaft, Medien, Bildung und auch auf unsere Wirtschaft haben.

            Gregor Schmalzried tritt ab 22:10 auf

             

            Inhalte: Anleitungen, Vertiefungen, ...

                    Hier eine Zusammenstellung von Einstiegslinks:

                    In diesem Kurs zum KI-Textgenerator ChatGPT lernst du die Anwendung des Tools und erfährst Einsatzmöglichkeiten für die Schule.

                    Kostenfreier Kurs (man muss sich allerdings einschreiben/anmelden).

                     

                    Für eine Vertiefung eignen sich:

                    Seit Dezember 2022 beschäftige ich mich intensiv mit ChatGPT und KI im Bildungsbereich, erkunde Chancen und Herausforderungen. Diese intensive Auseinandersetzung hat mich zu einigen spannenden Erkenntnissen geführt. Diese Erfahrungen und mein Wissen habe ich in Gamechanger KI: Effektivität im Lehrberuf gebündelt. Mein Ziel ist es, zu zeigen, wie man KI-Technologien effektiv in den Schul- und Unterrichtsalltag integrieren kann. Dieser Leitfaden beleuchtet meine Top 30 der Anwendungsbereiche von KI mit besonderem Fokus auf Zeitersparnis und Effizienzsteigerung im Lehrberuf und gibt dir praktische Tipps für den erfolgreichen Einsatz von KI im Unterricht.

                    Längst hat es sich in vielen Klassenzimmern auf der ganzen Welt herumgesprochen: ChatGPT erledigt komplexe Hausaufgaben im sprachlichen Bereich im Handumdrehen. Doch KI soll nicht die Eigenleistung der Schülerinnen und Schüler ersetzen. Handlungskompetenzen und methodisches Arbeiten sind weiterhin wichtige Fähigkeiten, die in der Schule erlernt werden sollen. So reicht es eben nicht aus, dem Bot ein Hausarbeitsthema stumpf zu übergeben, die Antwort kritiklos zu übernehmen und formal geschönt abzugeben. Prompts müssen geschickt erstellt und die ausgespuckten Ergebnisse kritisch hinterfragt werden, auch von den Schüler*innen.

                        Verfahren zur Manipulation von medialen Identitäten existieren bereits seit vielen Jahren. So ist es allgemein bekannt, dass Bilder durch vielfältige Methoden manipuliert werden können. Lange Zeit war es sehr aufwändig, dynamische Medien, wie Videos oder Audiomitschnitte qualitativ hochwertig zu manipulieren. Durch Methoden aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) ist dies heute jedoch deutlich einfacher und Fälschungen können mit vergleichsweise wenig Aufwand und Expertise in einer hohen Qualität erstellt werden. Aufgrund der Nutzung von tiefen neuronalen Netzen (englisch: deep neural networks), werden solche Verfahren umgangssprachlich als „Deepfakes“ bezeichnet.

                        Methoden zur Manipulation medialer Identitäten können somit im Wesentlichen in die drei Medienformen Video/ Bild, Audio und Text untergliedert werden. Die folgenden Ausführungen zeigen, welche Angriffsmethoden es nach dem aktuellen Stand der Technik gibt, welche Daten für einen erfolgreichen Angriff benötigt werden und welcher Aufwand für die Erstellung von Fälschungen mithilfe von Deepfake-Verfahren notwendig ist.

                        Es hat mit dem Papst im Daunenmantel angefangen… und in nur wenigen Monaten haben sich KI-generierte Fakes wie ein Lauffeuer im Internet ausgebreitet. Falsche (oder vermeintlich falsche?) Harry Styles-Songs spielen dabei genauso eine Rolle wie falsche Kriegsfotos. Kann man heutzutage noch irgendwelchen Inhalten im Netz vertrauen — und was passiert, wenn die KI noch besser wird?

                        Künstliche Intelligenz-Systeme – Segen oder Fluch?
                        KI-Systeme erleben gerade einen explosionsartigen Aufstieg. Mit dem Auftauchen von ChatGPT & Co. sehen engagierte Fachkräfte neue Möglichkeiten aber auch die Bedenken und Risiken werden breit diskutiert. Nutzen Sie unser interaktives Lern-Modul um sich zu informieren und um Chancen und Risiken besser einschätzen zu können.

                         

                        Darüber hinaus bieten die Beiträge

                        Mit diesem Linkvorschlag verfolge ich die Idee der Vernetzung der drei Phasen, denn folgende Fragen betreffen nicht nur Studierende und ihre Lehrenden:

                        Viele Lehrende fragen sich wie sie in ihren Unterrichtseinheiten KI sinnvoll einsetzen können und inwieweit sie das Thema mit ihren Studierenden thematisieren sollen. In Bezug auf die Lehre gibt es verschiedene Ebenen, welche von KI-Technologien beeinflusst werden. Es geht nicht nur darum, dass Studierende KI-Technologien womöglich für die Abfassung schriftlicher Arbeiten verwenden (hierzu mehr im Tool Künstliche Intelligenz (KI) und Leistungsnachweise), sondern auch darum, wie Studierenden ein sinnvoller Umgang mit KI-Technologien gelehrt werden kann. Nicht jede*r Studierende kann die Möglichkeiten und Risiken einer Verwendung von KI vollends abschätzen. Lehrenden kommt hier eine wichtige Rolle zu, denn sie können Studierende für relevante Themen rund um KI sensibilisieren, Beispiele der sinnvollen Nutzung aufzeigen und sie im Umgang mit den Technologien im wissenschaftlichen Arbeiten begleiten. Es ist sinnvoll die Lernziele der eigenen Lehrveranstaltung mit Bezug auf KI-Technologien zu erweitern sowie KI-Technologien in Lehr- und Lernsettings zu integrieren. Nicht zuletzt kann KI auch für die Lehrpersonen selbst einen Mehrwert in der Lehre darstellen, indem KI die Erstellung von Lernmaterialien vereinfacht und den Lehrpersonen somit mehr Zeit geben kann, sich auf die Begleitung des Lernprozesses von Studierenden zu konzentrieren.

                         

                        “KI für Lehrkräfte” ist ein Lehrbuch und OER-Projekt, das in fünf verschiedenen Sprachen und unter CC BY Lizenz verbreitet wird, so dass alle es offen nutzen und auch weiter gestalten können.

                        weiterführende Einblicke und Ideen in Nutzungspotenziale von LLMs.

                         

                        Und hier ein Thread auf Bluesky, der die Nutzung einiger Kolleginnen und Kollegen zeigt …

                         

                         

                        Format(e) I: Unterschiedliche Mikrofortbildungen

                         

                        Micro Learning: Dabei werden kompakte Lernbausteine, auch Learning Nuggets genannt, in ca. fünf Minuten selbstständig bearbeitet. Dabei kann es sich beispielsweise um ein kleines Lernspiel, einen kurzen Fachtext oder ein Quiz zur Selbsteinschätzung handeln. Ein „Learn more“-Button am Ende des Nuggets führt den Nutzer zu weiteren thematisch passenden Lernangeboten.

                        Pausen-Lernen: Die Lehrerinnen und Lehrer geben ihr Wissen in einer kurzen Pause weiter. Die Themen werden auf der schulinternen Lernplattform zur Verfügung gestellt. Interessierte melden sich auf freiwilliger Basis an. Ein Vortrag dauert maximal 15 Minuten und sollte möglichst lebendig und ohne Fachjargon sein. Danach stehen fünf Minuten für Fragen zur Verfügung. Anschließend können bilaterale Gespräche zur Vertiefung geführt werden.

                        Interne Schul-Talks: Hier stellen Lehrkräfte ihre Unterrichtsprojekte in Anlehnung an das Ted-Talk-Format vor, z.B. einmal wöchentlich im Kollegium oder einmal monatlich vor der gesamten Schule. Die Themenvorschläge für solche Lernveranstaltungen werden auf der schulinternen Lernplattform vorgestellt. Per Abstimmung wird entschieden, welche davon auf breites Interesse stoßen und somit auf die Bühne kommen.

                        WOL-Gruppen: Dabei handelt es sich um selbstorganisierte Working-out-Loud-Lerngruppen von ca. fünf Personen aus unterschiedlichen Fachbereichen. Sie treffen sich zwölf Wochen lang einmal wöchentlich für eine Stunde digital und/oder analog, um an individuellen Entwicklungsaufgaben zu arbeiten und gemeinsam selbst gesteckte Lernziele zu erreichen.

                        Reverse Mentoring: Reverse Mentoring ist die Umkehrung des klassischen Mentoring. Der jüngere Lehrer coacht den erfahreneren Kollegen in den Bereichen, in denen der Jüngere besser ist als der Ältere. Ziel ist es, die digitale Kompetenz in der Schule insgesamt zu erhöhen, pädagogische Prozesse und Strukturen zu modernisieren und ältere Lehrkräfte und das Schulleitungsteam für die Bedürfnisse der jüngeren Generation zu sensibilisieren. Es ist ein hervorragendes Instrument für die Entwicklung einer lernenden Schule.

                        Smart Learning: Hier wird mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) gelernt. Bei Augmented Reality (AR) werden Informationen in eine Datenbrille eingeblendet. Bei Virtual Reality (VR) taucht man vollständig in eine virtuelle Realität ein (Immersion). Digitale Lernassistenten verknüpfen Wissen aus der digitalen Welt mit der aktuellen Lernsituation einer Person und stellen personalisierte Lernangebote zusammen. Digitale Gesprächspartner (Chatbots) ermöglichen interaktives Lernen. Schließlich können Avatare, also virtuelle Stellvertreter, in die Tiefen des Internets geschickt werden, um nach Wissen zu suchen.

                        Peer-to-Peer-Lernen: Lehrkräfte (Peers = Gleichrangige, Gleichgestellte) wissen meist viel besser als Vorgesetzte fernab des Geschehens, welche Lerninhalte für ihre Kollegen hilfreich sein können und was alle gemeinsam weiterbringt. So werden auf schulinternen P2P-Lernplattformen geeignete Lerninhalte in Eigenregie kuratiert. Diese Plattformen sind für alle Lehrkräfte zugänglich. Sie verfügen über Like- und Kommentarfunktionen und fördern so die Interaktion und Vernetzung. [3]In Anpassung an https://www.weiterbildungsmarkt.net/magazin/future-learning-selbstgesteuertes-lernen-ist-fortan-ein-muss/

                        Format II: Barcamp

                        Vom Barcamp-Guru Jöran Muuß-Merholz(@joeranDE)

                        Die Dokumente stehen als PDF bzw. Indesign-Datei und als bearbeitbares Dokument in Google Drive zur Verfügung. In Google Drive kann über den Menupunkt „Datei“ eine Kopie angelegt oder eine docx- oder odt-Version heruntergeladen geladen werden.

                        Teil einer typischen Einführung in die Methode Barcamp sind Regeln für die Ausgestaltung des Formats. Diese Regeln haben keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Es gibt zahlreiche unterschiedliche Fassungen für solche Richtlinien, die sich in einzelnen Punkten unterscheiden. Es gibt weder ein offizielles Regelwerk, noch eine „Barcamp-Polizei“, die vor Ort die Einhaltung bewacht. Im Folgenden ist unsere Version „10 Goldene Regeln“ vorgestellt,
                        die sich in unserer Praxis gut bewährt haben. 

                        Ein Barcamp geht von morgens bis abends, jede Session dauert 45 Minuten, und alle Sessions müssen zu Beginn vorgestellt werden. Oder? Es geht auch anders. Es ist gerade eine große Stärke des Barcamp-Formats, dass es flexibel angepasst werden kann. Wir zeigen die wichtigsten Stellschrauben für Barcamps und Online-Barcamps. Dazu gibt es Tabellen mit Muster-Zeitstrukturen zum Download.

                        Ein Gespräch mit Björn Nölte und Hendrik Haverkamp über Barcamps von und mit Schüler*innen – als Abitur- oder Prüfungsvorbereitung und in Coronazeiten auch komplett online.

                        Einsatzszenarien

                        Formatives und summatives Feedback

                        Ein weiterer Fortbildungsschwerpunkt sollte der Einsatz von formativen und summativen Feedbackverfahren sein. Auch hier kann – wie die SWK bestätigt – ein LLM unterstützend wirken. Der Anbieter von fiete.ai bewirbt das Tool aus Sicht der Lehrer:innen so:

                        • Fiete entlastet dich, indem er allen Schüler:innen ein individuelles Feedback zu ihren Texten und Aufgaben gibt – und zwar nach deinen Vorgaben und Kriterien.
                        • Die Ergebniszusammenschau zeigt dir, welche Kompetenzen deine Schüler:innen bereits beherrschen und wo sie zukünftig Unterstützung benötigen. So hast du mehr Zeit für die wichtigen Dinge: den persönlichen Kontakt und die gezielte Förderung deiner Klasse.
                        • Fiete hilft dir, deine Ressourcen besser einzuteilen und unterstützt dich im Unterrichtsalltag.

                        und aus Sicht der Schülerinnen und Schüler so:

                        • Fiete ist der persönliche Lernbegleiter deiner Schüler:innen. Er gibt ihnen geduldig Rückmeldung zu Texten und Aufgaben. Außerdem macht Fiete passgenaue Verbesserungsvorschläge. So weiß jeder stets, was er oder sie schon beherrscht und wo noch Steigerungspotenzial besteht.
                        • Fortschrittsbalken machen den Leistungsstand deiner Klasse sichtbar und zeigen den Schüler:innen die nächsten Schritte beim Lernen und Überarbeiten.
                        • Die Schüler:innen nutzen Fietes Feedback, um ihre Texte zu verbessern. Fiete hilft den Kindern und Jugendlichen, zu zeigen, was wirklich in ihnen steckt.

                        Immer wieder berichten Lehrkräfte in Blogs über ihre Erfahrungen. Hier eine Auswahl:

                        Plagiat-Checker

                        Viele Schülerinnen und Schüler arbeiten mit ChatGPT. Nicht alle geben dies offen zu und deklarieren ihre Arbeit als eigene Leistung. Viele Lehrende fordern und verlangen eine Plagiatskontrolle. In der Tat ist es schwierig, Plagiate vollständig zu verhindern oder aufzudecken. Derzeit gibt es keine zuverlässige und damit rechtssichere Technologie, die garantieren kann, dass kein Plagiat vorliegt. Selbst hochentwickelte Plagiatserkennungssoftware hat ihre Grenzen und kann nicht immer alle Arten von Plagiaten erkennen.

                        Nur Ihr Wissen um die individuelle Leistungsfähigkeit Ihrer Schülerinnen und Schüler lässt Vermutungen zu, die dann im anschließenden persönlichen Gespräch geklärt werden können. Durch offene Kommunikation und klare Erwartungen können Lehrende und Lernende gemeinsam einen respektvollen Umgang mit akademischer Integrität fördern. So lässt sich zum Beispiel ein Quellennachweis erweitern: Nicht nur auf Literatur, sondern auch auf LLM-Niveau. Wie auch immer Sie den Beleg einfordern wollen, via Textausweis, via Prompting, via … sollten den Schülerinnen und Schülern gleichzeitig die ethischen Aspekte des Lernens und der Arbeitserstellung vermittelt werden, einschließlich der Bedeutung der Anerkennung der Quellen und der Originalarbeit. Es könnte auch hilfreich sein, klare Richtlinien für die Verwendung von KI-Tools wie ChatGPT im Unterricht zu erstellen. 

                        Darüber hinaus könnten Lehrkräfte den Unterricht so gestalten, dass sie kritisches Denken, Problemlösung und Kreativität fördern – Fähigkeiten, die KI derzeit nicht nachbilden kann. Dies könnte dazu beitragen, die Abhängigkeit von KI-Werkzeugen zu verringern und gleichzeitig wertvolle Fähigkeiten zu fördern. Alternative Bewertungsmethoden, die schwerer zu kopieren sind, können ebenfalls in Betracht gezogen werden. Mündliche Prüfungen, Gruppenarbeiten, Projekte und andere kreative Aufgaben können dazu beitragen, die Wahrscheinlichkeit von Plagiaten zu verringern.

                        Letztendlich ist die Frage der Kennzeichnung von KI-generierten Texten eine komplexe und noch offene Frage, die weiterer Forschung und Diskussion bedarf. Es ist auch eine ethische Frage, da sie die Themen Urheberschaft, Verantwortung und Transparenz berührt. Aktuell ist es eher ratsam, auf die Sensibilisierung von Lehrenden wie Lernenden für die Bedeutung von akademischer Integrität zu setzen und den Dialog darüber zu fördern. Technologische Lösungen können unterstützend wirken, aber die Bewusstseinsbildung und der ethische Umgang mit KI-Generierung sind entscheidende Aspekte.

                        Disclaimer: Dieser Abschnitt wurde mit der Unterstützung von ChatGPT geschrieben. Mein Prompts lauteten:

                        Viele Schüler arbeiten mit dir zusammen. Nicht alle geben das offen zu und deklarieren deine Ergebnisse als ihre eigenen. Viele Lehrer fragen mich nach einem Plagiatscheck. Ich antworte: “Vergiss es. Das ist technisch nicht möglich.” Stimmt das? Und ist mein Rat “Sucht das Gespräch mit euren Schülern” die einzige Alternative?

                        Einige Wissenschaftler fordern ein sogenanntes Wasserzeichen. Bei Bildern kann ich das nachvollziehen. Aber wie kann man Texte kennzeichnen, wenn man sie selbst erstellt hat?

                        Und sonst ...

                        Schulverwaltung

                        In der Kommission nicht weiter ausgeführt, aber mit Potenzial ist der Einsatz eines LLM in der Verwaltungsarbeit. So können Arbeitsprozesse digitalisiert werden, um z.B. Korrekturzeiten zu verkürzen. Neuere Veröffentlichungen erkennen unleserliche Handschriften relativ zuverlässig. In Verbindung mit Korrekturvorgaben für Arbeiten des Anforderungsbereichs I führt dies zu einer nicht unerheblichen Zeitersparnis. Darüber hinaus kann LLM zur Professionalisierung des Formularwesens eingesetzt werden. Nicht nur bei der Erstellung des Formulars, sondern auch bei der anschließenden Bearbeitung der Rückläufe. Schließlich können Routineaufgaben wie Eltern- und Schulverwaltungsbriefe, E-Mail-Korrespondenz an KI-Maschinen abgegeben werden. Alles keine Zukunftsmusik, sondern schon heute möglich!

                         

                        Organisation der Unterrichtsmaterialien

                        Nach meiner Tätigkeit bei Schulen ans Netz kehrte ich 2004 in den Schuldienst zurück. Die ersten Tätigkeiten und Aktionen bezogen sich auf neue Unterrichtssettings und damit auf den Umgang mit meinen meist papiergebundenen Arbeitsunterlagen. Diese habe ich zunächst digitalisiert. Jede Lehrkraft verfügt über zahlreiche Schul- und Fachbücher, Materialien, Arbeitsblätter, Klassenarbeiten und Klausuren in digitaler Form. Eine weitere und neue Möglichkeit, wie ich mir den Umgang mit Unterrichtsmaterialien vorstelle, liegt in der Zukunft. Warum nicht einen persönlichen CustomGPT-Bot damit trainieren? Technisch möglich, aber urheberrechtlich in dieser Breite nicht zulässig, denn Fach- und Schulbücher sind in der Regel geschützt. Auch Arbeitsblätter verwenden oft urheberrechtlich geschütztes Material. Die LLM-Anbieter verwenden diese Daten, um ihre Bots zu trainieren. Dies steht in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen und ist somit legal. Daher kommt für diese Implementierung nur ein lokales Tool, am besten Open Source, in Frage. Im oben empfohlenen Video zeigt Doris Weßels mit POE bereits das enorme Potential, das hinter dieser Idee steckt. Sie verwendet in diesem Tool übrigens nur selbst erstellte Dokumente.

                         

                        Save the Date

                        Vor gut einem Jahr wurde mit der Software Version GPT-3 erstmals ein KI-Sprachmodell frei zugänglich. Innerhalb von fünf Tagen registrierten sich weltweit eine Million Nutzer, um mit Hilfe von ChatGPT Texte zu verfassen. Natürlich fand das Programm schnell Eingang in Schule und Studium – mit gravierenden Auswirkungen auf das Lernen und Lehren. Während die einen in ChatGPT eine Bedrohung sehen, die das selbständige Denken einschränkt, sprechen andere von der Chance, das kritische Denken vor allem in der Hochschulbildung wiederzubeleben. Wir diskutieren mit Expertinnen und Experten – darunter der niedersächsischen Kultusministerin Julia Willie Hamburg – über Möglichkeiten und Risiken.

                        Sonntag, 11. Februar 2024, 20:00 bis 22:00 Uhr

                        Frau Christine Streichert-Clivot – hier in der Rolle der Kultusministerin des Saarlandes – hat im SWK-Talk (s.o.) auf den 5. Digitalen Bildungstag aufmerksam gemacht und lädt interessierte Pädagoginnen und Pädagogen herzlich zu dieser Veranstaltung ein, die sowohl online als auch offline durchgeführt wird. Sie steht unter dem Motto „Einsatz künstlicher Intelligenz“. Organisiert wird die Veranstaltung vom Bildungscampus, einer Fortbildungseinrichtung, die die zweite und dritte Phase der Lehrerbildung verbindet und damit Impulse für die erste Phase geben soll.

                        Donnerstag, 21. März 2024, ganztägig.

                         

                        Und zum Schluss ein praktischer Tipp von Boris, der in einem Graphen die Anzahl der Beiträge mit dem Hashtag #FediLZ pro Tag darstellt.

                         

                        Vermutlich fragen auch Sie sich, wie er die Bildbeschreibung hinbekommen hat? Seine Antwort:

                        Ich teste gerade ChatGPT in Version 4. Bild hochgeladen, um Bildbeschreibung gebeten. Nicht ganz perfekt (musste das Anfangsdatum korrigieren). Aber sonst war das recht ordentlich.

                         

                         … Stay tuned …

                        Bildbeschreibung: Alexandra Koch, ergänzt um Teaser zum Beitrag

                        References

                        References
                        1 https://www.tagesspiegel.de/wissen/chatgtp-macht-schule-wir-mussen-aufpassen-die-internationale-entwicklung-nicht-zu-verschlafen-11134681.html
                        2 https://www.tagesspiegel.de/wissen/chatgtp-macht-schule-wir-mussen-aufpassen-die-internationale-entwicklung-nicht-zu-verschlafen-11134681.html
                        3 In Anpassung an https://www.weiterbildungsmarkt.net/magazin/future-learning-selbstgesteuertes-lernen-ist-fortan-ein-muss/

                        LernMIT: Podcast

                        Dem Podcast-Hype kann man sich kaum entziehen, oder? Diese Technologie wird vor allem privat genutzt, beim Autofahren, beim Joggen etc. Und immer öfter auch im Unterricht. Manch einer wird es kaum glauben: Auch zu Zeiten von Schulen ans Netz war das ein Thema. Unter dem Titel Internetr@dio war Rudolf Arnold (Valckenburgschule, Ulm) ein wahrer Innovator in der Umsetzung, wie jeder hier nachlesen[1]Quelle: Michael Drabe, Detlev Garbe (Hg.): Schulen ans Netz: Berichte aus der Praxis. Login-Verlag. Berlin. 2000 kann …

                        Was ist eigentlich ein Podcast [2]https://www.ohrenblicke.de/hilfe/was-ist-ein-podcast?

                        Der Begriff Podcast setzt sich zusammen aus Pod von iPod (MP3-Player von Apple) und Cast von Broadcast (Rundfunk). Bei manchen Erklärungen steht das „Pod“ auch für die Abkürzung „play on demand“. Auch wenn wohl fast jeder das Wort „Podcast“ schon einmal gehört hat und spätestens seit dem „Coronavirus-Update“ mit dem Virologen Christian Drosten Podcasting zum Massenmedium geworden ist, gibt es immer noch Unwissenheit und Missverständnisse in Bezug auf dieses Medium.

                        Die Integration von Podcasts in den Schulunterricht kann eine innovative und ansprechende Möglichkeit sein, um den Lernprozess zu bereichern. Im …

                        … Deutschunterricht bieten Podcasts Literaturkritiken, Autoreninterviews oder Hintergrundinformationen zu literarischen Werken

                        … Fremdsprachenunterricht eignen sich Podcasts, um Hörverständnis zu fördern.

                        … Geschichtsunterricht können mit historischen Podcasts bestimmte Ereignisse oder Epochen vertieft werden.

                        … PoWi – SoWi Unterricht liefern Podcasts Gesprächsanlässe, um aktuelle Ereignisse oder politische Analysen zu diskutieren.

                        … Mathematikunterricht sind Podcasts denkbar, die mathematische Konzepte erklären und Anwendungen in der realen Welt zeigen.

                        … Kunst- und Musikunterricht können Podcasts eingesetzt werden, die sich mit Kunst, Musik, Film oder anderen kulturellen Themen befassen.

                        Darüber hinaus können im Rahmen der Berufsorientierung Podcasts von Fachleuten in verschiedenen Berufsfeldern verwendet werden, um den Schülern Einblicke in mögliche Karrierewege zu geben.

                        Diese Beispiele verdeutlichen, wie vielfältig der Einsatz von Podcasts im Unterricht sein kann. Insbesondere können Schülerinnen und Schüler durch Podcasts aktiviert und zum Handeln eingeladen werden, indem sie …

                        … Podcasts zu bestimmten historischen Figuren erstellen oder in Form von Nachrichtensendungen aus vergangenen Zeiten berichten.

                        … Diskussionen über bestimmte Bücher führen und ihre Meinungen in Podcasts ausdrücken.

                        … eigene Podcasts zu politischen Themen erstellen, um ihre Standpunkte auszudrücken.

                        … Podcasts erstellen, in denen sie mathematische Probleme lösen und ihre Denkprozesse erklären.

                        … Podcasts erstellen, in denen sie über ihre künstlerischen Vorlieben sprechen oder eigene Werke vorstellen.

                        … Podcasts erstellen, in denen sie über ihre beruflichen Ziele und Ambitionen sprechen.

                        … eigene Forschungsprojekte erstellen und ihre Ergebnisse in Podcast-Form präsentieren.

                        Für einen ersten Eindruck unterrichtlicher Einsatzszenarien, hier einige Praxisbeiträge aus dem (ehemaligen) Edutwitter:

                        Musik (Klasse 13)

                        Constantin Müller (@herr_muellerHH), Deutsch und Musiklehrer in Hamburg:

                        Mein Musikkurs 13 schreibt gerade eine Klausur (Podcast-Analyse): Sie schreiben am PC, hören den Podcast bei Spotify und benutzen einen gemeinsam erstellten Analyseleitfaden. Aufregend. Ich habe das ganze Projekt (ohne Schülerergebnisse auf diesem Padlet zugänglich gemacht. Klont und nutzt es gerne.

                        Podcasting im FS- Unterricht

                         
                        Kompetenzvermittlung at its best:

                        In dieser Unterrichtsreihe sollen Partnerklassen eigene französische Podcasts erstellen und sich darin mündlich über für sie relevante Themen austauschen. Damit werden Hör- und Sprachkompetenzen sowie der Umgang mit zielsprachigen Dokumenten nachhaltig gefördert. Die Arbeit mit Podcasts steigert die Motivation nicht nur aufgrund der Einbindung der digitalen Medien in den Unterricht. Felix G. Lund (@LundLundfelix)

                        Game Based Podcast

                        Game Based ist ein Podcast der sich mit dem Thema Gaming in Verbindung mit pädagogischen und sozialen Aspekten befasst. Die redaktionelle Arbeit wird durch Medienpädagog*innen der ComputerSpielSchule Stuttgart durchgeführt. Angelehnt an Themen, die auf der “Games im Unterricht”-Plattform der LFK behandelt werden, befasst sich der Podcast mit der kulturellen Bedeutung von Videospielen insbesondere den Potenzialen von Games für die Bildung.

                        Ungewöhnliche Perspektiven

                        Themen unserer Zeit: Rund um den 3D-Druck, Weinverkostung für Studierende, “Grünes” Geld und Studienmotivation.

                        Die Seminargruppen stellen nicht nur ihre Ergebnisse vor – auch die ausführlichen Dokumentationen Ihrer Vorgehensweise sind als während des Semesters als Download verfügbar.

                        Anleitung

                        Hier sind einige Schritte und Überlegungen, die Ihnen helfen können, Podcasts erfolgreich in den Schulunterricht zu integrieren:

                        Vorstart

                        • Lehrplanintegration:
                          • Integrieren Sie die Podcasts in bestehende Lehrpläne und Unterrichtseinheiten.
                          • Überlegen Sie, wie Podcasts den Lehrstoff vertiefen oder ergänzen können.
                        • Zielsetzungen festlegen:
                          • Definieren Sie klare Lernziele für den Einsatz von Podcasts im Unterricht.
                          • Überlegen Sie, welche Kompetenzen (z.B. Hörverständnis, kritisches Denken) durch Podcasts gefördert werden sollen.
                        • Forschung und Auswahl:
                          • Recherchieren Sie nach relevanten Podcasts, die thematisch zu Ihrem Unterricht passen.
                          • Achten Sie darauf, dass die Podcasts altersgerecht und schulisch angemessen sind.
                        • Technische Vorbereitung:
                          • Stellen Sie sicher, dass die technische Infrastruktur für den Einsatz von Podcasts vorhanden ist (z.B. Zugang zu Computern, Kopfhörern).
                          • Erklären Sie den Schülern, wie sie auf die Podcasts zugreifen können.

                        Durchführung

                        • Podcast-Formate variieren:
                          • Nutzen Sie verschiedene Formate wie Interviews, Reportagen, Diskussionen, um die Aufmerksamkeit der Schüler zu halten.
                        • Vor- und Nachbereitung:
                          • Geben Sie den Schülern klare Anweisungen für die Vor- und Nachbereitung der Podcasts.
                          • Fassen Sie die wichtigsten Punkte zusammen und führen Sie Diskussionen nach dem Hören durch.
                        • Aktive Beteiligung:
                          • Ermutigen Sie die Schüler, eigene Podcasts zu erstellen oder an Diskussionen teilzunehmen.
                          • Verwenden Sie Begleitmaterialien, um das Verständnis zu fördern.

                        Hindernisse und Lösungen

                        • Technische Herausforderungen:
                          • Problemlösungshilfen für technische Probleme bereithalten.
                          • Sicherstellen, dass Schüler Zugang zu den erforderlichen Geräten haben.
                        • Zeitmanagement:
                          • Integrieren Sie Podcasts in den Unterrichtsplan, ohne den Lehrplan zu überladen.
                          • Wählen Sie kurze Podcasts oder bestimmte Abschnitte aus, um die Zeit zu optimieren.
                        • Datenschutz:
                          • Achten Sie auf Datenschutzrichtlinien, wenn Sie Podcasts im Unterricht verwenden.
                          • Informieren Sie die Schüler über den verantwortungsbewussten Umgang mit persönlichen Informationen.
                        • Schülerinteresse aufrechterhalten:
                          • Wählen Sie abwechslungsreiche Podcasts aus, um die Schüler zu begeistern.
                          • Bieten Sie Raum für Diskussionen und Feedback, um das Engagement zu fördern.

                        Die Integration von Podcasts erfordert eine sorgfältige Planung und Umsetzung, aber sie kann eine wertvolle Ressource für den Unterricht sein und das Lernen auf eine neue Ebene heben.

                        Anleitungen, Vertiefungen, ...

                        Und wer jetzt Lust bekommen hat, im Unterricht, für die Schule einen eigenen Podcast zu gestalten, hier eine Zusammenstellung von Einstiegslinks:

                        Für eine Vertiefung eignen sich:

                             

                            Darüber hinaus bieten die Beiträge

                            weiterführende Einblicke und Ideen in Nutzungspotenziale von Podcasts.

                             

                            Save the date

                            Die Entwicklung meiner Plattform LernMIT schreitet voran. Diese – und die bisherigen Beiträge in meinem Portfolio – sind die Stichworte für LernMIT. Die Abkürzung steht nicht nur für Lernen mit Technologie, sondern auch für evidenzbasierte Ansätze, inspiriert durch das renommierte Massachusetts Institute of Technology (MIT).

                            Warum LernMIT?

                            • Zukunftsweisende Lernmethoden: LernMIT kombiniert bewährte Lernansätze mit modernen Technologien, um eine dynamische und effektive Lernumgebung zu schaffen.
                            • Fokus auf alle Bildungsakteure: Von der Schulleitung über die Lehrkräfte bis hin zu Eltern und Schülern – LernMIT wurde mit Blick auf die gesamte Bildungsgemeinschaft entwickelt.

                            Was erwartet Sie bei LernMIT?

                            • Praxisorientierte Ressourcen, die den Lehrplan bereichern und den Schülern ein tieferes Verständnis vermitteln.
                            • Innovative Unterrichtsressourcen, die den Unterricht interaktiver und engagierter gestalten.
                            • Evidenzbasiertes Lernen, um Lehr- und Lernprozesse zu optimieren und die bestmöglichen Ergebnisse für Schülerinnen und Schüler zu erzielen.

                            Ich werde die Plattform zeitnah zur Didacta freischalten und sie unter dem Titel

                            „Warum hybride Bildung Chancengleichheit und Inklusion fördert“

                            Samstag, 24.02.2024, 14.00 – 14:45 Uhr, Forum didacta aktuell, Halle 8, Stand A040 – B041

                            näher erläutern.

                            Ich freue mich, Jonathan (vgl. LernMIT (3) – Hybrider Lernraum) persönlich kennenzulernen und zu unterstützen. Und ich freue mich auf das eine oder andere Treffen mit User:innen aus meinen sozialen Netzwerken!

                            … stay tuned …

                            References

                            References
                            1 Quelle: Michael Drabe, Detlev Garbe (Hg.): Schulen ans Netz: Berichte aus der Praxis. Login-Verlag. Berlin. 2000
                            2 https://www.ohrenblicke.de/hilfe/was-ist-ein-podcast

                            Didaktik in einer Kultur der Digitalität

                            Spätestens mit den Lockdowns und dem damit verbundenen Blended Learning (aka Hybrid Learning) taucht in den sozialen Medien immer wieder die Wortkombination Kultur der Digitalität auf. Felix Stalder war einer der ersten Kultur- und Medienwissenschaftler, der dazu publizierte. Fragt man ChatGPT nach „seinem“ Verständnis von Kultur der Digitalität, erhält man als Antwort

                            (…) Sie bezieht sich auf die vielfältigen kulturellen, sozialen und mentalen Veränderungen, die durch die fortschreitende Digitalisierung und den Einsatz digitaler Technologien in verschiedenen Lebensbereichen entstehen. Dieser Begriff umfasst eine breite Palette von Phänomenen, die mit der digitalen Transformation unserer Gesellschaft verbunden sind. Die Kultur der Digitalität betrifft nicht nur technologische Aspekte, sondern auch die Art und Weise, wie Menschen miteinander interagieren, Informationen konsumieren, Wissen teilen, ihre Identitäten ausdrücken und kulturelle Inhalte schaffen. Hier sind einige Schlüsselaspekte, die unter die Kultur der Digitalität fallen könnten:

                            1. Digitale Kommunikation: Die Art und Weise, wie Menschen miteinander kommunizieren, hat sich durch soziale Medien, Messaging-Apps und andere digitale Plattformen grundlegend verändert. Dies wirkt sich auf soziale Interaktionen, Beziehungen und den Austausch von Informationen aus.
                            2. Digitale Identität: Die Digitalisierung beeinflusst die Konzeption und Darstellung von Identitäten. Menschen gestalten ihre Identitäten nicht nur offline, sondern auch online durch soziale Medienprofile, Blogs, und andere digitale Plattformen.
                            3. Informationszugang und -verarbeitung: Durch das Internet haben Menschen Zugang zu einer enormen Menge an Informationen. Dies wirkt sich darauf aus, wie Wissen erworben, geteilt und verbreitet wird.
                            4. Kulturelle Produktion und Konsum: Digitale Technologien ermöglichen es Menschen, kulturelle Inhalte wie Musik, Filme, Kunst und Literatur zu produzieren und zu konsumieren. Plattformen wie YouTube, Spotify, Netflix und digitale Kunstgalerien haben die Art und Weise, wie Kultur geschaffen und konsumiert wird, verändert.
                            5. Digitalisierung in Bildung und Arbeit: Der Einsatz digitaler Technologien hat Auswirkungen auf Bildungseinrichtungen und Arbeitsplätze. E-Learning, Remote-Arbeit und digitale Kollaborationstools sind Beispiele für Veränderungen in diesen Bereichen.

                            Die Kultur der Digitalität ist dynamisch und ständig im Wandel. Sie reflektiert die Wechselwirkung zwischen Menschen und digitalen Technologien und prägt somit maßgeblich unsere moderne Gesellschaft.

                            Schule in der digitalen Welt

                            Diese Überschrift, die auch meine Praxisbände begleitet, stammt in leichter Abwandlung aus den Überlegungen der Kultusministerkonferenz (KMK) zum Medienkompetenzrahmen. In den Bildungskommissionen der Länder sind – wie in föderalen Strukturen üblich – zahlreiche Umsetzungen (ab. S. 24) entstanden, die für unterschiedliche Ansätze stehen. Allen gemeinsam ist der Anspruch, Schlussfolgerungen für die Arbeit vor Ort zu ziehen. Zahlreiche Veröffentlichungen verweisen auf folgende Zusammenhänge:

                            VUCA - Welt: volatil, ungewiss, komplex und mehrdeutig

                            Olaf-Axel Burow leitet seine Vorträge in der Regel mit diesem Bild ein [1]ehemalige Quelle

                            und führt aus, dass in Zeiten von Digitalisierung und Globalisierung sich die Bedingungen des Aufwachsens von Kindern und Jugendlichen zusehends verändern, während das Organisationsmodell von Schule und schulischem Lernen seit etwa 200 Jahren – zumindest in seiner Grundstruktur – gleich geblieben ist.

                            Unser Bildungssystem wurde für eine andere Gesellschaft entwickelt. Fließband, für alle zur gleichen Zeit das Gleiche, schwerpunktmäßig nach Fächern sortiert. Im Zeitalter mobilen Lernens, in dem Information und Wissen zeit- und ortsunabhängig vorhanden sind, verliert dieses Schulmodell aber seine Daseinsberechtigung. Man braucht völlig andere Anforderungen an Lehren und Lernen, um die “Generation Selfie” für die Zukunft fit zu machen. Wissenvermittlung reicht nicht mehr.

                            so Burow in einem Zeitungsbeitrag. Und weiter:

                            Er skizzierte in seinem Buch sieben Trends, “die die Schule revolutionieren”. Und dazu gehöre zuallererst, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. “Wir müssen herausfinden, was Maschinen besser können und was Menschen. “Zweitens gehe es um die Veränderung der Lehrerrolle (hin zum Lernberater oder Coach). Dazu bedürfe es auch alternativer Raumgestaltungen (“Lernlandschaften”). Weitere Punkte seien Vernetzung, Gesundheitsorientierung, Demokratisierung und Glücksorientierung. “Die Schule der Zukunft ist eine Kulturschule, die analog und digital kreativ verbindet” und die vor allem Lebenskompetenz vermittelt. Denn, so Burow: “Schule ist mehr als Unterricht.” [2]https://www.donaukurier.de/nachrichten/kultur/Schule-ist-mehr-als-Unterricht;art598,4239658

                             

                            Dagstuhl - Erklärung

                            Unter diesem Begriff haben Medienwissenschaftler und Informatiker im Rahmen einer Veranstaltung versucht, „Digitale Bildung“ zu definieren. Die Erklärung weist drei Perspektiven aus[3]http://blog.doebe.li/Blog/DagstuhlDreieck:

                            Technologische Perspektive: Wie funktioniert das?
                            Die technologische Perspektive hinterfragt und bewertet die Funktionsweise der Systeme, die die digitale vernetzte Welt ausmachen. Sie gibt Antworten auf die Frage nach den Wirkprinzipien von Systemen, auf Fragen nach deren Erweiterungs- und Gestaltungsmöglichkeiten. Sie erklärt verschiedene Phänomene mit immer wiederkehrenden Konzepten. Dabei werden grundlegende Problemlösestrategien und -methoden vermittelt. Sie schafft damit die technologischen Grundlagen und Hintergrundwissen für die Mitgestaltung der digitalen vernetzten Welt.

                            Gesellschaftlich-kulturelle Perspektive: Wie wirkt das?
                            Die gesellschaftlich-kulturelle Perspektive untersucht die Wechselwirkungen der digitalen vernetzten Welt mit Individuen und der Gesellschaft. Sie geht z. B. den Fragen nach: Wie wirken digitale Medien auf Individuen und die Gesellschaft, wie kann man Informationen beurteilen, eigene Standpunkte entwickeln und Einfluss auf gesellschaftliche und technologische Entwicklungen nehmen? Wie können Gesellschaft und Individuen digitale Kultur und Kultivierung mitgestalten?

                            Anwendungsbezogene Perspektive: Wie nutze ich das?
                            Die anwendungsbezogene Perspektive fokussiert auf die zielgerichtete Auswahl von Systemen und deren effektive und effiziente Nutzung zur Umsetzung individueller und kooperativer Vorhaben. Sie geht Fragen nach, wie und warum Werkzeuge ausgewählt und genutzt werden. Dies erfordert eine Orientierung hinsichtlich der vorhandenen Möglichkeiten und Funktionsumfänge gängiger Werkzeuge in der jeweiligen Anwendungsdomäne und deren sichere Handhabung.

                             

                            4 K - Kreativität, kritisches Denken, Kollaboration und Kommunikation

                            Das Modell wurde von einer US-amerikanischen Non-Profit-Organisation entwickelt, in der sich Wirtschaftsvertreter, Bildungsfachleute und am Gesetzgebungsprozess Beteiligte für die Bildung in einem digitalen Kontext einsetzen. Die Organisation hat ein „Framework for 21st Century Learning“ veröffentlicht, welches das 4K-Modell beinhaltet und davon ausgeht, dass diese 4K in Arbeitsumgebungen des 21. Jahrhunderts besonderes Gewicht erhalten. Die Orientierung an den 4K wurde in den USA von vielen Schulen in ihre Leitbilder übernommen, weil diese vier überfachlichen Kompetenzen eine Zielformulierung unabhängig von fachbezogenem Lernen ermöglichen.

                            In Deutschland ist das Modell durch den PISA-Koordinator Andreas Schleicher bekannt gemacht geworden. Auch er argumentiert von beruflichen Anforderungen aus, die klassische Unterrichtsfächer in den Hintergrund rücken ließen. Schleicher betont, der Umgang mit Wissen habe sich gewandelt: Inhalte würden nicht mehr gespeichert und dann von Lehrkräften an Lernende vermittelt. Vielmehr flössen sie, meint Schleicher, in Strömen unablässiger Kommunikation und Kollaboration. Die Bildungsforscherin Lisa Rosa teilt diese Sicht und benennt drei Argumente, warum das 4K-Modell zum Orientierungspunkt für die Didaktik werden sollte:

                            • Immer mehr Arbeiten werden von Maschinen übernommen.
                            • Jede neue Arbeit verlangt mehr komplexes Denken, situierte selbstverantwortliche Entscheidungen und Beziehungsfähigkeit.
                            • Die zu lösenden gesellschaftlichen Probleme sind so komplex, dass sie nur noch mit kollektiver Intelligenz bearbeitbar sind.

                            Rosa bettet die 4K in eine umfassende Modellierung des Lernens ein und weist so darauf hin, dass es sich dabei nicht um eine Lernmethode handelt. Die 4K könnten nicht getrennt werden, sondern beziehen sich stets aufeinander: Es ist keine wirksame Kommunikation ohne Kreativität, Kollaboration und kritisches Denken möglich [4]https://de.wikipedia.org/wiki/4K-Modell_des_Lernens.

                            Buchrezension

                            Gerhard Brandhofer und Christian Wiesner setzen sich als Herausgeber des gleichnamigen Buches mit Überlegungen zu einer wirkmächtigen Mediendidaktik für eine zukunftsorientierte Pädagogik auseinander. Ungewöhnlich: Dazu haben sie den beitragenden Autorinnen und Autoren, vornehmlich aus der Hochschullandschaft, zunächst ein „grundlegenedes Modell“ zur Diskussion gestellt. Dieses Modell stellt sich der „Tatsache, dass der digitale Wandel in unserer Gesellschaft unumkehrbar ist (und) unterstreicht die Notwendigkeit einer intensiven Auseinandersetzung mit digitalen Technologien in der Schule“. Sie kritisieren, dass bei der Bewertung des Einsatzes digitaler Medien häufig ausschließlich das Argument des Lernerfolgs herangezogen werde. Dies werde den Umbrüchen, die sich aus dem Leitmedienwandel ergeben, nicht gerecht, fordern Kriterien für eine wirkungsvolle Mediendidaktik und fragen, wie diese legitimiert werden kann.
                            Dieser Sammelband, so der Anspruch soll „ein Beitrag dazu sein, Lehrkräfte und Pädagog*innen bei der Integration digitaler Medien in den Unterricht zu unterstützen und neue Chancen für eine zukunftsorientierte Pädagogik zu nutzen. Wir wollen zur Reflexion bisheriger Ansätze anregen und neue Möglichkeiten aufzeigen, wie das Digitale zu einer besseren schulischen Bildung beitragen kann.“

                            Für mich ist der lernorientierte Ansatz in den folgenden vier Phänomenen des Lernens inspirierend:

                            • Behavioristisches Lernen versucht, durch Aneignung, Übung und Vermittlung eine gewisse Sicherheit und Stabilität des Handelns zu gewährleisten und durch Verstärkung und Bekräftigung möglichst dauerhaftes, regelorientiertes Wissen zu fördern. Im Mittelpunkt stehen wiederholbare Lernergebnisse, erlerntes und überdauerndes Verhalten, Abbau von unerwünschtem Wissen und Verhalten sowie vorhersagbares Lernen durch übende Aneignung und das Lernergebnis als Lernleistung. Lernen wird verstanden als Instruktion und Novation.
                            • Kognitivistisch-analytisches Lernen stellt die Bedeutungsgenerierung und Begriffsfindung sowie die kognitive (Informations-)Verarbeitung, die Qualität des Wissenstransfers, die reflexive Klärung und Planung und die (kognitivistische) Motivation und das Vorwissen in den Mittelpunkt, so dass die Problemlösefähigkeit und damit aus der Informationsverarbeitung die Lerneffizienz, die Lerneffektivität und damit der Lernerfolg das Wesentliche darstellen. Lernen wird vom fragenden Lehren und den möglichen intellektuellen Leistungen des Individuums her verstanden.
                            • Kognitivistisch-analytisches Lernen rückt die Bedeutungsgenerierung und Begriffsfindung wie auch die kognitive (Informations-)Verarbeitung, die Qualität des Transfers von Wissen, die reflexive Klärung sowie das Planen und die (kognitivistische) Motivation und das Vorwissen in den Mittelpunkt, wodurch das Lösen- Können von Problemen und so aus der Informationsverarbeitung heraus die Lerneffizienz, -effektivität und somit der Lernerfolg das Wesentliche darstellen. Lernen wird vom fragenden Lehren und den möglichen intellektuellen Leistungen her aus dem Individuum-Sein verstanden. Ein anderer und umfassenderer Ansatz stellt das
                            • das erfahrungsorientierte Lernen dar, das immer ein resonantes, prosoziales und gemeinsames Lernen und lernseitiges Miteinander-Sein bedeutet und nur auf der Basis von Vorerfahrungen erfolgen kann. Lernen bedeutet hier ein Heranführen an sich selbst, eine Förderung der aktiven Wahrnehmungstätigkeit und die Hinzunahme der fühlenden Innensicht im Sinne des menschlichen Lernens von Geburt an. Beim
                            • transformativen Lernen oder Umlernen und Umwenden geht es auf einer darunter liegenden Ebene um die jeweilige Veränderung der eher dauerhaften, konservierenden Muster des instrumentellen, kognitiven, konstruktivistischen und erfahrungsorientierten Lernens als Gemengelage und jeweilige Lernkultur.

                            Den Autorinnen und Autoren wurde im Vorfeld ein einführender Artikel zur Mediendidaktik zur Verfügung gestellt, der als Ausgangspunkt für die eigenen Beiträge diente:[5]https://klinkhardt.de/verlagsprogramm/2603.html , S. 7/8

                            • Helmut Niegemann zeigt auf, welche Technologien bereits heute im Unterricht eingesetzt werden können und welche Potenziale diese bieten.
                            • Annette Schulze sowie Marco Kalz beleuchten das Thema Mobiles Lernen im Zeitalter der Mobilität und Postdigitalität.
                            • Josef Buchner zeigt auf, wie Augmented und Virtual Reality das Lernen beeinflussen können.
                            • Karin Tengler untersucht die Relevanz programmierbarer Roboter im Kontext informatischer Bildung in der Primarstufe.
                            • Elke Höfler stellt verschiedene Methoden vor und ordnet diese dem SAMR-Modell zu.
                            • Uta Hauck-Thum beschäftigt sich mit digitalen Medien und der Gestaltung selbstbestimmter Lernprozesse.
                            • Sonja Gabriel beschäftigt sich mit Digital Game-Based Learning und Gamification.
                            • Bernhard Standl betrachtet das Thema Computational Thinking näher.
                            • Fares Kayali, Elisabeth Anna Guenther und Barbara Göbl beschäftigten sich mit der Frage, wie digitale Medien im Fremdsprachenunterricht eingesetzt werden können.
                            • Martin Ebner beschäftigt sich mit Learning-Analytics-Applikationen als Werkzeug für Lernende und Lehrende.
                            • Christine Trültzsch-Wijnen beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten der Medienpädagogik, insbesondere auf Rezeptions- und Nutzungsverhalten, Mediensozialisation, Medienkompetenz und internationale vergleichende Medienpädagogik ein.
                            • Peter Groißböck beschäftigt sich mit theoretischen Grundlagen und Modellen der Schulentwicklung.
                            • Michael Kerres beschäftigt sich schließlich mit dem Forschungsansatz der Educational Design Research (EDR).

                            Durch die sehr unterschiedlichen Schwerpunkte der Bildungsforscher*innen ist ein facettenreiches und anregendes Buch entstanden, das ich an dieser Stelle gerne empfehlen möchte. Durch die Beiträge werden Lehrkräfte und Pädagog*innen bei der Integration digitaler Medien in den Unterricht unterstützt und erhalten Impulse für eine zukunftsorientierte Pädagogik. Der Sammelband lädt dazu ein, bisherige Ansätze zu reflektieren und zeigt neue Möglichkeiten auf, wie das Digitale zu einer besseren schulischen Bildung beitragen kann.

                            Schlussbemerkung

                            Die Anpassung des Bildungssystems an die digitale Kultur stellt sicher, dass Schülerinnen und Schüler die für die moderne Welt erforderlichen Fähigkeiten und Kenntnisse entwickeln können. Der Sammelband zeigt eine Vielzahl möglicher Ansätze auf: Von der Förderung von Kreativität und kritischem Denken bis hin zu flexiblen Lernumgebungen in Kombination mit interdisziplinären Ansätzen. Darüber hinaus werden Computerkenntnisse und Programmierfähigkeiten immer wichtiger. Das Bildungssystem muss Möglichkeiten bieten, Schülerinnen und Schüler mit den Grundkonzepten der Informatik und des Programmierens vertraut zu machen.

                            Die Anpassung des Bildungssystems erfordert einen ganzheitlichen Ansatz, der sowohl Lehrpläne als auch Lehrmethoden umfasst. Die Bildungseinrichtungen müssen sich flexibel und kontinuierlich an die sich verändernden Anforderungen der digitalen Kultur anpassen.

                             

                            … Stay tuned …

                             

                            Bildnachweis: Ausschnitt aus Buchcover

                             

                            LernMIT (5) – Fortbildung

                            In Teil 4 wurde die Entwicklung eines Leitbildes als wichtiger Schritt für eine Schule hervorgehoben, da es die grundlegenden Werte, Ziele und Prinzipien definiert. Es wurde empfohlen, Pläne zu entwickeln, um das Leitbild in den Schulalltag zu integrieren, einschließlich der Schulprogramme, Aktivitäten und Entscheidungsprozesse. Die Schulleitung sollte während des gesamten Prozesses transparent und kommunikativ sein und sicherstellen, dass das entwickelte Leitbild nicht nur als Dokument, sondern als lebendige Richtschnur für das tägliche Handeln in der Schule verstanden wird.

                            Die Umsetzung gelingt durch geeignete und zielgerichtete Fortbildung. Darum geht es jetzt.

                            Reflexionsfragen:

                            • Inwieweit gibt es ausreichende und qualitativ hochwertige Unterstützungs-, Begleitungs- und Weiterbildungsangebote? Ist der Zugang angemessen organisiert?
                            • Inwieweit arbeiten die beteiligten Personen und Organisationseinheiten zielführend zusammen? Findet Vernetzung nach innen und außen statt? Werden digitale Möglichkeiten genutzt?
                            • Inwieweit wird etwas getan, um Innovationen oder Reformen in die Breite / Fläche zu tragen? Wird darauf geachtet, ob eine Innovation nur an der Oberfläche oder auch in der Tiefe umgesetzt wird? Gibt es Personalrotation?

                            Uni@Schule

                            Eine gut durchdachte Fortbildungsinitiative kann nicht nur die Kompetenzen der Lehrkräfte stärken, sondern sich auch positiv auf die Qualität des Unterrichts an Ihrer Schule auswirken. Lassen wir zunächst die Wissenschaft zu Wort kommen. Ich beziehe mich dabei auf zwei Publikationen:

                             

                            Peter Arnold: Digitalisierung und Lehrkräftefortbildung. Gelingensbedingungen und Strukturen von Fortbildungen zum Einsatz digitaler und interaktiver Medien in der Schule (#OpenAccess)

                            Der Einsatz digitaler und interaktiver Medien in der Schule bringt neue Möglichkeiten des Lernens, Lehrens und Arbeitens mit sich. Dies fordert Lehrkräften in Hinsicht auf den schnelllebigen, digitalen Wandel ein fortwährendes Lernen in der Berufswelt ab.

                            Ausgehend von Theorien und Erkenntnissen rund um das Lernen und Lehren mit digitalen und interaktiven Medien nähert sich dieses Werk empirisch dem Ziel bestehende Formen der Fortbildung von Lehrkräften bedarfsgerecht um die Vermittlung konzeptioneller, didaktischer und praktischer Kompetenzen im Umgang mit digitalen und interaktiven Medien zu erweitern. Hierzu werden Fortbildungsformate analysiert und in Bezug auf ihre Zielorientierung, Virtualisierung und Interaktion verortet.

                             

                             

                            Frank Lipowsky, Daniela Rzejak: Fortbildungen für Lehrpersonen wirksam gestalten – Ein praxisorientierter und forschungsgestützter Leitfaden

                            Mit diesem Leitfaden möchten wir einen qualitativen Beitrag dazu leisten, Lehrkräftefortbildung wirksamer zu gestalten. Der Leitfaden soll als Richtschnur für all diejenigen dienen, die für die Professionalisierung von Lehrkräften und Fortbildnerinnen und Fortbildnern verantwortlich sind und die selbst Fortbildungen für Lehrpersonen entwickeln, planen und gestalten. Die dargestellten Forschungsbefunde und die exemplarischen Umsetzungsvorschläge können dabei helfen, wirksame Fortbildungen zu entwerfen, bestehende Maßnahmen und Vorhaben zu analysieren und ein gemeinsames Verständnis qualitativ hochwertiger Fortbildungsangebote zu entwickeln.

                            Arnold: Gelingensbedingungen

                            Peter Arnold hat in einer aufwendigen Faktorenanalyse Gelingensbedingungen für erfolgreiche Fortbildungsinitiativen herausgearbeitet.  Mit Bezug auf Methodik und Didaktik sind das u. a.:

                            Fokussierung auf Fachspezifik von Lehr-Lern-Szenarien
                            Neben der Anwendungsperspektive muss Fortbildung inhaltlich getragen sein und Lerntechnologien im fachdidaktischen Kontext beleuchten, um einen Transfer in Schule und Unterricht anzubahnen. So erarbeitete Konzepte und Materialien tragen zur Entwicklung von Schule und Unterricht bei.

                            Modularisierung und Differenzierung von Angeboten
                            Singuläre Fortbildungsangebote bzw. einzelne Veranstaltungen im Kontext von Digitalisierung, digitalen Medien und Lehr-Lern-Szenarien stellen Fortbildungsteilnehmende nur mäßig zufrieden. Lösungsansätze bieten längerfristige Kurse sowie modulare Angebote wie Aufbau-, Erweiterungs- und Spezialkurse. Ein progressiver und fortwährender Kompetenzaufbau im Rahmen der Professionalisierung von Lehrkräften muss gesichert werden.

                            Individualisierung von Veranstaltungsformaten
                            Neben zentralisierten und formal geprägten Präsenzveranstaltungen werden individuelle und zieldifferente Angebote dezentral organisiert und durchgeführt. Derartige Angebote reichen von klassischen schulinternen Fortbildungen bis hin zu hybriden oder virtuellen Lernangeboten. Leitende Ziele sind die Reduktion organisatorischer Aufwände (Anreisewege etc.) und die Maximierung von Teilnahmemöglichkeiten, u. a. durch die Zeitunabhängigkeit virtueller Lerngelegenheiten.

                            Vernetzung von Teilnehmenden
                            Fortbildungsveranstaltungen, die es Teilnehmenden (und auch Fortbildenden) erlauben, sich (auch) online zu vernetzen und auszutauschen, begünstigen den Transfer des Gelernten in Schule und Unterricht. Teilnehmende halten es durchaus für wichtig, sich online auszutauschen und zu vernetzen. Webbasierte Plattformen, die einen niedrigschwelligen Einstieg ermöglichen, sind Mittel der Wahl und schaffen auch schulübergreifend eine Kultur des Austauschs und der Vernetzung.

                            Förderung innovativer Ansätze und Ideen
                            In Folge der weitreichenden gesellschaftlichen Transformation durch Digitalisierung müssen didaktische und fachliche Neuausrichtungen von Schule und Unterricht ermöglicht werden. Hierzu bedarf es eines Freiraums
                            und Ressourcen für beteiligte Akteure, um diesen Gestaltungsspielraum zu füllen. Informelle Lernanlässe und Austauschformate fördern so die innovative Gestaltung von Schule und Unterricht.

                            Vermittlung informatischer Bildung
                            Fortbildungsmaßnahmen adressieren nicht ausschließlich einzelne Perspektiven des Medieneinsatzes, der Mediendidaktik oder der Medienpädagogik, sondern beleuchten mehrere Perspektiven auf Phänomene, Gegenstände oder Situationen einer digitalen Welt: die technologische Perspektive, die gesellschaftlich-kulturelle Perspektive und die anwendungsbezogene Perspektive (Dagstuhl-Dreieck). In diesem Kontext bedarf
                            es einer anschlussfähigen informatischen Bildung als Ankerpunkt digitalisierungsbezogener Kompetenzen.

                            Lipowsky, Rzejak: Leitfäden der Pädagogik

                            Lipowsky und Rzejak haben einen praxisorientierten und forschungsgestützten Leitfaden entwickelt. Im Vorwort schreiben sie:

                            Mit diesem Leitfaden möchten wir einen qualitativen Beitrag dazu leisten, Lehrkräftefortbildung wirksamer zu gestalten. Der Leitfaden soll als Richtschnur für all diejenigen dienen, die für die Professionalisierung von Lehrkräften und Fortbildnerinnen und Fortbildnern verantwortlich sind und die selbst Fortbildungen für Lehrpersonen entwickeln, planen und gestalten. Die dargestellten Forschungsbefunde und die exemplarischen Umsetzungsvorschläge können dabei helfen, wirksame Fortbildungen zu entwerfen, bestehende Maßnahmen und Vorhaben zu analysieren und ein gemeinsames Verständnis qualitativ hochwertiger Fortbildungsangebote zu entwickeln.

                            Die beiden Wissenschaftler*innen konnten für ihre Analysen u.a. auf eine Task Force zurückgreifen. Die Gruppe bestand aus Personen aus Wissenschaft, Schule, Landesinstituten, Lehreraus- und -fortbildung sowie einer zivilgesellschaftlichen Organisation. Die Mitglieder haben ihre Erfahrungen und ihre Expertise zu hybriden Lern-Lehr-Settings oder auch zu Lernsettings mit digitalen Tools sowie hybriden und digitalen Fortbildungsformaten in den Leitfaden eingebracht.

                            Die Autor*innen fassen die Ergebnisse der Forschungssynthese im Kontext der inhaltlichen Ausrichtung von Fortbildungen so zusammen:

                            1. Orientierung am Stand der Unterrichtsforschung: An Merkmalen der Tiefenstruktur von Unterricht ansetzen
                            2. Selbstgesteuertes Lernen von Schüler*innen: Wissen über die Bedeutung von Lernstrategien aufbauen und Lernende in ihrer Selbstständigkeit unterstützen
                            3. Fokussierung auf zentrale unterrichtliche Anforderungen: Relevante Kernpraktiken von Lehrpersonen aufgreifen
                            4. Inhaltliche Fokussierung: In die Tiefe gehen und hierbei das Wissen über das Lernen von Schüler*innen weiterentwickeln
                            5. Förderung des Wirksamkeitserlebens: Den Zusammenhang zwischen Lehrer*innenhandeln und Schüler*innenlernen analysieren

                            Methodisch-didaktische Gestaltung von Fortbildungen:

                            1. Stärkung der kollegialen Kooperation: Unterrichtsbezogene Zusammenarbeit anregen und etablieren
                            2. Verknüpfung von Input-, Erprobungs- und Reflexionsphasen: Wissen erwerben, Handeln erproben und Erfahrungen reflektieren
                            3. Feedback und Coaching: Lernprozesse und Erfahrungen von Lehrpersonen durch Rückmeldungen, Beispiele und Anregungen unterstützen
                            4. Angemessene Fortbildungsdauer: So lange wie nötig, so kurz wie möglich
                            5. Bedeutsame Inhalte und Aktivitäten: Durch Praxisbezug den Nutzen und die Relevanz der Fortbildungsinhalte verdeutlichen

                            Planung

                            Die Planung und Organisation einer zielgerichteter Fortbildungsmaßnahme erfordert sorgfältige Überlegungen und Maßnahmen, um sicherzustellen, dass die Ziele effektiv erreicht werden. Hier sind einige wichtige Aspekte, auf die die Schulleitung achten sollte:

                            Bedarfsanalyse durchführen

                            • Identifizieren Sie die spezifischen Bedürfnisse und Kompetenzlücken des Lehrpersonals. Dies kann durch Umfragen, Gespräche oder Leistungsanalysen erfolgen,  z. B.

                            Klare Ziele setzen:

                            Partizipation sicherstellen:

                            • Beteiligen Sie das Lehrpersonal aktiv am Planungsprozess, um sicherzustellen, dass ihre Bedürfnisse und Perspektiven berücksichtigt werden. Dies fördert auch die Akzeptanz und Motivation für die Fortbildungsmaßnahmen.

                            Vielfältige Fortbildungsformate anbieten:

                            • Berücksichtigen Sie unterschiedliche Lernstile und Präferenzen, indem Sie eine Vielfalt von Fortbildungsformaten anbieten, z. B. Workshops, Online-Kurse, Coaching, Peer-Learning, etc.

                            Expertise sichern:

                            • Stellen Sie sicher, dass die Fortbildner qualifiziert und erfahren sind. Dies kann bedeuten, externe Experten einzuladen oder interne Ressourcen zu nutzen.

                            Zeitliche Flexibilität ermöglichen:

                            • Berücksichtigen Sie den Zeitplan der Lehrkräfte und bieten Sie flexible Schulungszeiten an, um sicherzustellen, dass möglichst viele teilnehmen können.

                            Ressourcen bereitstellen:

                            • Stellen Sie sicher, dass die notwendigen Ressourcen, wie finanzielle Mittel, Materialien und technische Unterstützung, vorhanden sind.

                            Feedbackmechanismen einrichten:

                            • Implementieren Sie Feedbackmechanismen, um die Wirksamkeit der Fortbildungsinitiative zu bewerten. Berücksichtigen Sie dieses Feedback für zukünftige Planungen.

                            Nachhaltigkeit sicherstellen:

                            • Entwickeln Sie Maßnahmen, um sicherzustellen, dass die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten langfristig in den Schulalltag integriert werden.

                            Evaluation und Anpassung:

                            • Regelmäßig die Fortbildungsinitiative evaluieren und bei Bedarf Anpassungen vornehmen. Die Bildungslandschaft entwickelt sich ständig weiter, daher ist Flexibilität wichtig.

                            Eine gut durchdachte Fortbildungsinitiative kann nicht nur die Kompetenzen der Lehrkräfte stärken, sondern auch einen positiven Einfluss auf die Qualität der Bildung an Ihrer Schule haben. Es ist eine ziemlich große Herausforderung für eine Steuergruppe oder eine*n Fortbildungsbeauftragte*n einer Schule, anhand der Feststellungen einen Fortbildungsplan zu entwickeln. Es benötigt Kenntnisse

                            • über die im Kollegium entwickelte Medienkompetenz,
                            • über die Motivation des Kollegiums, sich auf das Abenteuer „Lehren 5.0“ einzulassen,
                            • über die Bereitschaft des Kollegiums, sich mit Kolleg*innen der eigenen sowie regional ansässigen Schulen zu vernetzen.

                            Praxisbeispiel aus Hessen

                            Das im Folgenden vorgestellte Konzept orientiert sich an einem mehrjährigen hessischen Fortbildungsprojekt zur Einführung und zum Umgang mit Bildungsstandards. Dazu wurde landesseitig ein Netzwerk aufgebaut, das die in den Schulamtsbezirken notwendige Koordination der Schulverbünde (SetKo) und der Fortbildung (FoBi) sicherstellte. Auf schulischer Seite waren die Schulleitung (SL), die Steuergruppe (StGr), die für diese Fortbildungsmaßnahme beauftragte Schulkoordinatorin/ -koordinator (Sk) und der Personalrat (PR) beteiligt. Die Schulkoordinatorinnen und Schulkoordinatoren wurden regelmäßig im Netzwerk und/oder im regionalen Verbund fortgebildet. Ein Erfahrungsaustausch über die Umsetzung der Fortbildungsinhalte fand auf den regionalen Verbundkonferenzen (sog. Schulmessen) statt.

                            Der Projektablaufplan sieht nun einen Transfer mit dem Ziel einer nachhaltigen Fortbildungsinfrastruktur vor. Er geht davon aus, dass ein regionales Netzwerk existiert, z.B. organisiert durch das örtliche Medienzentrum oder den Schulträger, vergleichbar mit dem hessischen Modell SetKo/FoBi. Der Plan berücksichtigt auch die in Pandemiezeiten entwickelten Blended-Learning-Methoden, ergänzt durch Präsenz- und Videokonferenzphasen (VK). Keine Frage: Schulverbundlösungen sind zu bevorzugen, zumal diese Vernetzungsstruktur für Verbindlichkeit in der Organisation, Nachhaltigkeit in der Umsetzung, regionalen Informations- und Erfahrungsaustausch und vieles mehr sorgt. Eine Schulleitung ist gut beraten, eine Steuergruppe zu bilden und diese mit der Organisation zu beauftragen bzw. über die Gesamtkonferenz zu mandatieren. Ihr obliegt dann auch die Suche nach geeigneten Fortbildungsteams, die die vom pädagogischen Personal gewünschten Inhalte auswählen. Diese finden sich häufig in den örtlichen Medienzentren und/oder in den Fortbildungseinrichtungen des Landes.
                            Dies erfordert personelle Ressourcen (Steuerungsgruppe, Fortbildungskoordination) und einen nicht zu unterschätzenden organisatorischen Aufwand. Dennoch wird es die „Methode der Wahl“ sein, wenn eine regionale oder gar überregionale Initiative nicht zu erwarten ist.

                            Agenda: Schulleitung (SL), Fortbildungskoordination (Sk), Steuergruppe (StGr), Personalrat (PR), Videokonferenz (VK), Unterrichtsentwicklung (UE)

                            Agenda: Fortbildungskoordination (SK),  Projektunterricht (PU)

                            Agenda: Fortbildungskoordination (SK) 

                            Weitere Praxis aus dem In- und Ausland

                            Das Digi-Team der Waldschule Hatten

                            Zur Nachahmung empfohlen

                             

                             

                             

                            Evangelisches Stiftesches Gymnasium in Gütersloh

                            In dem jüngsten Buch von Hans-Günter Rolff: Komprehensive Bildungsreform – Wie ein qualitätsorientiertes Gesamtsystem entwickelt werden kann (siehe Teil 2), kommt beschreibt der stellvertretende Schulleiter einige wichtige Rollen im Kollegium:

                            Herr Haverkamp als unser Koordinator für das digital gestützte Lernen spielt eine sehr wichtige Rolle. Als Mitglied der Erweiterten Schulleitung ist er verantwortlich für den gleichnamigen Schulentwicklungsbereich. Er arbeitet hier sehr eng zusammen mit den KoordinatorInnen zweier anderer Schulentwicklungsbereiche: Differenzierung/Personalisierung und Internationalisierung. Hier wird deutlich, dass die Digitalisierung in das Schulprogramm integriert ist und die vier Schulentwicklungsbereiche zusammengedacht werden. Dies führt wiederum dazu, dass die Bereiche sich gegenseitig unterstützen und alle Kolleginnen in alle Bereiche involviert sind. Ein Kollege hat regelmäßig schulinterne Fortbildungen, meist als Mikro-Schulungen, konzipiert und durchgeführt, mit denen in Funktionalitäten des Lernmanagement- Systems eingeführt wurde oder in denen Apps vorgestellt wurden, die für die Unterrichtsentwicklung hilfreich sein konnten. Dieser Kollege gehört darüber hinaus auch zum Computecs-Team, das einen First Level-Support anbietet.

                            (Weiterhin) verfügen wir insgesamt über eine gut und recht zuverlässig funktionierende Technik. Unser Haustechniker spielt eine ganz wichtige Rolle an der Schnittstelle von Pädagogik und Technik und ist und war immer bestrebt, unsere pädagogischen Vorstellungen bestmöglichst technisch zu unterstützen. Zum anderen muss das Kollegium als Ganzes genannt werden, das zu einem nicht unerheblichen Teil schon sehr lange und ganz selbstverständlich mit digitalen Medien umgeht. Dem Kollegium wird personalisiertes Lernen ermöglicht, indem jede Lehrkraft selbst bestimmt, in welchen Bereichen und in welchem Tempo sie sich selbst und den Unterricht weiterentwickelt, Prinzip der Freiwilligkeit und der zugelassenen unterschiedlichen Geschwindigkeiten. So ist z. B. der unterrichtliche Einsatz unseres Lernmanagementsystems nie verbindlich gemacht worden, sondern hat sich hat sich im „Schneeballsystem“ ausgebreitet: Waren es im ersten Jahr eine Handvoll von Kolleginnen, die das LMS (vorwiegend mit den Grundfunktionen) nutzen, so waren es im zweiten Jahr ca. 20, die nun auch stärker die Möglichkeiten zur zum Personalisierung, Feedback usw. nutzte. Im dritten Jahr arbeiten die meisten Lehrkräfte (zum größeren Teil regelmäßig) mit dem System.

                            Eine schöne (nachträgliche) Bestätigung meines obigen Vorschlags, nicht wahr?

                            Eine Auswahl moderner Lernmethoden

                             

                            Micro Learning: Dabei werden kompakte Lernbausteine, auch Learning Nuggets genannt, in ca. fünf Minuten selbstständig bearbeitet. Dabei kann es sich beispielsweise um ein kleines Lernspiel, einen kurzen Fachtext oder ein Quiz zur Selbsteinschätzung handeln. Ein „Learn more“-Button am Ende des Nuggets führt den Nutzer zu weiteren thematisch passenden Lernangeboten.

                            Pausen-Lernen: Die Lehrerinnen und Lehrer geben ihr Wissen in einer kurzen Pause weiter. Die Themen werden auf der schulinternen Lernplattform zur Verfügung gestellt. Interessierte melden sich auf freiwilliger Basis an. Ein Vortrag dauert maximal 15 Minuten und sollte möglichst lebendig und ohne Fachjargon sein. Danach stehen fünf Minuten für Fragen zur Verfügung. Anschließend können bilaterale Gespräche zur Vertiefung geführt werden.

                            Interne Schul-Talks: Hier stellen Lehrkräfte ihre Unterrichtsprojekte in Anlehnung an das Ted-Talk-Format vor, z.B. einmal wöchentlich im Kollegium oder einmal monatlich vor der gesamten Schule. Die Themenvorschläge für solche Lernveranstaltungen werden auf der schulinternen Lernplattform vorgestellt. Per Abstimmung wird entschieden, welche davon auf breites Interesse stoßen und somit auf die Bühne kommen.

                            WOL-Gruppen: Dabei handelt es sich um selbstorganisierte Working-out-Loud-Lerngruppen von ca. fünf Personen aus unterschiedlichen Fachbereichen. Sie treffen sich zwölf Wochen lang einmal wöchentlich für eine Stunde digital und/oder analog, um an individuellen Entwicklungsaufgaben zu arbeiten und gemeinsam selbst gesteckte Lernziele zu erreichen.

                            Reverse Mentoring: Reverse Mentoring ist die Umkehrung des klassischen Mentoring. Der jüngere Lehrer coacht den erfahreneren Kollegen in den Bereichen, in denen der Jüngere besser ist als der Ältere. Ziel ist es, die digitale Kompetenz in der Schule insgesamt zu erhöhen, pädagogische Prozesse und Strukturen zu modernisieren und ältere Lehrkräfte und das Schulleitungsteam für die Bedürfnisse der jüngeren Generation zu sensibilisieren. Es ist ein hervorragendes Instrument für die Entwicklung einer lernenden Schule.

                            Smart Learning: Hier wird mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) gelernt. Bei Augmented Reality (AR) werden Informationen in eine Datenbrille eingeblendet. Bei Virtual Reality (VR) taucht man vollständig in eine virtuelle Realität ein (Immersion). Digitale Lernassistenten verknüpfen Wissen aus der digitalen Welt mit der aktuellen Lernsituation einer Person und stellen personalisierte Lernangebote zusammen. Digitale Gesprächspartner (Chatbots) ermöglichen interaktives Lernen. Schließlich können Avatare, also virtuelle Stellvertreter, in die Tiefen des Internets geschickt werden, um nach Wissen zu suchen.

                            Peer-to-Peer-Lernen: Lehrkräfte (Peers = Gleichrangige, Gleichgestellte) wissen meist viel besser als Vorgesetzte fernab des Geschehens, welche Lerninhalte für ihre Kollegen hilfreich sein können und was alle gemeinsam weiterbringt. So werden auf schulinternen P2P-Lernplattformen geeignete Lerninhalte in Eigenregie kuratiert. Diese Plattformen sind für alle Lehrkräfte zugänglich. Sie verfügen über Like- und Kommentarfunktionen und fördern so die Interaktion und Vernetzung. [1]In Anpassung an https://www.weiterbildungsmarkt.net/magazin/future-learning-selbstgesteuertes-lernen-ist-fortan-ein-muss/

                             

                            Konzeptbeschreibungen:

                            Im Kollegium an Schulen ist oft viel verborgenes Wissen vorhanden. Über Mikrofortbildungen lassen sich diese Potenziale für das gesamte Kollegium nutzbar machen. Mikrofortbildungen sind ein niedrigschwelliges Instrument der Personalentwicklung, um so gemeinsam mit dem Kollegium mit der digitalen Schulentwicklung Schritt zu halten. Der Praxisleitfaden für Schulleitungen bietet eine Schritt-für-Schritt Anleitung für die Einführung von Mikrofortbildungen an der eigenen Schule.

                            In einem bildung.digital-Online-Seminar erläuterte Jan Vedder, der als Lehrer und Spezialist für Schul- und Unterrichtsentwicklung unter den Bedingungen der Digitalisierung das Format Mikrofortbildung an seiner Schule eingeführt hat, uns und den Teilnehmenden der Netzwerkschulen von bildung.digital – Netzwerk ganztägig bilden, was Mikrofortbildungen sind und worauf es bei ihrer Umsetzung ankommt.

                            Materialien:

                            Barcamp

                            Vom Barcamp-Guru Jöran Muuß-Merholz(@joeranDE)

                            Die Dokumente stehen als PDF bzw. Indesign-Datei und als bearbeitbares Dokument in Google Drive zur Verfügung. In Google Drive kann über den Menupunkt „Datei“ eine Kopie angelegt oder eine docx- oder odt-Version heruntergeladen geladen werden.

                            Teil einer typischen Einführung in die Methode Barcamp sind Regeln für die Ausgestaltung des Formats. Diese Regeln haben keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Es gibt zahlreiche unterschiedliche Fassungen für solche Richtlinien, die sich in einzelnen Punkten unterscheiden. Es gibt weder ein offizielles Regelwerk, noch eine „Barcamp-Polizei“, die vor Ort die Einhaltung bewacht. Im Folgenden ist unsere Version „10 Goldene Regeln“ vorgestellt,
                            die sich in unserer Praxis gut bewährt haben. 

                            Ein Barcamp geht von morgens bis abends, jede Session dauert 45 Minuten, und alle Sessions müssen zu Beginn vorgestellt werden. Oder? Es geht auch anders. Es ist gerade eine große Stärke des Barcamp-Formats, dass es flexibel angepasst werden kann. Wir zeigen die wichtigsten Stellschrauben für Barcamps und Online-Barcamps. Dazu gibt es Tabellen mit Muster-Zeitstrukturen zum Download.

                            Ein Gespräch mit Björn Nölte und Hendrik Haverkamp über Barcamps von und mit Schüler*innen – als Abitur- oder Prüfungsvorbereitung und in Coronazeiten auch komplett online.

                            Einsatzszenarien

                            Lesson Study

                            „Lesson Study“ ist ein pädagogischer Ansatz, der ursprünglich aus Japan stammt und sich auf die gemeinsame Planung, Beobachtung und Analyse von Unterrichtseinheiten konzentriert. Es handelt sich um eine kooperative Form der Lehrerentwicklung, bei der Lehrer gemeinsam an der Verbesserung ihres Unterrichts arbeiten.

                            Die Hauptelemente von Lesson Study umfassen in der Regel:

                            1. Gemeinsame Unterrichtsplanung: Lehrer arbeiten zusammen, um eine Unterrichtseinheit zu planen. Dies beinhaltet die Festlegung der Lernziele, Auswahl von Unterrichtsmaterialien, Entwicklung von Aktivitäten und Festlegung von Bewertungsmethoden.

                            2. Durchführung des Unterrichts: Ein Lehrer unterrichtet die geplante Lektion vor einer Klasse, während die anderen teilnehmenden Lehrer den Unterricht beobachten. Dies ermöglicht es, wie Schüler auf den Unterricht reagieren und wie die geplanten Lehrstrategien funktionieren.

                            3. Beobachtung und Analyse: Die beobachtenden Lehrer konzentrieren sich darauf, wie die Schüler auf den Unterricht reagieren, welche Lehrmethoden effektiv sind und wie der Unterricht verbessert werden kann. Nach dem Unterricht findet eine detaillierte Diskussion statt, um die Erfahrungen zu analysieren.

                            4. Reflexion und Anpassung: Basierend auf den Beobachtungen und Analysen werden Anpassungen vorgenommen, um den Unterricht zu verbessern. Dies kann eine Überarbeitung von Lehrmethoden, Aktivitäten oder Materialien beinhalten.

                            5. Wiederholung des Zyklus: Der Prozess wird wiederholt, wobei neue Lektionen geplant, unterrichtet, beobachtet und analysiert werden. Dies schafft einen iterativen Zyklus der kontinuierlichen Verbesserung.

                            Der Zweck von Lesson Study besteht darin, eine kollaborative Kultur unter Lehrern zu fördern, in der sie voneinander lernen können. Der Fokus liegt darauf, nicht nur individuelle Lehrpraktiken zu verbessern, sondern auch das kollektive Wissen und die Fähigkeiten des Lehrerteams zu stärken. Lesson Study hat sich als wirksames Instrument zur kontinuierlichen Verbesserung der Unterrichtsqualität erwiesen und wird weltweit in verschiedenen Bildungssystemen angewendet.

                             

                            ‎edukativ.fm – im Sprechsaal mit Jöran: EDU027 – Das Konzept „Lesson Study“ – Unterrichtsentwicklung als Teamwork auf Apple Podcasts

                             

                            #Edutwitter, #BlueLZ, #FediLZ, #Insta

                            Lernen im 21. Jahrhundert findet in Netzwerken statt. Zusammenarbeit, Kooperation, Kreativität und Kritik finden im ständigen Austausch statt. 4K (Kommunikation, Kreativität, Kooperation, kritisches Denken) gilt also auch für uns Lehrende. Wer sich also ernsthaft mit zeitgemäßer (digitaler) Bildung beschäftigen will, baut sich nach und nach ein Persönliches Lernnetzwerk (PLN) auf. Meine ersten Erfahrungen mit einem PLN in einer Social Networking-Umgebung habe ich erst spät gemacht. Twitter und Co. hatten mich durch Fernseh- und Zeitungsberichte eher abgeschreckt. Eine Mikrofortbildung hat mich dann eingeführt. Und das hat sich dann über die Jahre entwickelt:

                            Edutwitter

                            Wegen der Übernahme durch Elon Musk sind viele Kolleginnen und Kollegen aus diesem Netzwerk geflüchtet und Zuflucht bei Mastodon/BlueSky gesucht:

                            Mastodon (update) – Bluesky (Erste Erfahrungen)

                             

                            Ich fühle mich in beiden Netzwerken wohl. Viele jedoch sind im blauen Himmel gelandet:

                             

                             

                            Wer einen Code benötigt, bitte per  E-Mail melden. Und das erwartet euch:

                             

                             

                            Instagramm

                            Hier kann ich wenig zu sagen, weil ich mich hier kaum aufhalte. Es gibt jedoch eine Veröffentlichung, die das genauer untersucht hat:

                              In aller Kürze

                              Der vorliegende Text untersucht die berufsbezogene Nutzung von Instagram durch Lehrkräfte und deren Auswirkungen auf die Professionalisierung. Die Analyse erfolgt vornehmlich deskriptiv und aus der Perspektive von als zentral eingeschätzten Akteuren mit Expertise in einem bestimmten Bereich. Die Auswertung basiert auf einer kategorienbasierten Analyse entlang der Hauptkategorien, die sowohl deduktiv als auch induktiv gebildet wurden. Die deduktiv gebildeten Kategorien leiten sich aus der Taxonomie zur Lehrkräftekooperation ab und wurden parzelliert. Die Befragten äußern die Notwendigkeit einer kritischen Nutzung bzw. Rezeption der geteilten Inhalte, da vereinfachte Praxisrezepte ohne hinreichend differenzierte Erläuterung problematisch sind. Zudem wird die Intention einiger Accounts, die eigene Reichweite zu vergrößern, diskutiert. Eine unzureichend kritische Nutzungskompetenz kann zur Überforderung führen. Die Nutzung von Instagram kann jedoch auch als eine kritisch zu nutzende Ergänzung und Anregung der individuellen Professionalisierung betrachtet werden. Die Ziele und Intentionen der Lehrkräfte bei der Nutzung von lehrberufsbezogenen Instagram-Kanälen umfassen unter anderem das Wecken von Aufmerksamkeit für bestimmte Themen, die Sensibilisierung von Kolleg:innen und die eigene Weiterbildung. Die Inhalte werden ähnlich einer Fortbildung gesammelt und dienen der gezielten und permanenten Beeinflussung (zukünftiger) Lehrkräfte.

                              Chancen/Risiken in der Nutzung

                              Die hauptberuflichen Lehrkräfte sehen in der Nutzung von Instagram für ihre unterrichtliche Tätigkeit sowohl Chancen als auch Risiken. Zu den Chancen zählen die Möglichkeit des Austauschs und der Vernetzung mit anderen Lehrkräften, die Inspiration und Unterstützung bei der Unterrichtsgestaltung sowie die gezielte Suche nach Informationen und Materialien. Risiken bestehen in der unzureichenden kritischen Nutzung und Rezeption der geteilten Inhalte, die zu einer Überforderung führen kann. Zudem wird die Intention einiger Accounts, die eigene Reichweite zu vergrößern, diskutiert. Eine unzureichend kritische Nutzungskompetenz kann zur Überforderung führen.

                               

                              Ziele und Intentionen der nutzenden Lehrkräfte

                              Die Ziele und Intentionen der Lehrkräfte bei der Nutzung von lehrberufsbezogenen Instagram-Kanälen umfassen unter anderem das Wecken von Aufmerksamkeit für bestimmte Themen, die Sensibilisierung von Kolleg:innen und die eigene Weiterbildung. Die Lehrkräfte nutzen Instagram beruflich, um Inspirationen zu erhalten und sich gegenseitig zu unterstützen. Dabei lassen sie sich durch Methoden und Unterrichtsmaterialien für den eigenen Unterricht anregen und möchten selbst durch das Teilen eigener Impulse andere Lehrkräfte inspirieren. Zudem möchten sie anderen Lehrkräften Tipps und Hilfestellungen anbieten und sich selbst durch den Austausch mit anderen Lehrkräften weiterbilden.

                              Eignung für Fort- und Weiterbildung

                              Die Nutzung sozialer Medien kann zur Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften beitragen, indem sie den Austausch und die Vernetzung mit anderen Lehrkräften ermöglicht, Inspiration und Unterstützung bei der Unterrichtsgestaltung bietet und gezielte Suche nach Informationen und Materialien ermöglicht. Die Lehrkräfte können durch die Nutzung sozialer Medien ihr pädagogisches und fachliches Wissen erweitern und ihre Selbstwirksamkeit steigern. Zudem können sie durch den Austausch mit anderen Lehrkräften ihre reflektiven Fähigkeiten verbessern und von den Erfahrungen anderer profitieren. Allerdings ist eine kritische Nutzungskompetenz notwendig, um die Qualität der geteilten Inhalte zu bewerten und eine Überforderung zu vermeiden.

                              Quelle

                              In: Porsch, Raphaela [Hrsg.]; Gollub, Patrick [Hrsg.]: Professionalisierung von Lehrkräften im Beruf. Stand und Perspektiven der Lehrkräftebildung und Professionsforschung. Waxmann. 2023. S. 279ff. OpenAccess

                              Und, ganz aktuell, hier noch ein Erfahrungsbericht von

                              Selbststudium

                              Meine Praxisbände

                              In meinen vier Praxisbänden stelle ich Konzepte, Praxisideen und vieles mehr zur Einführung und Umsetzung von digitalen Medien im Unterricht vor. Die Bände 1-3 bedienen die Frage, wie eine gelungene Transformation analog – digital gelingen kann: 

                              • Einsatz digitaler Medien mit Anpassungen an das eigene (Unterrichts)Mindset (Band 1)
                              • Medienkonzept als Leitbild(weiter)entwicklung verstehen und initiieren (Band 2)
                              • Digitale Medien als Chance für ein erweitertes Unterrichtsangebot verstehen (Band 3)

                              Beschreiben die Praxisbände 1-3 eine eher „klassische“ Unterrichts- und Schulentwicklungsstrategie, wird in dem Band 4 ein ganzheitlicher Ansatz vorgestellt. Er befasst sich mit dem abstrakten Begriff Kultur der Digitalität und stellt ihn in verschiedenen Kontexten vor. Vor allem befasst er sich mit der Herausforderungen, wie eine mittel- bis langfristige Fortbildungsstrategie auch unter Personalentwicklungsmaßnahmen initiiert werden kann. 

                              Digital gestützte Didaktik
                              • Alexander Tillmann,  Ingo Antony (Hrsg.): Tablet-Klassen – Begleituntersuchung, Unterrichtskonzepte und Erfahrungen aus dem Pilotprojekt „Mobiles Lernen in Hessen – MOLE“

                              Dieses Buch beschreibt Ergebnisse, Erfahrungen und erprobte Unterrichtskonzepte aus dem Pilotprojekt „Mobiles Lernen in Hessen – MOLE“, das die Hessische Lehrkräfteakademie in Kooperation mit studiumdigitale, der zentralen eLearning-Einrichtung der Goethe-Universität Frankfurt im Auftrag des Hessischen Kultusministeriums in den Jahren 2013 bis 2016 durchgeführt hat. Ziel des Projektes war es herauszufinden, welchen Einfluss der Einsatz von Tabletcomputern in der Grund­- und Unterstufe auf das Lernen und die Entwicklung der Medienkompetenz der Lernenden hat. Dabei konnten Erkenntnisse darüber gewonnen werden, welche Unterrichtskonzepte zielführend sind und damit eine positive Auswirkung auf das individuelle sowie das gemeinsame Lernen haben. Ebenso wurde deutlich, unter welchen Rahmenbedingungen die erfolgreiche Einbindung von Tablets in den Unterricht gelingen kann.

                              Die Bruchrechnung gilt als schwieriger Teilbereich der mathematischen Grundbildung. Insbesondere die Entwicklung eines Bruchzahlbegriffs zu Beginn der Sekundarstufe kann für Schülerinnen und Schüler mit erheblichen Problemen verbunden sein. Vor dem Hintergrund lernpsychologischer Theorien erscheint hier der Einsatz interaktiver Lernumgebungen vielversprechend. Auch Ergebnisse empirischer Studien lassen vermuten, dass Kinder vom Lernen mit multimedialen Inhalten gerade im mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht profitieren können. Im Forschungsprojekt ALICE:Bruchrechnen wurde eine empirische Studie im Kontext des Anfangsunterrichts der Bruchrechnung durchgeführt. Dazu wurde ein interaktives Lehrbuch für Tablet-PCs entwickelt, das mit Bildern und Animationen arbeitet und Schülerinnen und Schüler zum Ausprobieren einlädt.

                              Diese Broschüre fasst den Beitrag des Projektes zur Digitalisierung des Mathematikunterrichts zusammen. Insgesamt lassen die aufgezeigten Erkenntnisse den Schluss zu, dass der Einsatz digitaler Medien im Mathematikunterricht sowohl für Schülerinnen und Schüler als auch für Lehrkräfte eine gewinnbringende Ergänzung zu traditionellen Schulbüchern und papierbasierten Lernumgebungen darstellt.

                              Gestalten Sie digitale Unterrichtsmaterialien, die erfolgreiches Lernen ermöglichen. Wie das geht? Dazu erhalten Sie in diesem Thema im Fokus nicht nur zentrale theoretische Hintergründe: Wir bieten Ihnen konkrete Tipps und Tricks zur lernförderlichen Gestaltung eigener Materialien.

                              Die Texte basieren auf fundierten Forschungsergebnissen und sind mit konkreten Praxisbeispielen angereichert. Wir zeigen, wie Sie etwa Präsentationen, Arbeitsblätter, Videos oder interaktive Grafiken gestalten, um Lerninhalte nachhaltig zu vermitteln.

                              Die Medienberatung Niedersachsen, die Teil des NLQ (Niedersächsisches Landesinstitut für Schulische Qualitätsentwicklung) ist, erarbeitet und entwickelt fortwährend Online-Fortbildungsangebote für Lehrkräfte. Die Adressaten dieses Angebotes sind Schulen, die eine 1:1-Ausstattung mit Tablets einer Klasse oder eines Jahrgangs planen. Dieser Kurs, der auf ein Jahr angelegt ist, soll die Schulen parallel zur schulinternen Planung begleiten, angefangen bei der ersten Idee bis hin zur Einführung der Geräte. 

                                Rund um KI

                                Worum geht es in diesem Selbstlernkurs?
                                In diesem Kursangebot werden Ihnen die folgenden Inhalte evidenzbasiert nähergebracht:

                                  • Hintergrund: KI, ChatGPT & Co. im Allgemeinen
                                  • ExpertInnen-Insights und Evidenz
                                  • Herausforderungen und Möglichkeiten, im Detail:

                                Wie funktioniert Prompt Engineering
                                Wie kann ich KI zur Unterrichtsunterstützung nutzen
                                Wie kann ich KI zum Lerngegenstand machen, und
                                Wie kann KI zur Lernunterstützung dienlich sein

                                  • Mögliche Zukunftsszenarien und Reflexionsmöglichkeiten gibt es auch noch 😊

                                An wen richtet sich der Selbstlernkurs?
                                Mit diesem Kurs bewegen wir uns weiter auf die Zielgruppe der Lehrkräfte zu – aber natürlich sind auch alle anderen interessierten NutzerInnen herzlich eingeladen. Dieses Kursangebot richtet sich an alle Interessierten, die sich mit dem Thema KI im Kontext Schule genauer befassen möchten – sowohl um den eigenen Kenntnisstand aufzufrischen, als auch, um mit Studierenden, Referendar:innen oder Lehrkräften Wissen zu erarbeiten. Alle digitalen Lerninhalte können deshalb auch gerne für Lehrveranstaltungen genutzt und weiterverbreitet werden (Lizensierung: CC-BY ND 4.0 DE). Zudem können Lehrkräfte und Dozierende ein Weiterbildungs-Zertifikat über einen Schulungstag erwerben. In Bayern wird das Zertifikat im FIBS-System abgebildet werden. Falls Sie andere Weiterbildungsstrukturen für Lehrkräfte in Ihrem Bundesland haben, kommen Sie gerne auf uns zu.

                                In diesem Kurs zum KI-Textgenerator ChatGPT lernst du die Anwendung des Tools und erfährst Einsatzmöglichkeiten für die Schule.

                                Blogbeitrag zum Thema: KI und die Schule – Update

                                von und mit praxiserfahrenen Lehrkräften aus den (ehemaligen) Edutwitter. Viele Kurse sind kostenfrei.

                                Im Rahmen des Grundkurses für digitale Medien unter der Leitung von Prof. Dr. Bredl beschäftigten sich Ann-Catrin Grimm und Anna Walburger intensiv mit dem Thema Künstliche Intelligenz (KI) in der Mediendidaktik. In Kleingruppen erforschten sie verschiedene themenrelevante Aspekte, um ein umfassendes 20-minütiges Lernvideo zu entwickeln. Dieses enthält interaktive Übungen und detaillierte Einblicke in die vielfältigen bereichsspezifischen Anwendungen von KI. Es setzt sich zudem inhaltlich mit KI im Instruktionsdesign auseinander. Mit Hilfe des Mitarbeiters Vincent Dusanek sind qualitativ hochwertige Aufnahmen im DigiLLab entstanden.

                                Uni@Schule

                                Das Kompetenznetzwerk digitale fachbezogene Lehrer*innenbildung (KdfL) der Universität Erfurt hat sich zum Ziel gesetzt, angehenden Lehrkräften Grundlagen der Medienpädagogik zu vermitteln. Es wurden praxisnahe Open Educational Ressources (OER) Selbstlernkurse erstellt, die einen Einblick in unterschiedliche Aspekte zum Thema digitale Medien und Lernen im schulischen Kontext geben. Von Grundlagen der Medienerziehung und -didaktik über spezifische Themen wie Cybermobbing bis hin zum Vertiefungskurs Reading in a Digital Age bieten die Kurse eine fundierte und kompakte Einführung. Die Gestaltungsprinzipien der Kurse orientieren sich an Edutainment-Formaten und nutzen eine informelle Sprache sowie popkulturelle Elemente, wie GIFs und Memes. Aktivierende Elemente wie Videos und Quizze bieten eine möglichst abwechslungsreiche Lernerfahrung.

                                Ergebnisse des UneS-Projektes und Handlungsempfehlungen für chancengerechte, digitalisierungsbezogene Schulentwicklungsprozesse auf Einzelschulebene.

                                Auf Schulträgerebene gibt es ebenfalls Handlungsempfehlungen.

                                Das Modellprojekt „Bildung in der digitalen Welt. Darmstädter Modellschulen“ startete mit dem Ziel, im Rahmen eines entwicklungsorientierten Forschungsprojekts drei Modellschulen auf ihrem Weg zu digital souverän agierenden Schulen forschend zu begleiten. Durch die spezifische Art der empirischen Forschung sollen insbesondere Erkenntnisse über Transformationsprozesse im Bildungsbereich gewonnen werden. Handlungspraktisch steht die Entwicklung konkreter Unterrichtskonzepte ebenso wie die Auseinandersetzung mit grundlegenden Prozessen der Kommunikation, Informationsverarbeitung und Zusammenarbeit im Bildungsraum Schule im Kontext einer digital geprägten Welt im Zentrum. Die Förderung digitaler Kompetenzen aller im Schulraum agierenden Personen markiert in diesem Zusammenhang eine zentrale Zielstellung, so dass das Projekt über die Erstellung konkreter Arbeitsergebnisse hinaus durch Kompetenz-entwicklung der Personen nachhaltig eine orientierende Funktion haben wird.

                                Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen. Metaanalysen analysieren eine Vielzahl von Studien zu einer bestimmten Forschungsfrage. Filtern Sie unsere Kurzreviews nach Themen.

                                 

                                Der Kompetenzverbund lernen:digital gestaltet den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis für die digitale Transformation von Schule und Lehrkräftebildung. Vier Kompetenzzentren bündeln in den Bereichen MINT, Sprachen/Gesellschaft/Wirtschaft, Musik/Kunst/Sport und Schulentwicklung die Expertise aus rund 200 länderübergreifenden Forschungs- und Entwicklungsprojekten. In den Projekten entstehen evidenzbasierte Fort- und Weiterbildungen, Materialien sowie Konzepte für die Schul- und Unterrichtsentwicklung in einer Kultur der Digitalität. Eine Transferstelle macht die Ergebnisse für Lehrkräfte sichtbar, fördert die ko-konstruktive Weiterentwicklung mit der Praxis und unterstützt den bundesweiten Transfer in die Lehrkräftebildung. Der Kompetenzverbund lernen:digital wird finanziert durch die Europäische Union – NextGenerationEU und gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

                                An der Erforschung und Erprobung der mediengestützten Lern- und Arbeitsszenarien in Wissenschaft und Hochschule sind Expertinnen und Experten aus unterschiedlichsten Domänen beteiligt. Damit steht die Aktivität der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) unter dem Zeichen der Interdisziplinarität. Bereits etabliert sind Fächerkombinationen wie die Mediendidaktik oder die Medieninformatik. Im wissenschaftlichen Alltag entstehen jedoch deutlich mehr interdisziplinäre Schnittstellen, deren Erörterung und Untersuchung das Thema der GMW-Tagung 2015 sind. Die Tagungsbeiträge finden sich in den Themenbereichen Digitale Medien und Interdisziplinarität, Open Educational Resources, Geschäftsmodelle sowie Gestaltung und Praxis wieder. Die GMW 2015 will den Diskurs zur Nutzung digitaler Medien in interdisziplinären Settings durch wissenschaftlich und praktisch fundierte Studien bereichern und konsolidieren.

                                Bücher aus dem (ehemaligen) Edutwitter

                                Tim Kantereit, Lehrer aus Bremen, hatte nach Ausbruch der Pandemie die Idee, einen Leitfaden zu entwickeln, der den Präsenzunterricht in der Schule in Kombination mit online gestützten Lehr- und Lernkonzepten beschreibt (sogenannte Blended Learning Ansätze). Durch die von ihm dann gewählte Autorinnen- und Autorensuche ist eine Handreichung für ausgebildete Lehrkräfte, Schulleitung, Elternteil, Studentinnen  und Studenten entstanden.

                                Agiles Arbeiten mit Scrum, das ist in vielen Unternehmen die Antwort auf die digitale Transformation. Der Herausgeber, Tom Mittelbach, schreibt: Im Team zu denken und zu handeln war und ist eines meiner zentralen Anliegen und erklärtes Ziel in jedem Unterricht, sei es in den Naturwissenschaften, im Sport oder in Ethik. Ich setze die Methode im Unterricht ein und bin davon begeistert.

                                • Lea Schulz, Igor Krstoski, Martin Lüneberger, Dorothea Wichmann (Hg.): Diklusion

                                Im Herbst 2021 haben 51 Autorinnen und Autoren sich über die sozialen Medien vernetzt und ein Buch über Diklusion (digitale Medien und Inklusion) geschrieben.

                                Mit der Publikation wollen die Autorinnen und Autoren nicht nur die bereits digital-affinen Lehrkräfte erreichen, sondern auch die Menschen, die vielleicht noch nicht so digital unterwegs sind und gerade dabei sind, die Chancen digitaler Medien zu entdecken.

                                Außerdem gibt es – passend zum Thema – von Lea Schulz & Traugott Böttinger ein Padlet zu Universal Design for Learning diklusiv.

                                Dieses Buch ist eine Schatzkiste voller Inspiration für didaktische Einsatzmöglichkeiten von Moodle. Dabei war es uns sehr wichtig, so viele Praxisbeispiele wie möglich einzubauen. Unser Grundsatz lautete so viel Theorie wie nötig, so viel Praxis wie möglich!
                                In diesem Sinne findet man sehr viele Beispiele aus den unterschiedlichsten Lehr-Bereichen. Autor- :innen aus Grund-, Förder-, Sekundar I und II- und berufsbildende Schulen sowie Universitäten und Hochschulen laden die Leser:innen ein, in allen Lehr-Bereichen und Themen zu stöbern und sich inspirieren zu lassen.

                                Webinar - Radar

                                Von Sebastian Staack immer wieder auf einen aktualisierten Stand gebrachter Webinar-Radar für Lehrkräfte mit mehr als 300 Veranstaltungen nach Fächern und Themen sortiert. Grundschule und Berufliche Bildung sind auch dabei.

                                Zusammenfassung

                                Die LernMIT-Reihe diskutiert die Notwendigkeit grundlegender Innovationen im Bildungssystem. Das traditionelle Schulsystem hat sich in den letzten 100 Jahren kaum verändert. Die heutigen Lehr- und Lernarrangements sind oft wenig individualisiert und Eltern mit höherem Einkommen investieren immer mehr Zeit und Geld in die schulische Ausbildung ihrer Kinder. Meine fünf Beiträge betonen die Bedeutung digitaler Kompetenzen, flexibler Lehrpläne und neuer Lerninhalte sowie die Notwendigkeit, individuelle Lernangebote zu schaffen. Schülerinnen und Schüler sollen zukunftsrelevante Inhalte und Kompetenzen mit flexiblen Prüfungsansätzen und individualisierten Lehrplänen erfolgreich erlernen.

                                Neue (?) Lehr- Lernkonzepte sind gefordert …

                                Insbesondere der zweite Teil betont die Notwendigkeit neuer Unterrichtsmodelle, um den Anforderungen der Schule gerecht zu werden. Darüber hinaus sollten Lehrer/-innen verstärkt themenspezifische „hands-on“-Projekte entwickeln und organisieren, die soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit und Kommunikation fördern und die Anwendung des Gelernten auf reale Herausforderungen ermöglichen. Solche Projekte könnten in Zusammenarbeit mit Unternehmen, Universitäten, der Stadtbevölkerung und Schulen im Ausland über die Grenzen der Schule hinausgehen. Die Lehrerinnen und Lehrer sollten künftig mehr Zeit haben, um Erkenntnisse der empirischen Bildungsforschung aufzunehmen und in den eigenen Unterricht zu integrieren, neue Unterrichtsformate und Bildungstechnologien auszuprobieren und sich entsprechende Kompetenzen anzueignen.

                                 

                                … und: KI kann dabei geeignet unterstützen …

                                Digitale Bildungsinnovationen wie Learning Analytics, Augmented/Virtual Reality und Open Source Lernmaterialien bringen neue Impulse. Diese Innovationen können dazu beitragen, individuelle Lernangebote zu schaffen, Lernprozesse zu personalisieren und die Lerneffizienz zu steigern. Learning Analytics ermöglicht beispielsweise die Analyse von Lernfortschritten und die Anpassung von Lerninhalten an individuelle Bedürfnisse. Virtual Reality bietet neue Möglichkeiten für immersives Lernen und die Schaffung interaktiver Lernumgebungen. Open Source Lehrmaterialien können die Verfügbarkeit von Bildungsinhalten erhöhen und die Zusammenarbeit in der Bildungsgemeinschaft fördern. Insbesondere Large Language Models (LLM) können hier eine Rolle spielen, die bisher als undenkbar galt: Lehrkräfte trainieren individuelle „custom ChatGPT“-Bots mit Open Source, Open Access und vor allem eigenen Materialien (Arbeitsblätter, Workloads, Lernpfade etc.). Sinnvoll erscheint der Einsatz von Lehrerteams, die als Kuratoren aus einem Überangebot an (digitalen) Lernangeboten die didaktisch und inhaltlich besten und geeignetsten auswählen.

                                 

                                … und: Langfristige Konzepte und politische Unterstützung 

                                Innovative Schul- und Lernkonzepte in Verbindung mit Bildungstechnologien können Lösungen für langjährige Herausforderungen im Bildungsbereich bieten. Die Bildungsministerien sollten eine führende Rolle bei der Entwicklung der Schule der Zukunft einnehmen, indem sie den multilateralen Wissensaustausch unterstützen und Anreize sowie finanzielle Mittel für die zukunftsorientierte Ausrichtung von Schulen bereitstellen. Offenheit für Neues, Veränderungsbereitschaft und konstruktiver Austausch zwischen allen Beteiligten. Die Schulpolitik ist gefordert, Experimentierräume zu schaffen, die eine Anpassung an sich verändernde Lebens- und Arbeitswelten ermöglichen, einschließlich Datenschutzkonzepten und finanzieller Ressourcen für Bildungstechnologien. Fortbildungen, Workshops und Netzwerktreffen für Lehrkräfte und Schulleitungen sollen gefördert werden.

                                Ausblick: LernMIT.de

                                Wie in meinem ersten Artikel erwähnt, plane ich die Entwicklung einer LernMIT-Plattform – einer innovativen Lernumgebung für Lernende, Lehrende und Eltern. LernMIT steht nicht nur für Lernen mit Technologien, sondern auch für evidenzbasierte Ansätze, inspiriert vom renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT).

                                Warum LernMIT?

                                • Zukunftsweisende Lernmethoden: LernMIT kombiniert bewährte Lernansätze mit modernen Technologien, um eine dynamische und effektive Lernumgebung zu schaffen.
                                • Fokus auf alle Bildungsakteure: Von der Schulleitung über die Lehrkräfte bis hin zu Eltern und Schülern – LernMIT wurde mit Blick auf die gesamte Bildungsgemeinschaft entwickelt.

                                Was erwartet Sie bei LernMIT?

                                • Praxisorientierte Ressourcen, die den Lehrplan bereichern und den Schülern ein tieferes Verständnis vermitteln.
                                • Innovative Unterrichtsressourcen, die den Unterricht interaktiver und engagierter gestalten.
                                • Evidenzbasiertes Lernen, um Lehr- und Lernprozesse zu optimieren und die bestmöglichen Ergebnisse für Schülerinnen und Schüler zu erzielen.

                                Um einen ersten Vorgeschmack und einen ersten Eindruck zu bekommen, habe ich hier ein Beispiel aus einem amerikanischen College, das vor kurzem veröffentlicht wurde (ggfs. Übersetzung via Google Translate/ DeepL-Translate). „Microlearning lessons“ von Studierenden zeigen in drei Filmbeiträgen, wie ein Professor ein Assignment (siehe Teil 2) mit einem Tool/einer Feedback-Reflexion (siehe Teil 3) sinnvoll verknüpft hat. Die kreativen Ergebnisse sind beeindruckend.

                                Ich lade Sie herzlich ein, LernMIT zu entdecken und sich mit eigenen Beiträgen aktiv zu beteiligen. Besuchen Sie die Plattform, wenn sie fertig ist, und entdecken Sie, wie Sie gemeinsam mit der Schulgemeinschaft die Zukunft des Lernens gestalten können.

                                Wenn Sie einen fragegeleiteten Gedankenaustausch wünschen: Ich biete zum Jahreswechsel einen digitalen Gedankenaustausch an. Melden Sie sich gerne schon jetzt per E-Mail an.

                                Und zu guter Letzt ...

                                Auch wenn wir noch weit von einer >>normalen<< Zeit entfernt sind, sollten wir dennoch den Blick nach vorne richten. Die LernMIT-Reihe hat einige Aspekte und Ideen für einen angemessenen Technologieeinsatz aufgezeigt. Begleitet wurden sie von vielen Ideen, Anregungen und Praxisbeispielen aus der innovativen Lehrerszene und in einem Fall von einem Schüler (Jonathan).

                                Zum Jahreswechsel wünsche ich Ihnen nun erfolgreiche Schritte in Richtung Transformation und sinnvolle Anwendungen zeitgemäßer Technologien. Dafür:

                                Alles Gute für das Jahr 2024 und vor allem: Bleiben Sie gesund!

                                 Stay tuned 

                                 

                                Disclaimer: Einzelne Abschnitte dieses Textes wurden mit der Unterstützung von ChatGPT geschrieben.

                                Bildnachweis:

                                Titelbild: Michael Drabe, Buchcover Band 4

                                Jahreswechsel: Gert Altmann @pixabay