In jüngster Zeit werden immer wieder Stimmen laut, die sich gegen den Einsatz digitaler Technik in Schule und Unterricht aussprechen. Pädagog:innen (und auch Eltern) tun sich nach wie vor schwer damit. Zu mächtig scheint der im deutschen Schulsystem traditionell verankerte analoge Präsenzunterricht (überwiegender Einsatz von Schulbüchern). Dem möchte ich mit der heutigen Freischaltung meiner LernMIT-Plattform etwas entgegensetzen.

Das Bildungssystem hat sich in den letzten 100 Jahren kaum verändert. Die heutigen Lehr- und Lernarrangements sind oft wenig individualisiert und Eltern mit höherem Einkommen investieren immer mehr Zeit und Geld in die schulische Ausbildung ihrer Kinder.

 

Warum LernMIT?

  • Zukunftsweisende Lernmethoden: LernMIT kombiniert bewährte Lernansätze mit modernen Technologien, um eine dynamische und effektive Lernumgebung zu schaffen.
  • Fokus auf alle Bildungsakteure: Von der Schulleitung über die Lehrkräfte bis hin zu Eltern und Schülern – LernMIT wurde mit Blick auf die gesamte Bildungsgemeinschaft entwickelt.

 

Was erwartet Sie bei LernMIT?

  • Praxisorientierte Ressourcen, die den Lehrplan bereichern und den Schülern ein tieferes Verständnis vermitteln.
  • Innovative Unterrichtsressourcen, die den Unterricht interaktiver und engagierter gestalten.
  • Evidenzbasiertes Lernen, um Lehr- und Lernprozesse zu optimieren und die bestmöglichen Ergebnisse für Schülerinnen und Schüler zu erzielen.

Woher kommen die Inhalte?

 

In den letzten Monaten habe ich insbesondere die Beiträge von #FediLZ, #FediCampus, #BlueLZ und #BlueCampus verfolgt und in zahlreichen Blogbeiträgen vorgestellt. So ist auch das folgende Portfolio entstanden:

LernMIT-Portfolio

Ende letzten Jahres habe ich mit dem Aufbau eines LernMIT-Portfolios begonnen. Zunächst mit

  • einer Einführung und einigen zusammenfassenden Informationen zu #LernenmitKI

—> LernMIT (1) – Einführung

  • Ausgehend von Aussagen aus der Bildungsforschung und der Beschreibung des Constructive Alignment Modells habe ich im Teil 2 erprobte schulische Lehr-Lernkonzepte vorgestellt:

—> LernMIT (2) – Kompetenzmodelle

  • Im dritten Teil geht es um die Förderung unserer stärkeren Schülerinnen und Schüler, wobei zunächst Jonathan mit seinen Vorstellungen von einem ihn fördernden Unterricht zu Wort kommt. Anschließend stelle ich ein hybrides Prozessmodell und geeignete Feedback- und Evaluationsverfahren vor.

—> LernMIT (3) – Hybrider Lernraum

  • Der vorletzte Teil befasst sich mit der leitbildorientierten Schulentwicklung, der damit verbundenen Schulprogrammarbeit und deren Evaluation.

—> LernMIT (4) – Schulentwicklung

  • Der letzte Teil schließlich widmet sich der Fort- und Weiterbildung. Mit vielen Praxisbeispielen und Literaturhinweisen für vernetztes und individuelles Lernen.

—> LernMIT (5) – Fortbildung

In diesen und den folgenden Beiträgen wird die Bedeutung digitaler Kompetenzen, flexibler Curricula und neuer Lerninhalte sowie die Notwendigkeit individualisierter Lernangebote deutlich: Die Schülerinnen und Schüler erwerben durch flexible Prüfungsansätze und individualisierte Curricula erfolgreich zukunftsrelevante Inhalte und Kompetenzen.

Schlussbemerkung

Die Beiträge aus den entsprechenden digitalen Lehrer:innenräumen zeigen vielfältige Varianten von Transformationsprozessen. Meine Berufspraxis bestätigt immer wieder: Datengestützt und evidenzbasiert ist man auf dem richtigen Weg. Übrigens hat die Wübben-Stiftung gerade ein Magazinheft zu diesem Thema herausgegeben. Im Mittelpunkt steht das kanadische Bildungssystem:

(…) Die Wübben Stiftung Bildung war Anfang Oktober 2023 zu Besuch in der kanadischen Provinz Alberta, in der Champions League. Schon mit der ersten Schule, die wir dort besucht haben, hat sich uns folgender Satz eingeprägt: „Hope is not a strategy.“ Hier wird die Wirksamkeit anhand von Daten ständig überprüft, um zu schauen, ob sich die Schülerinnen und Schüler richtig entwickeln.

„Durch den Einsatz von Diagnostik und Datenanalysen können Ungleichheiten im Bildungssystem präzise identifiziert und überwunden werden.“

„So können pädagogische Strategien dicht auf die Bedürfnisse und Potenziale der einzelnen Schülerinnen und Schüler zugeschnitten werden.“

Ich habe Mitte der 90er Jahre in Kanada hospitiert… Ich war und bin sehr beeindruckt von dem Verständnis, wie ein Bildungssystem entwickelt werden muss. Das Bildungssystem ist übrigens wie in Deutschland föderal aufgebaut. Die (in der Regel gut ausgestatteten) Schulen arbeiten nach dem Gesamtschulprinzip…

Ich lade Sie nun herzlich ein, LernMIT zu entdecken und sich gegebenfalls mit eigenen Beiträgen aktiv zu beteiligen. Besuchen Sie die Plattform und entdecken Sie, wie Sie gemeinsam mit der Schulgemeinschaft die Zukunft des Lernens gestalten können. Wenn Sie Verbesserungsvorschläge oder eigene Beiträge haben, zögern Sie nicht, mich per E-Mail zu kontaktieren.

… stay tuned …