uni@schule: Schatzkisten

Haben auch Sie die Übersicht über die gefühlt Tausende von Apps und Tools verloren? Wünschen auch Sie sich Übersichten, Kategorien, Strukturen, die Ordnung in dieses „Chaos“ bringen? Da habe ich etwas für Sie! Auch wenn (zunächst) der Hochschullehre zugeordnet, empfehle ich die Übersichtsseite Hochschuldidaktik-Schatzkiste dem in Schulen tätigen pädagogischen Personal.

Die beiden Promotorinnen Dr. Ulrike Hanke und Nina Bach des Webauftritts hochschuldidaktik-online wollen (den Pädagoginnen und Pädagogen) zur Seite stehen. Wir bieten Ihnen praktische und einfache Tools und Ressourcen für gute Lehre.

Dazu haben sie virtuelle Schatzkisten entwickelt, in denen sie in den Kategorien

  • Hybride Lehre
  • Digitale Lehre
  • Lehrplanung (u. a. Classroom-Management)
  • Lehrmethoden
  • Lernportfolio
  • Prüfen
  • Evaluation

einen Überblick über schöne Ideen geben, immer mit vielen praxisorientierten Tipps zur effizienten Planung von Lehr- und Unterrichtsveranstaltungen und Lernportfolios. Die Materialien stammen von Hochschulen, bekannten Websites oder Tätigen in der Hochschuldidaktik. In die Schatzkiste kommt nur, was wir empfehlenswert finden, so die beiden Autorinnen …

Schön, dass auch „unsere“ Arbeiten Feedback-Instrumente zur Steuerung und Bilanzierung von Prozessen Eingang in die Schatzkiste Evaluation gefunden haben. Völlig zurecht, wie ich sagen darf 🤩

Stay tuned

Bildnachweis: @hochschuldidaktik-online

Transformation analog – digital: Inklusion

In den letzten sechs Monaten haben 51 Autorinnen und Autoren sich über die sozialen Medien vernetzt und ein Buch über Diklusion (digitale Medien und Inklusion) geschrieben. Spannend die im Vorwort einleitend beschriebene Genese zum Buch:

Die HerausgeberInnen stellten fest, dass man trotz intensiver Recherche nur sehr wenige Quellen zu Netzpublikationen zum Distanzlernen für Lernende mit Beeinträchtigung oder in inklusiven Settings gefunden wurden. Und dann lagen sie auch noch verstreut und wenig systematisiert in Twitterposts, Blogbeiträgen und Berichten auf Homepages vor. Vor gut einem Jahr vernetzten sich aus dem gesamten Bundesgebiet im Bereich sonderpädagogische Förderung tätige Lehrkräfte mittels einer Online-Pinnwand. Und hier entstand dann die Idee eines gemeinsamen Buches. Sie wurde über eine Homepage unter folgenden Leitfragen beworben:

  • Wie gelingt es Lehrkräften in ganz unterschiedlichen Settings Lernarrangements unter Einbezug digitaler Medien für alle Kinder und Jugendlichen einer Klasse auch über die Zeit des Distanzunterrichts hinaus zu erstellen?
  • Wie kann mit digitalen Medien individualisiert, differenziert und kollaboriert werden?
  • Wie kann (inklusive) Medienbildung in der gesamten Lerngruppe ausgebildet und gefördert werden?
  • Wie sollte eine entsprechende Schulentwicklung aussehen?
  • Wie gestaltet sich eine entsprechende Ausbildung von angehenden jungen Lehrkräften?

Zusammengefasst also: Welche Möglichkeiten und Grenzen der Diklusion gibt es derzeit? So viel zur Entstehungsgeschichte, die sich ganz sicher auch für neue (Buch)Projekte eignet.

Mit der Publikation wollen die Autorinnen und Autoren nicht nur die bereits digital-affinen Lehrkräfte erreichen, sondern auch die Menschen, die vielleicht noch nicht so digital unterwegs sind und gerade dabei sind, die Chancen digitaler Medien zu entdecken. Eingebettet in einen wissenschaftlichen Hintergrund wird dieses Buch kostenfrei als E-Book bereitgestellt. Damit auch ein Printformat angeboten werden kann, läuft aktuell eine Crowdfundingaktion. Mit der Vorbestellung wird die erste Auflage des Buches finanziert. Der Vorschuss wird für die Aufbereitung des Buches benötigt (Erstellung der Grafiken und Druckvorlagen). Was ich mir übrigens noch wünschen würde im Umgang mit dem E-Book: Das Inhaltsverzeichnis bitte so verlinken, dass man direkt zu den Beiträgen kommt …

… Stay tuned …

Update (22.05.22): nimm! Akademie – So geht inklusive Medienarbeit

Bildnachweis: Julian Lendler1

Toolbox für den Unterricht

Gemäß des Mottos: „Und täglich grüßt das Murmeltier“ setzen sich Lehrkräfte wieder einmal mit der Frage auseinander, wie sie mit den anstehenden Pandemieregelungen umgehen können. Neben dem Rückgriff auf eigene Erfahrungen bieten sich Publikationen an, die bei Planungs- und Umstellungsüberlegungen Unterstützung bieten. Darum soll es in diesem Beitrag gehen. Ich führe in zwei Printmedien der Joachim Herz Stiftung ein, die sich praxisnah mit didaktischen Aspekten zum Einsatz digitaler Medien im Unterricht auseinandersetzen. Abschließend stelle ich noch – passend zum Thema Toolbox – weitere Links zu Beiträgen aus dem EduTwitter vor, die es sich lohnen aufgesucht zu werden. Doch der Reihe nach:

 

Auch wenn in der Überschrift „Naturwissenschaften digital“ steht, sind die Hefte fächerübergreifend nutzbar. Vor allem die Theorie betreffend. Die Praxisbeispiele greifen ausschließlich Themen der Biologie, Chemie und Physik auf, und doch lässt sich m. E. ein Transfer auf andere Fächer herstellen. Das sieht auch der Verlag so:

Die beiden Bände der Toolbox liefern Beiträge zum praktischen Einsatz von digitalen Werkzeugen im Chemie-, Physik- und Biologieunterricht sowie im naturwissenschaftsorientierten Sachunterricht. Darin sind klare Anleitungen, Angaben zu Zeitaufwänden, benötigten Geräten und Materialien sowie direkt einsetzbare Unterrichtsmaterialien enthalten. Von Virtual Reality über digitales Endoskopieren bis hin zu Wärmebildkameras und kooperativem Arbeiten – die Möglichkeiten, die das Lehren und Lernen mit digitalen Medien für den naturwissenschaftlichen Unterricht bieten, sind vielfältig. Die meisten Ansätze sind auf andere Fächer übertragbar, sodass zwei umfangreiche Toolboxen für Lehrkräfte entstanden sind.

Was die Bände auszeichnet, ist deren evidenzbasierter Ansatz. Die Autoren des Einführungskapitels „Didaktische Aspekte zum Einsatz digitaler Medien – Leitlinien zum Lehren mit Multimedia“, Raimund Girwidz und Christoph Hoyer von der Ludwig-Maximilians-Universität München schreiben (u. a.): (Wir nehmen) verstärkt lernpsychologische und didaktisch-methodische Erkenntnisse und weniger technische oder pädagogische Gesichtspunkte (in den Blick). In den Vordergrund rücken dabei Theorien und empirisch fundierte Richtlinien, wie mit Medien Lernprozesse sinnvoll zu unterstützen sind. (…) Im Fokus stehen übergeordnete Merkmale, die generelle Konzepte für ein Unterrichten ermöglichen. In der nachfolgenden Darstellung werden zunächst grundlegende Ansätze skizziert und auf die einschlägige Literatur verwiesen. Obwohl eine Vielzahl von Theorien und Erkenntnissen verfügbar ist, mangelt es bisher an Konkretisierungen speziell zur Physik, Chemie oder Biologie. Hier fehlt oft die konkrete Anbindung an naturwissenschaftliche Unterrichtsthemen. Die Brücke schlagen im Folgenden verschiedene Beispiele in Form von kleinen Programmen und Applets. Sie helfen, wichtige Erkenntnisse und Ansätze aus der Lehr-Lern-Psychologie praxisnah vorzustellen. 

Zum Einstieg werden die besonderen Merkmale multimedialer Lernmittel herausgestellt. Dazu gehören Multimodalität, Multicodierung und Interaktivität. Im Anschluss wird anhand von Beispielanwendungen verdeutlicht, wie ausgewählte lernpsychologische Erkenntnisse umgesetzt werden können. Die Ziele hierbei lauten:

  • Verankerung von Wissen und situiertes Lernen
  • Förderung kognitiver Flexibilität
  • Einfluss multimedialer Anwendungen auf mentale Modelle
  • Wissensstrukturierung und Vernetzung
  • Supplantationsprinzip und Kohärenzbildung

Allerdings ist es auch wichtig, Lehrkräfte für Problemfelder beim Einsatz von Multimedia zu sensibilisieren. Deshalb werden exemplarisch noch die folgenden Themen angesprochen:

  • Kognitive Belastung (cognitive load)
  • Verarbeitungstiefe
  • Multiple Repräsentationen

Nach dieser Einführung kommen dann die Schulpraktikerinnen und -praktiker zu Wort. Gleich das erste Thema setzt sich mit einer Fragestellung auseinander, die mich aktuell sehr beschäftigt: Es geht um Quizwerkzeuge.

Der Autor, Stefan Richtberg vom Wilhelmsgymnasium München, schreibt:

Moderne Quiz-Systeme ermöglichen das einfache und schnelle Erstellen von Fragen und Frageserien, die die Schülerinnen und Schüler individuell beantworten können. Quizze bieten die Möglichkeit, Schülerinnen und Schülern auf spielerische Weise Fragen zu stellen. Quiz-Formate sind aus diesem Grunde eine gute Möglichkeit der Schüleraktivierung. Zusätzlich erhalten die Lernenden automatisiert Rückmeldung über ihren Lernfortschritt und die Lehrkräfte können Probleme ihrer Schülerinnen und Schüler schnell identifizieren sowie evidenzbasiert Rückschlüsse auf die Wirkung ihres Unterrichts ziehen.

Die Umsetzung seiner Unterrichtsidee ist nicht nur als isoliertes PDF-Dokument abrufbar und damit gut in einer SchiLF- Kaffee- und Teestunde (@annekatweiss) einbindbar, sondern ist auch noch auf einer zusätzlichen, dieses Thema begleitenden Webseite ausgeführt, mit einem Webinar, mit ergänzenden Materialien u. v. m.

Die Bücher werden kostenfrei in einer Printversion (Bestellung hier) und als PDF zur Verfügung gestellt:

 

Weitere Apps & Tools

Ich empfehle, die Druckvariante zu bestellen. Was die analoge Lektüre so wertvoll macht? Mich unterstützt beim Lesen auf Papier der haptische Sinneseindruck, die Inhalte buchstäblich besser zu begreifen. Peter Gerjets, Professor für Lehr-Lernforschung am Leibniz-Institut für Wissensmedien in Tübingen, untersucht, wie digitale Medien beschaffen sein müssen, um gutes Lernen zu unterstützen. Das Hirn, sagt Gerjets, verarbeite Reize in Handnähe besser: „Offenbar ist die Aufmerksamkeit größer und die mentale Kontrolle stärker, wenn wir etwas betrachten, das wir anfassen und halten – weil es dann oft um die Steuerung von Handlungen geht.“1. Die Broschüren sind handlich und eignen sich wegen ihres DIN-A4-Formats sehr gut als Kopiervorlage. Man kann die Hefte in die Fachbereichsbibliothek stellen, in Fachkonferenzen „rumgehen“ lassen und damit für zusätzlichen Gesprächsanlass sorgen.

Und nun, wie angekündigt weitere Empfehlungen aus dem EduTwitter:

Viel Spaß nun beim Ausprobieren oder wie Maybritt Illner als Rausschmeißer formulieren würde: „…beim Vermehren der gewonnenen Einsichten.“

In diesem Sinne

Stay tuned

Bildnachweis:

Titelbild: Marvin Meyer @unsplash.com

Beitragsbild: Band 1 @Joachim-Hertz-Stiftung

(MINT)Adventszeit – interessant gestalten(iii)

Die Individualisierung von Lernprozessen bedeutet, für alle Schülerinnen und Schüler Lernbedingungen zu schaffen, die ihnen eine optimale Entfaltung ihrer Potenziale ermöglichen und ihnen die ihrer individuellen Leistungsfähigkeit entsprechende bestmögliche Bildung vermitteln. Ein Blick auf den vergleichsweise geringen Anteil von Schülerinnen und Schülern auf den beiden oberen Kompetenzstufen der PISA-Studien bzw. der Ländervergleiche der Kultusministerkonferenz sowohl im Bereich der Naturwissenschaften/Mathematik als auch in Deutsch und Englisch verdeutlicht die Notwendigkeit, die Förderung von leistungsstarken und potenziell leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern zu verbessern.

Wie kann das gelingen? Mit Blick auf die beginnende Adventszeit stelle ich in diesem Beitrag einige Ideen, inklusive Umsetzung aus meiner Schulpraxis vor.

Externer Kalender

 

Meine ersten Erfahrungen habe ich mit einem online entwickelten Angebot gesammelt, hier Mathematik. Ich habe meine Lerngruppen angemeldet und die Werbetrommel gerührt. Der aktive Schülerinnen- und Schülerkreis war überschaubar. Das war mit Blick auf die herausfordernden Aufgabenstellungen für mich o.K. Immerhin haben sich während der Laufzeit des Wettbewerbs weitere Lernende interessiert gezeigt.

Welche externen MINT- Anbieter gibt es? Stand heute empfehle ich die folgenden Adressen anzusteuern:

Aus dem Jahr 2020 sind einige Umsetzungen noch verfügbar, die zumindest Eingang im Unterricht oder bei individuellen Adventskalendern (siehe nächster Abschnitt) Berücksichtigung finden können, z.B.

Individueller Kalender: Pädagogischer Ansatz

Später habe ich als Klassenlehrer dann Lerngruppen spezifische Varianten entwickelt. Zum einen, weil sich das Schulhalbjahr dem Ende näherte und ich einen Überblick über den Kompetenzstand haben wollte. Zum anderen, weil ich einige Aufgabentypen vernachlässigen musste: Känguruaufgaben sowie Fermiaufgaben. In den Schuladventstagen waren die ersten 15 Minuten dem Öffnen und dem dahinterstehenden Tun reserviert. Da ich die Inhalte selbst gestaltet habe, habe ich im weiteren Unterrichtsverlauf daran angeknüpft (wir haben eine Doppelstunden-, d. h. 90 Minuten- Struktur). Vielfach habe ich die Inhalte hinter den Türchen zeitnah formuliert (also in den Dezembertagen), auch um Beobachtungen aus dem Unterricht mit berücksichtigen zu können.

Klassenprojekt

Eine weitere Variante entwickelte sich einmal in einer Lerngruppe des Jahrgangs 7. Ich habe sie zu Beginn des Schuljahres übernommen und sehr schnell wahrgenommen, dass die Schülerinnen und Schüler nachmittags an vielen Arbeitsgemeinschaften teilnahmen und im Matheunterricht bei fächerübergreifenden Fragestellungen sich immer sehr lebendig und selbstbewusst einbrachten. Ich habe meine an informatische Themen interessierte und an meiner Informatik AG teilnehmenden Schülerinnen und Schüler eingeladen, einen Klassenadventskalender zu „basteln“. Der Kalender wurde dann im internen Learningmanagementsystem (LMS) publiziert.

Heraus kam ein Kessel Buntes: TikTok vergleichbare Videos mit Mitmachelementen sowie Quizformate (Jeopardy und/ oder „Wer wird Millionär“). Auf die Inhalte habe ich keinen Einfluss genommen. Ein temporär ins Leben gerufener Redaktionsrat aus sieben Schülerinnen und Schüler war für die Koordination, Sammlung und Erstellung der Türcheninhalte verantwortlich. Mehrere Arbeitsgemeinschaften boten ihre Hilfe an, so z. B. meine Informatik AG sowie die von Kolleginnen geleiteten Theater AG und Musik AG. Sie haben dem Redaktionsrat wie auch den Inhaltsentwicklern mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Viele Beiträge sind erst im Laufe des Dezembers fertiggestellt worden, zum einen, weil zu Beginn der Initiative (Mitte November) noch nicht alle 24 Tage besetzt werden konnten, zum anderen, weil die Redaktion sich nicht einigen konnte, was berücksichtigt werden sollte und was nicht. Manches Mal musste ich ein wenig „auf die Tube drücken“, damit wir rechtzeitig online waren …

Die Entstehungsprozesse und sich anschließenden Diskussionen haben mir ein teilweise völlig neues Bild meiner Lerngruppe vermittelt: Manche Schülerinnen und Schüler engagierten sich in einer Art und Weise, wie ich das im Unterricht selten habe beobachten können. Zudem lernte ich sie mit MINT fremden Kompetenzen kennen: Theater- und Musikspiel,  Buchinteressen und vieles mehr.

Jahrgangsprojekt

Eine weitere Variante bietet sich durch ein im Jahrgangsteam entwickelter fächerübergreifender Unterrichtsansatz an. Ich habe einmal ein Jahrgangsteam 5 einer IGS kennengelernt. Die Gesamtkonferenz beschloss einen Projektunterricht, dessen Themen sich an den Fachcurricula der Fächer Gesellschaftslehre (GL), Naturwissenschaften (NaWi), ästhetische Bildung orientieren sollten. Die Lehrkräfte der weiteren Fächer (hier Deutsch und Mathematik) wurde in Abhängigkeit der zu vermittelnden Methoden geeignet eingebunden. Ähnlich wie in meiner oben vorgestellten Klasse 7 sind hier Themenangebote des Lehrkräfteteams mit/ ohne Beteiligung der Schülerinnen und Schüler denkbar, je nach Kompetenzstand der Lerngruppe (hier Selbstständigkeit).

Individueller Kalender: Umsetzung

Und natürlich stellt sich hier die Frage nach einem Tool. Da bieten sich z. B. die PowerPoint-Vorlage von Tobias Krah, die H5P-Vorlage  – nicht nur für den Grundschulbereich (?) – von Verena Knoblauch und eine Idee (genial.ly) von @ArthurThoemmes an.

PPP – Vorlage

 Und hier geht es zum Downloadlink.

H5P-Vorlage

genial.ly

Weitere digitale Varianten sind einem Blogbeitrag von Nele Hirsch zu entnehmen. Auch hier ist H5P ein Thema. Die Erläuterungen stammen aus dem Jahr 2020, sind aber 1-1 auf heute übertragbar.

Ich habe bei dem „schule digital“-Adventskalender 2020 die in Neles Blogbeitrag vorgestellte glitch.me- Variante eingesetzt. Die Beiträge selbst habe ich in meiner WordPressimplementation zu „Schule in der digitalen Welt“ abgelegt. Mit dem nützlichen Nebeneffekt, die Einträge immer mal wieder nutzen zu können, um im EduTwitter den einen oder anderen Tipp zu geben. Hier der direkte Link zum Adventskalender des letzten Jahres.

Aktuell empfiehlt Nele übrigens:

Auch für dieses Jahr sind eine Vielzahl von Adventskalender angekündigt, so wie hier:

Man darf gespannt sein, was uns in den nächsten 14 Tagen noch so ins Haus steht …

Update (19.11.): Märchenbearbeitungen – Adventskalender

Update (20.11): Padlet mit Impulsen für die Advents- und Weihnachtszeit von @ArthurThoemmes

Update (21.11./24.11.): Digitaler Adventskalender für Lehrkräfte, Digitaler Adventskalender für SuS von @VerenaKnoblauch

Update (23.11.): Digitaler Moodlekalender der Regenbogenschule

Update (24.11.): Scratchkalender: In 24 Türchen erklärt @Bingenberger den Kindern, wie man ein Schneeballspiel in Scratch coden kann.

Update (26.11.): Weihnachts-Clips von Edeka, Lidl & Co. von @ArthurThoemmes

Update (27.11.): Adventszeit in der Mastbruchschule Paderborn von @FrauHihi; Weihnachtsbräuche von @heidihaselmann; Digitaler Adventskalender für die Primarstufe von Religionspädagogik Köln; (Fachbezogene) Adventskalendersammlung 2021 von @an_annago

Update (28.11.): Fortbildungskalender der hessichen Lehrkräfteakademie (Abteilung Medienbildung); Ideenbörse von @MrsGreenGER

Update (01.12.): Mathekalender der@TUM_Mathematics; Kalender der @HSD_Paderborn; Kalender der @HOOUHamburg Anton-Adventskalender von @antoneducation; Moodle Adventskalender von Moodle@RLP

… Stay tuned …

Bildnachweis:  In cc0- Lizenz via Jörg Lohrer (@joerglohrer).

@Twitter: Neues von und mit dem iPad

In der letzten Woche hat die Firma Apple ihr neues iOS vorgestellt. Und schwuppdiwupp hat EduTwitter ausprobiert und uns an den Erfahrungen teilhaben lassen. Zunächst, gewissermaßen als Einführung zwei Videos. Das eine kommt vom Kreismedienzentrum Zollernalbkreis, das andere – englischsprachig – von Matthew Pullen:

Nun, wie angekündigt, weitere Tipps aus der EduTwitter-Szene. Und wie immer einfach auf das Twitter-Icon klicken, um auf die Threads zu kommen.

 
 
…und Antworten auf häufig gestellte Fragen:

Zum Schluss noch ein Moodle-Selbstlernkurs des Landesmedienzentrums Baden Württemberg für Schülerinnen und Schüler:

 

 

Ich denke, der Kurs ist auch für Lehrkräfte von Interesse. So kann man im Sinne der Doppeldeckermethode zunächst einmal für sich selbst prüfen und entdecken, wie Selbstlernkurse auf Lernende wirken.

Das war es für heute mit weiteren Berichten aus den sozialen Netzwerken.

Stay tuned 

Bildnachweis des Titelbilds: geralt @pixabay

@Twitter: Sommer(pausen)lese

Zugunsten einer Entzerrung des Reiseverkehrs werden die Schul(sommer)ferien gestaffelt organisiert. Und damit sind die Twitterlehrkräfte unterschiedlich aktiv bzw. inaktiv. Dieser Artikel fasst die Beiträge unter verschiedenen Topics zusammen. Zum einen haben einige Kolleginnen und Kollegen Blog- bzw. Onlineartikel, zum anderen Fachtipps publiziert. Und es gibt wieder den Bereich „Kessel Buntes“, eben weil in den Tweets (und Threads) die ganze bunte Schulwelt angesprochen wird. Wer den nachgefragten Rückmeldungen nachfolgen will: Einfach auf das blaue Vögelchen (Twitter-Icon) klicken, man wird dann automatisch auf den Tweet/ Thread geleitet, den man auch ohne Twitteranmeldung lesen kann.

Let’s dive in…

#NewNormal

Hoffentlich nicht dem Sommerloch geschuldet, sind einige lesenswerte Artikel in Blogs und/oder Zeitschriften veröffentlicht worden:

  • Projekte statt Schulfächer. Ein Artikel von @vedducation in ZEIT Online
  • Einige Schulen haben Corona genutzt, um sich zu verändern. Die Oberschule in Berenbostel versucht einen radikalen Neuanfang – mit “themenorientiertem Lernen”, kurz: Theo.

  • Projektlernen in einer zeitgemäßen Prüfungskultur: Das GLAS-Projekt. Ein Beitrag von @adriane_langela und @ChrisAlbrecht01
  • Zeitgemäße Bildung sollte laut Adriane Langela-Bickenbach und Christian Albrecht mit einer veränderten Prüfungskultur an der Schule einhergehen. Mit dem GLAS-Projekt haben sie versucht, Prüfungen an digitale Transformationsprozesse anzupassen.

  • Lerntagebücher und Logbücher – Reflexion, Bewertung und Dokumentation des eigenen Lernprozesses – Jahrgangsorientierte Ansätze des ISB Bayern (@ISB_Bayern)
  • Das selbstgesteuerte Lernen sowie die Lernwegsreflexion sind zwei entscheidende Pfeiler im Unterricht der Ganztagsschule: Lernende planen, reflektieren und beschreiben in Begleitung mit Lehrkräften und dem pädagogischen Personal im Ganztag in regelmäßigen Abständen ihren individuellen Lernprozess und erhalten somit einen Überblick über Lernerfolge und Lernaufgaben. Diese Art des Lernens wirkt sich positiv auf die Resilienz, das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten sowie die Fähigkeit, in zunehmendem Maße eigene Lernprozesse steuern zu können, aus.

    Genau diese Aspekte werden durch die Arbeit mit Lerntagebüchern und Logbüchern umgesetzt, indem sich die Schülerinnen und Schüler aktiv mit dem eigenen Lernen auseinandersetzen und Verantwortung dafür übernehmen. Dies unterstützt und begleitet in hohem Maße einen am Konstruktivismus orientierten Lernbegriff und damit verbunden einen kompetenzorientierten Unterricht.

  • Machine Learning in der Schule. Eine praxisorientierte Einführung in künstliche neuronale Netze, Gesichtserkennung und Co. von Dr. Daniel Janssen (Gymnasium Dionysianum, Rheine) via @SonS_D
  • Mit diesem in der Praxis erprobten Unterrichtsmaterial möchten wir zeigen, wie Sie Ihren Schülerinnen und Schülern komplexe Inhalte des maschinellen Lernens verständlich näherbringen. Als Teilgebiet künstlicher Intelligenz hält damit ein hochaktuelles und gesellschaftsrelevantes Thema im Klassenzimmer Einzug. (Auszug aus dem Vorwort)

Fachdidaktik

  •  Fachdidaktische Aspekte des Chemieunterrichts. „Internes Arbeitsmaterial“ von Dr. Annette Geuther via @_DigitalWriter_
  • Das vorliegende Arbeitsmaterial ist Werkzeug für die Planung, Durchführung, Nachbereitung, Hospitation und Reflexion von Chemieunterricht. So, wie bei anderem Handwerkzeug auch, setzt seine erfolgreiche Anwendung einen planvollen, schöpferischen und ideenreichen Einsatz voraus. Da es sich hierbei um eine „Grundausstattung“ handelt, ist es unbenommen, dass sich bestimmte Arbeiten mit „Spezialwerkzeug“ eleganter erledigen lassen. Sich darüber hinaus noch mit möglichst viel maßgeschneidertem „Zubehör“ auszurüsten, ist der Nachnutzerin und dem Nachnutzer dringend zu empfehlen.

  • LUIGILeichter Urteilen Im Geschichtsunterricht vom @_IQSH
  • Handreichung mit Tipps und Hinweisen für Lehrkräfte zum Einsatz der App im Unterricht. Die vorliegende Broschüre gibt Tipps und Hinweise für Lehrkräfte, welche die gleichnamige App in ihrem Unterricht einsetzen. In der Broschüre wird gezeigt, was die App leisten kann. Sie verdeutlicht sehr fundiert den hohen Stellenwert der Urteilsbildung im Geschichtsunterricht, geht auf die Unterscheidung zwischen Sach- und Werturteil und auf die wichtige Verknüpfung mit einer durchgängigen Sprachbildung ein. Sehr praxisorientiert werden technische Fragen rund um die Nutzung der App beantwortet und der Aufbau sowie die Funktionen detailliert beschrieben. Es folgen konkrete Beispiele für den Einsatz von LUIGI im Geschichtsunterricht.

  • RECHTSEXTREMISMUS ALS UNTERRICHTSTHEMA vom LMZ Baden Württemberg (@lmz_bw)

  • Wie können Sie Schülerinnen und Schülern erklären, wie rechtsextreme Gruppen und ihre Propaganda funktionieren? Um das Thema Rechtsextremismus im Unterricht aufzubereiten, finden Sie hier vielfältige Materialien, die sich je nach Material als Impuls für Diskussionen, komplette Unterrichtsreihe oder Hausaufgabe eignen. Via Musik, Themenheft oder Handyspiel beschäftigen sich die Schüler/-innen mit dem rechtsextremen Weltbild, mit Antisemitismus, Rassismus und rechtem Terror. In der Mediensammlung finden Sie Unterrichtsmaterial, Videos, Podcasts und mehr.

  • Diklusion im Schulamt Soest von Dr. Lea Schulz (@Leschi3000)
  • Vor einiger Zeit durfte ich im Schulamt Soest eine Online-Fortbildungsreihe zum Thema Diklusion anbieten. Die Kolleg:innen haben sich in sechs verschiedenen Veranstaltungen mit den Themen Individualisierung, Lernstandsmessung, Lehren mit Medien und Kollaboration innerhalb der Fächer Deutsch, Mathe und Englisch befasst – in der Grundschule und in der Sekundarstufe 1. Die fleißigen Kolleg:innen des Schulamts waren so freundlich und haben die vorgestellten Apps aus den unterschiedlichen diklusiven Lernszenarien zusammengestellt und ich darf sie euch allen zur Verfügung stellen. 

Digitale Tools

  • Eine Übersicht, zusammengestellt von @dkjs_bildung
  • Das Internet ist reich an Tool-Tipps mit denen Distanzunterricht unterstützt sowie Präsenzunterricht zeitgemäß gestaltet werden können. Gleichzeitig sind die Einsatzmöglichkeiten digitaler Medien in der Schule vielfältig und zahlreich. Abhängig von den technischen Voraussetzungen, den zur Verfügung stehenden Ressourcen und der eigenen Kompetenz können Lehrkräfte eine große Bandbreite digitaler Kompetenzen ihrer Schülerinnen und Schüler fördern und Lernsetting zeitgemäß gestalten.

    Um Sie dabei zu unterstützen, sich einen Überblick zu verschaffen und gezielt nach Informationen zu suchen, stellt das bildung.digital-Redaktionsteam auf dieser Seite Wissen, Tipps und Links nach Kategorien sortiert zusammen.

    In unserer Liste finden Sie Tools, die von den bildung.digital -Netzwerkschulen in der Schulpraxis bereits rege angewendet werden, während unserer Netzwerktreffen vor- und auf die Probe gestellt wurden oder die wir als besonders hilfreich für die Schulpraxis erachten. Die Seite wird fortlaufend aktualisiert und erweitert. Einen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt sie allerdings nicht.

    Bitte prüfen Sie an Ihrer Schule bzw. in Ihrem Bundesland, welche Apps und Tools mit den jeweiligen Datenschutzbestimmungen konform sind und in Ihrem Schulalltag eingesetzt werden können.

  • App des Monats von und mit @Uni_Wuppertal
  • In der App des Monats werden jeden Monat in einem Steckbrief ausgewählte, kostenlose Apps oder Programme vorgestellt, die für den Einsatz im Chemieunterricht oder der chemiedidaktischen Lehre interessant sind. Anhand von Beispielen aus unserer eigenen Forschung und Lehre werden der Zugang zur App, die wichtigsten Funktionen und Einsatzmöglichkeiten im Unterricht kurz zusammengefasst.

    Kommentar: Die Empfehlungen sind nicht nur für den Chemieunterricht geeignet.

 

Digitale Tools für den Englischunterricht

Christina Stiehler (@mme_leprof) hat in ihrem Beitrag „Digital Tools for TEFL – How to use digital tools for teaching & learning English“ einen Basisüberblick ihrer derzeitigen Lieblingsapps zum Lernen der Fertigkeiten im Englischunterricht zusammengestellt. Sie schreibt:  Diese nutze ich am häufigsten und habe auch von den Lernenden die besten Rückmeldungen bekommen. Ich habe bewusst den Ausdruck „Lernen“ gewählt, weil zur Planung, Vorbereitung und Interaktion dessen die aktive Auseinandersetzung mit Lerninhaltennötig ist, um sie sich dauerhaft anzueignen. Das kann ein individualisierter oder kollaborativer Prozess sein, dessen Ziel die Interaktion mit der realen Welt ist, miteinander und mit dem Wissen und den Fähigkeiten, die wir besitzen, die wir teilen können und mit denen wir uns gegenseitig unterstützen beim Lernen. Dabei können digitale Werkzeuge EIN Weg sein, die Art und Weise der Lernwege zu verändern. Sie können Einfluss darauf haben, wie wir interagieren, einander zuhören und uns respektieren, auf dem Weg in eine nachhaltige und inklusive Schule und das lebenslange Lernen.

Christina Stiehler hat verschiedene Dateiformate zur Verfügung gestellt. Super, dass zwei Versionen zur Verfügung stehen, die gemäß cc 4.0 BY verändert werden können:

Digital tools TEFL_für Speicherwolke (PDF-Format)

Digital tools TEFL_für Speicherwolke (DOCX-Format)

Digital tools TEFL_für Speicherwolke (ODT-Format)

Ein weiterer Tipp – hier für die GOS – kommt von:

Wird ein Pass für die Lernreise benötigt? Dazu ein Tipp von @uhl_edu:

Na klar, nun fehlt noch der Stempel. Auch dafür gibt es – natürlich – Lösungen:

 

Podcast, OER, iPad, Scrum

 

Podcast: Tools, Canvas & Co. von @ml_liftenegger:

Und wer eine Liste mit Podcastempfehlungen sucht:

OER …

Das iPad …

Englischsprachig der nächste Tipp, Schulenglischkenntnissen sollten reichen….

Scrum

Und wer Anleitungen sucht, wird vielleicht in diesem Thread fündig:

Ein Kessel Buntes ...

Schlussbemerkung

Es beginnt nun auch wieder die Zeit der online angebotenen Fortbildungskurse. Auch heute wieder einige Tipps:

Wie kann ein schulinternes pädagogisches und technisches Unterstützungsangebot organisiert werden? Hier eine mehr als beeindruckende Antwort:

Das war sie nun, meine Tour d’Horizon durch die Beiträge @Bot_TwLehrerZ. Mich beeindruckt immer wieder das Interesse an Gedankenaustausch, wie im Bild oben von Aaron Hogan treffend gezeichnet.

Kaum zu glauben: #twlz, #twitterlehrerzimmer, #edupnx können auch Urlaub, wetten? Guckst Du hier:

 

In diesem Sinne

Stay tuned

Bildnachweis: Aaron Hogan @https://twitter.com/woodard_julie/status/1426869586247528457/photo/1