Medienentwicklung in Schulnetzwerken

2012 bildete den Startpunkt eines EU-finanzierten Projekts, in dem das Learning Lab (Forschungs- und Entwicklungseinrichtung im Institut für Berufs- und Weiterbildung der Fakultät für Bildungswissenschaft)  mehrere Schulen am Niederrhein in Deutschland und naheliegenden Schulen aus den Niederlanden zusammenbrachte. In gegenseitigen Besuchen wurden verschiedene Wege der Einführung digital-gestützten Unterrichts thematisiert und diskutiert. Auf der Grundlage dieser ersten Erfahrungen hat das Learning Lab (Duisburg-Essen) das Konzept der “regionalen Schulnetzwerke” als Werkzeug der Medienintegration als Schulentwicklung mit Schulträgern erarbeitet. Dieses Konzept ist mittlerweile in einer Reihe von Schulnetzwerken – mit allgemeinbildenden Schulen und Berufskollegs – erprobt und verfeinert worden. Es erweist sich als ein Vorgehen, um den digitalen Wandel jenseits vereinfachender Ausstattungskonzepte nachhaltig in Schulen voranzubringen:

  • Gemeinsam mit verschiedenen beteiligten Akteuren,
  • auf pädagogische Ziele von Schule bezogen und
  • unter Berücksichtigung der spezifischen Rahmenbedingungen einer Einrichtung.

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Bildnachweis: VDI Technologiezentrum GmbH

Müssen Kinder programmieren lernen?

…fragt Jakob von Lindern in einem lesenswerten Beitrag der ZEIT Online. Dem Autor geht es darum, im Schulunterricht Themen zu vermitteln, die im Sinne der Soziologin Natalie Sontopski helfen zu verstehen, wie Programmierung funktioniert. Das zu wissen, hilft dabei zu verstehen, wie unsere Welt funktioniert. von Lindern geht es um Berührungspunkte mit der Technik, um ein grundsätzliches Verständnis der Technologie, die unser Leben durchdringt. Wie funktioniert das Internet, wie ist ein Computer aufgebaut, was sind Daten? und stellt mehrere Initiativen vor, die Schulen helfen, diese Themen in den Unterricht zu bringen.

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Bildnachweis: pixabay

update 26.10.2019:

Gib mir Befehle! Ulf Schönert zum Thema Programmieren lernen, erneut in ZEIT-Online (allerdings nur für Abonnenten lesbar, daher keine neue Nachricht erstellt)

So lernen wir morgen

Der Deutschlandfunk hat mit Prof. Olaf-Axel Burow einen namhaften Erziehungswissenschafter zu Gast gehabt, der – von Katrin Ohlendorf befragt – seine Visionen über die Schule von morgen darstellt, u.a. in Form von sieben Trends, die zum einen recht nahe liegend sein werden (Digitalisierung, Personalisierung und neue Lehrerrolle, Vernetzung, Veränderung des Lehr-/Lernraums), zum anderen überraschen mögen Gesundheitsorientierung, Demokratisierung, Glücksorientierung).

Olaf-Axel Burow ist Lehrer und war bis vor kurzem Professor für Allgemeine Pädagogik an der Universität Kassel. Laut Wikipedia setzt(e) Burow in seinem Forschen seine Schwerpunkte auf die Kreativitätsforschung (Theorie Kreativer Felder) und der Pädagogischen Personal- und Organisationsentwicklung sowie der Wertschätzenden Schulentwicklung. Er beschäftigt sich ferner schwerpunktmäßig mit Verfahren der Partizipation, der Bürgerbeteiligung sowie der Prozessorientierten Zukunftsmoderation und hat hierzu die auf Robert Jungk zurückgehende Zukunftswerkstatt zu einem Zukunftsgestaltungsinstrument für Bildungseinrichtungen und Unternehmen entwickelt. Neben der Weiterentwicklung von Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft und hier insbesondere der Gestaltpädagogik bildet in letzter Zeit die Auseinandersetzung mit den Neuen Medien einen weiteren Forschungsschwerpunkt. Hier geht es um die Frage nach der Zukunft der Bildung im Digitalen Zeitalter, den sich wandelnden Formaten des Lehrens und Lernens sowie der Ausbildung von Zukunftskompetenzen. Mittlerweile ist er emeritiert und arbeitet am privaten Institute for Future Design.

Hier geht es zum Interview sowie weiter gehenden Materialien…

Bildnachweis:pxhere